“Der Beginn einer islamischen Revolution in der Schweiz”

“Es gab eine Zeit, da war unsere Hoffnung nur ein Samen, der vom Wind getragen wurde. Schwach. Diskriminierung ausgesetzt, Verachtung, Schmerz und Folter. Um überleben zu können, verließen wir unsere Häuser, von der Ausrottung bedroht. Jetzt sind wir nicht nur zu einem Baum, sondern zu einem ganzen Wald geworden. Stark, unzerbrechlich. Der Beginn einer islamischen Revolution, die die Welt verändern wird.” (So stellt sich der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS) in einem dramaturgisch und bildnerisch professionell gedrehten Werbevideo vor, was für einige Aufregung sorgt)

5 comments

  1. Fragolin

    “Freiheit und Toleranz ist alles, was wir einfordern. Erwartet uns! Jederzeit. Überall.”

    Der erste Satz beruhigt die Gemüter der Gutmenschen, die sofort aus ihren Löchern kriechen und weinerlich beteuern, dass es genau das ist, was sie dem Islam so gerne schenken möchten. Dass es dabei eine Bringschuld gibt, blenden sie ebenso konsequent aus wie die Tatsache, dass hier nicht eindringlich erbeten sondern kalt gefordert wird. Ein wichtiger Unterschied. Sie bieten nicht an, gemeinsam Freiheit und Toleranz zu leben sondern fordern etwas für sich ein, ohne auch nur anzudeuten, dass sie bereit sind, selbst auch nur darüber zu diskutieren, anderen Freiheit und Toleranz entgegenzubringen. Wer das Handeln inzwischen hunderter Islamischer “Aktivisten” zwischen IS und Boko Haram betrachtet, hat ja wohl das recht, hier leise Zweifel anzumelden, dass das eingeforderte auch zurückgegeben wird.

    Der Rest, der meist schon im Geheule der Gutmenschen untergeht, ist die unverhohlene Drohung an all jene, die auf den ersten Satz nicht hereinfallen und weiterlesen. Da ziehen die Jihadisten ihre Vermummung vom Gesicht.

    Diese Leute haben es gelernt, in einem System der Unterwerfung jede Botschaft so zu verschlüsseln, dass die richtigen Leute die richtige Botschaft erhalten. Wir im Westen haben es niemals gelernt, solche Botschaften zu entschlüsseln.

    Aber jetzt und immer mehr kommen diese Ergüsse an die Öffentlichkeit. Wir können gegen die Gotteskrieger nichts mehr tun, die unter uns und neben uns wohnen und deren Kinder mit unseren Kindern in die Schule gehen (hoffentlich, ohne jenen wie dem Achtjährigen in Tirol ein Kreuz in den Rücken zu schnitzen). Wir haben sie am Hals, und wie bereits vor Jahren angekündigt stehen wir jetzt an der Schwelle eines prozentualen Bevölkerungsanteils, wo die ersten Krieger die Deckung verlassen. Wir wissen wohin das unweigerlich führen wird, denn unsere Politik ist zu feige, zu schwach oder bereits zu abhängig von interessierten Kreisen (Pertodollard…) um noch gegenzusteuern.
    Aber keiner, absolut KEINER wird nach diesen Videobotschaften und deren medialer Verbreitung später das Recht haben zu sagen “Das konnten wir doch nicht ahnen!”
    Nein, ahnen wir nicht. Wir WISSEN es.

  2. michelle

    aus dem Kurier: “Die OSZE übt in einer Stellungnahme Kritik am Entwurf zum Islamgesetz in Österreich. Zwar wird das Bestreben nach einem neuen Gesetz grundsätzlich begrüßt, der Text entspreche aber noch nicht internationalen Standards, heißt es in dem Bericht. So stößt etwa das Auslandsfinanzierungsverbot auf Ablehnung. Auch die Bedingungen für die Anerkennung der Religionsgesellschaften müssten gelockert werden”.

    natürlich müssen wir der sache viel lockerer entgegensehen, ist ja alles harmlos….

  3. Fragolin

    @michelle
    Die Meinung der OSZE als bis heute durch die UNO und praktische internationale Politik nicht als Internationale Organisation anerkannte Kasperletruppe von Wichtigtuern, ist irrelevant.
    Aber diese Intervention hat schon ihren Hintergrund: in Saudi-Arabien.

    Saudi-Arabien ist eine absolutistische Monarchie, in der Parteien, Gewerkschaften und Streiks verboten sind. Jede dieser Aktivitäten wird mit schwersten Strafen bis hin zum Tode geahndet. Meinungsfreiheit existiert ebensowenig wie Religionsfreiheit. Frauen sind rechtlos und als eigene Rechtsperson ohne männlichen Vormund faktisch nicht existent.
    Artikel 1 der vom König erlassenen Grundordnung besagt, dass Koran und Sunna die Verfassung bilden. Abweichende Religionen sind verboten. Verstöße gegen die Regeln des Koran werden streng nach der Scharia bestraft. Es gibt Auspeitschungen, Amputationen und Steinigungen bis zum Tode.

    Saudi-Arabien ist das Welt- und Finanzzentrum des radikalen Islam, bei uns gerne abgrenzend als “Islamismus” euphemisiert. Durch seine Petrodollar finanziert es weltweit Moscheen und Koranschulen, durch die der strenge salafistische Islam in der Welt verbreitet werden soll. Es kauft sich weltweit in staatliche und halbstaatliche Unternehmen (Häfen, Flughäfen, Bahngesellschaften, Raffinerien…), Banken und Hotelketten ein, um die Politik in Abhängigkeit zu bringen und nicht offensiv gegen die Salafisten vorgehen zu lassen.

    Eine religiös-fanatische Diktatur mit dem Drang nach weltweiter Missionierung.
    Saudi-Arabien ist unser Freund.

    Ob die Pertodollar vor Ort wirken? Nun, wie wir seid den letzten Ergüssen einer österreichsichen Exministerin wissen, ist das Tragen von Vollverschleierungen einfach nur sehr praktisch…

  4. Thomas Holzer

    “Schwach. Diskriminierung ausgesetzt, Verachtung, Schmerz und Folter. Um überleben zu können, verließen wir unsere Häuser, von der Ausrottung bedroht.”

    Und von wem wurden sie in ihrer “alten” Heimat diskriminiert, verachtet, gefoltert? Wer wollte sie in all den Ländern mit islamischer Mehrheit ausrotten?
    Doch ihre eigenen Glaubensbrüder; ich kann mich an keine Verfolgung, Diskriminierung etc. von Muslimen in muslimischen Ländern wie Türkei, Iraq, Iran, Afghanistan, Pakistan, Syrien, Tunesien, Libyen, Marokko, Ägypten, Saudi Arabien, Jordanien et al. durch Christen und/oder Juden erinnern (zumindest nicht in den letzten paar hundert Jahren……

    Wehleidigkeit vereint mit Dummheit sind manchmal -meistens- unerträglich

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