Der Berliner Bürgermeister zu Gast bei einem Verein, der gegen Israel hetzt

“Was macht der Regierende Bürgermeister bei einem Verein, dessen Mitglieder sich offen antisemitisch äußern? Am Mittwoch war Michael Müller (51, SPD) als Redner auf dem Jahresempfang des Vereins Müsiad im Hotel Maritim (Tiergarten) zu Gast. Das weltweite Netzwerk türkischer Firmenlenker versteht sich als Lobbygruppe, „unabhängig in wirtschaftlicher Hinsicht, in politischer Hinsicht und in seiner Weltanschauung“.Doch immer wieder äußerten sich Müsiad-Funktionäre rassistisch, hetzen offen gegen Juden: hier

8 comments

  1. Fragolin

    Gleich und gleich gesellt sich eben gern.
    Schlimmer wäre gewesen, ein AfD-Vertreter – ach was, denken wir lieber nicht dran! 😉

  2. Fragolin

    Noch besser sind unsere Friedensbewegten:

    https://www.dfg-vk.de/pazifismus/verhandelt-mit-dem-is

    Ab ins Bettchen zu den Kopfabschneidern!
    Die gleichen Nasen, die sich bis heute nicht einkriegen wegen der Krim-Geschichte, hätten kein Problem mit der Anerkennung der Besetzung von Teilen Syriens und des Irak durch Terroristen.
    Merke: Die Friedensbewegung lehnt solche Laschis wie den Putin ab, der auch noch Volksbefragungen durchführt und ähnliches Weichei-Getue, nein, sie steht auf richtige Männer mit schwarzen Flaggen, weißen Toyotas und der richtigen Einstellung zur Benutzung von Waffen! Da wird das Höschen feucht…

  3. Fragolin

    Was für Sahnehäubchen in diesem Elaborat:

    “Wahrscheinlich besteht die Priorität des IS darin, einen regulären Staat zu gründen und zu konsolidieren.”

    Kalifat und Staat schließen sich gegenseitig kategorisch aus. Das Kalifat ist kein Staat sondern die weltweite Vereinigung aller Muslime unter Abschaffung aller Staaten. Islam und Staat passen nicht zusammen, weshalb der Name “Islamischer Staat” an sich schon ein Witz ist, den hier scheinbar keiner begreift.. Und die Friedensverklebten schon gar nicht, wenn sie solchen Blödsinn absondern. Da redet ganz offensichtlich einer, der einfach nur redet, um etwas dazu zu sagen. Irgendwie.
    Eine “Verhandlung” mit einer religiösen Fanatiker-Bande, die das weltweite Kalifat errichten wollen, kann es nur in einer einzigen von denen akzeptierten Form geben: Als bedingungslose Kapitulation und sofortige Unterwerfung. Was die Friedensbekloppten nie kapieren: Man hält den Fuchs nicht davon ab, die Gans zu fressen, wenn man sie rupft und mit ihm an einen Tisch setzt. Wenn sich Fuchs und Wolf und Gans an einen Tisch setzen, um darüber zu diskutieren, wer die nächste Mahlzeit ist, sollte man nicht die Gans sein.

  4. astuga

    Ist halt eine neue zukunftsträchtige Wählerschicht.
    Alleine deshalb importiert man ja massenhaft Muslime in einige Länder Europas.
    Und überall sind es vor allem die Sozialisten die ganz besonderes Interesse an dieser Entwicklung haben (was nicht heißt, dass nicht auch andere daran teilhaben wollen, siehe ÖVP Kohl und Muslimische Jugend).
    Egal ob in Deutschland, Österreich, Schweden oder Großbritannien (siehe Red Ken oder aktuell Corbyn).

    Und selbst wenn man als Partei kurzfristig von den alten Wählern (ohnedies tatsächlich alt im Sinne von Senioren) dafür abgestraft wird, mittelfristig macht es sich bezahlt.
    Langfristig werden natürlich auch die Sozialisten einen Preis für die Islamisierung und Spaltung der Gesellschaft bezahlen, aber bis dahin geht die Show erst mal lustig für sie weiter.
    Und der geistige Horizont der Parteien reicht ohnehin nur bis zur nächsten Wahl.

  5. mariuslupus

    Der Mann ist vorausschauend konsequent. Setzt auf die richtige Karte.
    Aber beim nächsten Anlass am Holocaust-Mahnmahl wird er eine andere Überzugung von sich geben.

  6. aneagle

    Ein Bürgermeister als Festgarnierung, so what?
    Laut BZ-Artikel gilt Müsiad als der wirtschaftliche Arm von Milli Görus.
    Falls das ein führender Vertreter der Berliner Politikerkaste nicht wusste- ein Armutszeugnis für Berlin.
    Aber der Mann kann, wie auch Heiko Maas, rechnen und agiert nach der erfolgreichen Politikerformel – ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert – . Wählerstimmenoptimierung und Wirtschaftsvernetzung (non olet !) sind nicht immer appetitlich und irgendwen müssen die neuen “Bürger” am Kottbusser Tor ja schließlich auch wählen.
    Fazit: Berlin bleibt sexy !

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