Der beste Schutz gegen den zudringlichen Staat

“Man stelle sich – nach einer Abschaffung des Bargeldes – vor, die Bank kündigt einem das Konto; es liegt ein technisches Gebrechen vor; oder man wird vom Politbüro als lästiger Dissident erkannt. In einer bargeldfreien Welt würde dann ein Mausklick reichen und der Betroffene könnte sich nicht einmal mehr ein Stück Brot, ein Hemd oder eine Fahrkarte kaufen. In einer solchen Welt wäre der als Staatsfeind denunzierte Nonkonformist entweder zum Hungertod verurteilt, oder sähe sich in kürzester Zeit im Gulag wieder…” (hier)

31 comments

  1. sokrates9

    Den Identitären hat man international akkordiert die Konten gesperrt! Wer steckt da eigentlich dahinter? aushebeln! Auch die Torpedierung von gemieteten von Versammlungslokalen und Verweigerung von Hotelzimmern gehört schon zum Instrumentarium neuzeitlicher “Demokratie” ., Regt sich dagegen wer auf? Natürlich nicht! das wird von allen etablierten Parteien mit einem schelmischen Grinsen zur Kenntnis genommen!

  2. Thomas Holzer

    Nur Bargeld und die als Steueroasen verunglimpften Staaten, Regionen, Inseln garantieren noch die verbliebenen, jämmerlichen Reste von Freiheit.
    Dummheit (“Ich habe ja nichts zu verbergen”), gepaart mit Desinteresse, Lethargie und der anscheinend schon sehr weit verbreiteten Sediertheit der Massen führen zur immer weiteren Abschaffung jeglicher Privatheit.

  3. Weninger

    @Holzer
    Na dann hoffe ich doch, das Sie Ihre Offshore-Konten schon haben und einen hübschen Stapel Dollar-Noten, und nicht nur immer herummosern. Der kluge Mann kauft einen Schirm, statt sich über das Wetter zu beschweren, dass er nicht ändern kann. Aber in Österreich glauben ja alle, wenn genug Leute herumjammern, dass sich wie durch ein Wunder was ändert. Was aber vergessen wird, jeder denkt zunächst mal an seinen eigenen Vorteil, nicht dass es dem Nachbarn gut geht.

  4. Thomas Holzer

    @Weninger
    “Was aber vergessen wird, jeder denkt zunächst mal an seinen eigenen Vorteil, nicht dass es dem Nachbarn gut geht.”

    Dieses Verhalten würde ich als das Menschliche des Menschen bezeichnen; jene, welche zuerst auf den Nachbarn schauen, egal ob nah oder ferne, sind doch eher an einer Hand abzuzählen 😉

  5. Weninger

    Sie sind nicht auf meinen eigentlichen Punkt eingegangen, 🙂 … das letzte war eher so ein allgemeiner Zusatz, in Hinsicht darauf, dass jene, die über das Gleiche jammern, nicht unbedingt solidarisch sein müssen. Wie man sich hier im Forum unter Gleichgesinnten Trost über die schlimme Situation spendet. Das ist doch auch nicht nichts, oder? 🙂 Aber wie gesagt auf das eigene Handeln kommt es an, nicht auf die Worte.

  6. mariuslupus

    “Wer ist scharf darauf, in einen totalitären Staat zu leben, der einem mit einem Mausklick die Lebensgrundlage entziehen kann ?”. Eine ausgezeichnete Frage. Der befragte Bürger würde empört antworten, dass er, aber sicher in solchen Staat, nicht leben möchte und würde noch ergänzen, er sei doch nicht blöd.
    Bei den nächsten Wahlen wird der gleiche Bürger, jetzt Wähler, wieder die gleichen Politiker wählen, die dabei sind den totalitären Staat zu perfektionieren.
    Die Machthaber streben den gleichen Zustand an, der in den volksdemokratischen Paradiesen der Werktätigen, geherrscht hat. Der Staat hat enschieden, wer was nicht bekommt, dafür zwar arbeiten muss, aber auch von der Sorge befreit ist, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Der Staat hat bereits alles entschieden.

  7. waldsee

    @mariuslupus
    “””„Wer ist scharf darauf, in einen totalitären Staat zu leben”””
    Ich nicht , der Bürger wird schon froh sein ,wenn er von den eigenen Kindern nicht verpfiffen wird. Auf alle Fälle: das System wird nahezu perfekt sein im Vergleich zu früheren
    Modellen.Technik wird sich mit Hinterhältigkeit erfolgreich paaren zum Wohle der Unterdrücker.

  8. Weninger

    @mariuslupus
    Welche Partei sollte denn der mündige Bürger wählen? Und wer ist “der Staat”?

  9. Thomas Holzer

    @Weninger 11:40h
    Nein, ich habe keine Konten in irgendwelchen sog. Steueroasen!
    Beglückwünsche aber jeden, der welche hat!
    Und nein, ich neide Niemandem! sein Vermögen, sein Einkommen, sein Gehalt.
    Und ja, ich bin strikt gegen Erbschafts- und/oder jegliche andere Art von Vermögenssteuern 😉

  10. Weninger

    @Holzer
    Mir ging es um was anderes: Wenn man schon ständig gewisse Szanarien an die Wand malt, tut man dann auch was, um sich davor zu schützen oder gefällt sich nur darin, am Ende doch Recht gehabt zu haben?

  11. mariuslupus

    @Weninger
    Demandez i`mpossible, warum immer die Realität akzeptieren ? Es gibt keine Partei die ein mündiger Bürger wählen könnte. Parteien müssten abgeschafft werden, nicht Parteiprogramme sind für die Gestaltung der Gesellschaft wichtig, sondern Ideen von Individuen denen sich die Bürger anschliessen können. George Washington, Thomas Jefferson, Benjamin Franklin waren nicht Mitglieder einer Partei. Lenin, Hitler, Stalin, Mao, Honnecker, waren es.
    Der Staat ist ein Überbau, eine Herrschaftstruktur, die der unmündige Bürger nach seinen Bedürfnissen geschaffen hat.

  12. Weninger

    @mariuslupus
    Dann hilft eben nur individuelle Vorsorge und nicht die Hoffnung auf politische Veränderungen, mehr wollte ich nicht sagen.,

  13. astuga

    Irgendwie werden sie das dann schon durchwinken.

    So wie gerade eben in Deutschland der Beschluss zur “Ehe für alle” (medialer O-Ton) geholfen hat, eine Menge öffentlicher Aufmerksamkeit vom ebenfalls neuen Überwachungsgesetz abzulenken.
    Die Mehrheit der Bürger ist einfach zu blöd, und die Journaille ebenfalls…

  14. astuga

    @Weninger
    Die Eliten bauen schon mal vor…

    en.wikipedia.org/wiki/GoldMoney
    https://en.wikipedia.org/wiki/BitGold

    …Initial investors in BitGold were Soros Brothers Investment which is run by Alexander Soros, the son of George Soros.[4] On June 16, 2015, BitGold Inc. announced the completion of an additional $ 21.4 million secondary financing….

  15. namor

    @astuga
    Die Journaille ist entweder zu blöd oder Part of the Game.

    Ich bin ja paranoid veranlagt, was mir fast jede Enttäuschung erspart, da ich es mir natürlich schlimmer vorgestellt habe.

    Egal ob Grüne, FDP, Neos, Stronach, die Medien entscheiden ob diese Parteien die %-Hürde schaffen, vielleicht braucht es zwei drei Perioden. Der Deutschlandfunk bringt zu fasst jedem Thema einen grünen Experten, Linke kaum und AfD nie. Eine Roth oder ein Beck können bringen was sie wollen, die schützende Hand geführt vom katatonen Stupor hält.

    Wird spannend was man jetzt geplant hat, grüne KPÖ, Pilz, Neos, Reste der Stronachianer, Düringer, Griss und die RestGrünen. Jede Wette, da werden sich noch Gemeinschaften finden, vermutlich stehen sie schon, die Presse wird wohlwollend berichten und schwups hat man wieder Parteien die vor lauter Dankbarkeit jede Verfassungsänderung im Scnellverfahren durchwinken.

    Es gibt nur zwei Oppositionen weit rechts und weit links, alle anderen werden erschaffen.

    Cui bono?

    Man sichert Stimmen für das System und hat Lobbygruppen die unliebsame Themen beackern. Ehe für alle, Asyl für alle, CO2-Steuer, Diesel-Verbot, Binnen-I, etc oder Pseudothemen um von anderen abzulenken (NetzwerkDG ist doch ein Lehrbsp) oder Hardcore Angriffe gegen die wahre Opposition.

  16. Weninger

    Für unsereinen ist physisches Gold wohl gescheiter, wer weiß wie lange man Zugriff auf virtuelle Goldguthaben hat …

  17. astuga

    @Weninger
    Soweit ich das verstanden habe, handelt es sich um physisches Gold.
    Es wird halt nur an einem sicheren Ort hinterlegt…

    “BitGold is a Canadian company offering international savings and payments services which allow people and businesses to send payments and hold savings with physical gold.”

    Man könnte es auch so sehen, während man die Normalbürger schrittweise enteignet und ihnen den Zugang zu ihren Aktiva (hier Barvermögen) erschwert bis unmöglich macht, wurden hier bereits die Grundlagen für einen neuen internationalen Goldstandard gelegt.
    Sehr elegant verknüpft mit den Vorteilen einer virtuellen Währung (natürlich nicht für die Masse der Bevölkerung-en).
    Und interessant, welche Namen man erneut vorfindet… Soros!

    Diese Seite des Unternehmens findet man nur mehr im Google Cache:
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:sGEY5P8WbdoJ:www.geopolitical.de/alternativgeldsystem.html

  18. Johannes

    Es wird die breite Masse nicht mehr kratzen als sie schon jetzt ihr gesamtes Leben in Facebook ausbreiten und ihr gesamtes Einkaufsverhalten schon jetzt klar analysiert wird.
    Wer unbequem sein will wird es schwer haben, aber unbequem zu sein wird eine dumme schrullige Eigenschaft alter Menschen sein die nicht begreifen das es sich gut und sorgenfrei leben läßt wenn man das System nicht stört und behindert.

  19. Johannes

    Übrigens dann wird auch das Sonntags einkaufen ohne Kassiererin stattfinden der Chip unter der Haut bezahlt es, aber wahrscheinlich wird der 24 Std rund um die Uhr Zustelldienst die Euphorie um die Sonntagsöffnung auch schon wieder alt aussehen lassen.

  20. Oliver H.

    @namor

    “Die Journaille ist entweder zu blöd oder Part of the Game.”

    Weder dem politischen Insider, noch der breiten Öffentlichkeit entging eingedenk der breiten Konsequenzen, als §30a der deutschen Abgabenordnung abgeschafft wurde, jener Paragraph, der in der BRD die letzten Reste eines noch verbliebenen Bankgeheimnisses festhielt.

    Sollte sich nun der eine oder andere Bundesbürger irritiert am Kopf kratzen und mühsam in potentiell verschütteten Erinnerungen kramen: Das Ganze erfolgte gerade eben mit Wirksamkeit 26. Juni 2017, und so man die breite öffentliche Debatte beziehungsweise Berichterstattung darüber in den vergangenen Wochen vermißt: Es gab sie nicht, null, nada, rien.

    Österreicher hatten ein gleichgelagertes Erlebnis, als sie eines Morgens aufwachten und über den Gerüchtepfad erfuhren, Arbeiter- und Wirtschaftskammer seien ab nun in der Verfassung verankert. Silvester in Köln, anyone?

    Dasselbe konzertierte Schweigen fand statt nach der Signierung durch alle Staatschefs der historisch erstmaligen EU-Sicherheitsdoktrin im Vorjahr (Juni, IIRC), die vor Nato-Hörigkeit und artifiziellen Feindbildern nur so trieft und mußmaßlich von der Öffentlichkeit in der Luft zerfetzt worden wäre, hätte man das Gültigkeit erlangende Machwerk medial präsentiert.
    Das Ganze gabs nochmal in diesem Jahr, als das EU-Parlament einen Entschließungsantrag absegnete, die Kommission mögen Änderungsvorschläge ausarbeiten, wie das Vertragswerg des künftige Kern-Europas inklusive Finanzminister, Steuerbehörde und völligem Wegfall einstimmiger Beschlüsse aussehen soll.

    Pro EU glühende Leitartikler debattierten zeitgleich die “Fünf Alternativen Junckers”, nicht müde werdend, einzig ein mehr an Solidarität und Gruppenkuscheln im kommenden Gemeinschaftskorsett brächten Prosperität, Harmonie und Freibier auf Lebenszeit. Daß unmittelbar davor schon in Straßbourg die Weichen in den kollektiven Souveränitsverzicht gestellt wurden und welche Politikfelder davon laut Entschließungsantrag wie betroffen seien, wurde mit keiner einzigen Silbe erwähnt.

    Die Journallie ist definitiv Part of the Game und zugleich zu blöd zu behirnen, daß sie als Teil des verrotteten politmedialen Komplexes inzwischen dieselbe zynische Verachtung erfährt, wie die Kompagnos, deren Treiben sie deckt, damit dem Bürger keine Gelegenheit bleibt (getreu dem Junker-Doktrin) frühzeitig aufzuschreien, wenn der ungustige Braten gerochen wird und man dagegen Widerstand formiert.

  21. namor

    @oliver
    war auch eine rethorische Frage. meine Mutmaßung, die meisten Oppositionen seien bessere Statisten, so sie zutreffe, gibt dem Ganzen aber neue Qualität.

    Zu blöd sind die Medienhäuser nicht, ein paar Jahre Zurückhaltung und das Vertrauen ist wieder da. Die Medien berichten über die “Wirklichkeit”, der Mensch kann sich nicht dauernd gegen dieses Monopol wehren. Menschen brauchen das Gefühl von Sicherheit.

  22. mariuslupus

    @namor
    Wer frei ist hat keine Sicherheit, nur Selbstverantwortung. Wer sicher sein will, hat auf die Freiheit verzichtet

  23. Weninger

    Diese Freiheit hat nur Tarzan im Dschungel, wir alle sind mit einem Staat konfrontiert und müssen auf dessen Forderungen und Strukturen irgendwie reagieren. Keiner möchte ihn, aber im Zweiflesfall will jeder nach Polizei und Müllabfuhr rufen können.

  24. mariuslupus

    Kommt darauf an, was man unter Freiheit versteht.
    Tarzan musste sich an mehr Regeln in Jungle halten, als ein Asylant in D oder A.

  25. Lisa

    @Weninger u. mariuslupus: *g* Das muss ich auch immer wiederholen, wenn sich Migranten beklagen, hier – in Eropa/Amerika seien die Menschen doch frei – warum sie da dann doch dies und das erfüllen müssten, nicht tun dürften etc.: offenbar eine sehr kindliche Auffassung von Freiheit: jeder kann tun und lassen, was ihm gerade so passt…

  26. Weninger

    Das Problem ist aber doch, dass Sie sich an Regeln gebunden fühlen.
    Immer nur über das jammern, was die anderen machen, bringt uns nicht weiter.

  27. Lisa

    Zit „Durch konsequenten Verzicht auf die Verwendung von Plastikgeld hat jeder einzelne es in der Hand, den bargeldfeindlichen Bemühungen des Leviathans entgegenzuarbeiten“. Das ist leichter gesagt als getan: im Internet bestellte Ware kann man meist überhaupt nicht per Rechnung/mit Bargeld bezahlen. „Wer nie sein Brot mit Tränen ass…. , bzw wer nie erfahren hat, dass dieses Giro/Lombard/etc. -Glump nicht mal das Papier wert ist auf dem der Wert gedruckt oder am Bildschirm angegeben ist, der kennt euch nicht, ihr Machthaber und Kontrolleure weltweit…“ Weitere Argumente sind, die Herstellung von Papiergeld und Münzen sei zu teuer, es sei nicht fälschungssicher, es könne geraubt werden, sei unhygienisch etc. Als ob ein gekonnter Cyber-Angriff auf all die elektronisch gespeicherten Daten weltweit nicht eine grössere Katastrophe wäre! Lokale Währungen oder bitcoins u.ä. funktionieren auch nur so lange man sie bei Bedarf in die Grundwährung umtauschen kann. Ich wäre zwar für die Wiedereinführiunmg des Goldstandards, denn was sonst kann ein Staat für Sicherheiten bieten, wenns an die Rückzahlung geht? Felder und Wälder und die Häuserl der Einwohner???

  28. Weninger

    Die Südländer klagen doch immer, wie schlimm alles ist, egal ob Musels oder Christ, kenn ich von meinen Balkanleuten.
    Fakt ist, dass Regelverstöße bei uns halt weniger bestraft werden als im Orient. Ganz so kindlich und naiv sind die Migranten aber meist auch wieder nicht, eher noch die Neger. So zu tun, als ob die immer straffrei oder milde davonkommen halte ich aber auch für Polemik. Weil der Österreicher auch ein begnadeter Jammerer ist: “Jetzt habens die fünf Autos vor mir a net gestraft,w arum ausgerechnet mich, bäääh…!

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