Der beste Weg aus dem Lockdown

Von | 11. Juni 2020

Während es relativ einfach ist vorauszusehen, dass die „Post-Corona“-Wirtschaft zumindest über einen längeren Zeitraum unter hoher Arbeitslosigkeit leiden wird, sind die Aussichten für die Preisinflation nicht so sicher. Einerseits wird es hohe Staatsdefizite und mehr Staatsverschuldung geben, andererseits könnten Verbraucher und Unternehmen angesichts einer schwachen Wirtschaft davon absehen, neue Schulden aufzunehmen und anfangen, ihre Schuldenlast eher zu senken. weiter hier

7 Gedanken zu „Der beste Weg aus dem Lockdown

  1. Cora

    “Nicht der Kapitalismus ist für die daraus resultierende steigende Vermögensungleichheit verantwortlich, sondern schuldig ist die Geldpolitik der FED und der Europäischen Zentralbank (EZB).”
    Das ist der Satz, den man der sozialistischen Jugend ins Stammbuch schreiben sollte. Denn diese Naivgläubigen sind doch tatsächlich, dass es mit dem Kapitalismus nicht weit her ist, wenn er nun zum zweiten Mal vom Sozialismus gerettet werden muss.

    In der Bankbranche weiß man Bescheid, hat man doch schon unmittelbar nach der Krise 2008, als die Zentralbanken ihre Geldschleusen öffneten, einen exorbitanten Preisanstieg bei Wohnungsengetum vorausgesagt, das steht uns nun wieder bevor.
    Ein Feind des Wohlstands ist, der den Sozialismus begrüßt.

  2. Gerald Steinbach

    FED Chef Powell hat es ja schon gesagt, wir können das Geld nur bereit stellen und dann muss es auch verwendet werden bzw. im Umlauf gebracht werden und da sehe ich den bottleneck.
    Bevor eine Inflation kommt , wird voraussichtlich eine Deflation kommen die aber nur kurz anhält , dann erst eine Inflation oder sogar eine Hyperinflation

  3. Gerald Steinbach

    Cora

    „“.. exorbitanten Preisanstieg bei Wohnungsengetum vorausgesagt, das steht uns nun wieder bevor.““

    Und wer soll die dann kaufen bzw mieten??

    Der Kurzarbeiter, die gekündigten oder die ehemaligen Wirten…..?

  4. Manfred Moschner

    @Steinbach: “… wer soll die dann kaufen …?”
    Die Käufer stehen schon bereit: Im Insiderjargon “Vulture Funds” – im eleganteren Asset Management-Jargon “Distressed Asset Funds”
    Seit Wochen werden zahlreiche solcher Fonds gegründet – über die News-Ticker der Wirtschaftsagenturen laufen nur mehr Meldungen, wenn die Volumina jenseits der Milliarden-Dollar-Grenze liegen. In den letzten Wochen waren es etwa 2 – 5 pro Tag.
    Ein nicht unbeträchtlicher Teil des neu geschaffenen Fiat-Geldes landet in diesen Töpfen der Schatten-Finanzwirtschaft.
    Wie nach jeder Finanzkrise – ein wunderschönes reales Anschauungsmaterial, wie der Cantillon-Effekt funktioniert. Umverteilung vom Feinsten. Günstlingswirtschaft vom Feinsten.
    Nur werden die Volumina immer größer – und die Verhaltensweisen immer dreister.
    Und die größte Frechheit am Ganzen: das alles will man uns als Kapitalismus verkaufen – ist es doch das genaue Gegenteil davon.

  5. Gerald Steinbach

    Manfred Moschner

    Oja…..die sogenannten Geierfunds,
    Kaufen faule Kredite , wo die Banken unruhig werden, sehr grenzgängig an der Legalität
    Die hatte ich nicht auf meiner Rechnung

  6. Cora

    Das Vertauen in den Euro besteht dadurch, dass die EZB sicherstellt, dass sie Schuldscheine aufkaufen werde, nach dem Motto Koste, was es wolle, dass sie sicherstellt, dass keine Euro-Schuldner ausfallen und dass die Märkte im Notfall mit neuem Geld versorgt werden. Deshalb besteht noch der Euro.

    Die Frage ist, wann oder unter welchen Umständen die EZB nicht mehr Schuldpapiere nach Belieben aufkaufen kann, dann würde der Euro zusammenbrechen. Ein erste Möglichkeit besteht am 1. August die Deutsche Bundesbank sich am Kaufprogramm der EZB nicht mehr beteiligen darf, bis da hin hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Frist für eine Erklärung der grenzenlosen Aufkäufe gesetzt. Das Ende des EUROs zeichnet sich ab. Vielleicht nützen deshalb soviele Staaten die Gunst der Zeit und pumpen so viel Geld ab wie nur möglch ab, versuchen Macht und Einfluß in der Wirtschaft zu sichern. wenn die Zeitbombe losgeht, ist es zu spät.

  7. astuga

    Zu schnell sollten wir allerdings auch nicht in allen Punkten zur Normalität zurückkehren.
    Dafür wurde mit der Corona-Krise von verantwortlichen Politikern, Medien, der WHO und vielen “Experten” (einige darunter irrten sich zum wiederholten Male, etwa Drosten von der Charite in Deutschland) zu viel Porzellan zerbrochen und Schaden angerichtet.

    https://www.youtube.com/watch?v=-EQfD97DWTY
    Der bekannte Virologe Prof. Hendrik Streeck (Heinsberg Studie) schlägt zurück und bricht das Schweigen!

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