Der Brexit schadet Deutschland ungemein

Von | 18. März 2017

“Statt sich mit Frankreich gemeinzumachen und eine Strafaktion für Großbritannien vorzubereiten, täte Deutschland vielmehr gut daran, von den Plänen für eine weitere Vertiefung der EU Abstand zu nehmen und eine Vermittlerrolle bei den Brexit-Verhandlungen einzunehmen, die letztlich darauf hinausläuft, dem britischen Wunsch nach einer Fortsetzung des Freihandels trotz einer Beschränkung der Freizügigkeit zu folgen. Freihandel ist nämlich kein Geschenk für andere, sondern hilft allen beteiligten Ländern…” (Hans-Werner Sinn in der FAZ)

4 Gedanken zu „Der Brexit schadet Deutschland ungemein

  1. Thomas Holzer

    Nur scheinen “unsere” (EU)-Politikerdarsteller nicht vernunftgetrieben und schon gar nicht an ökonomischen Grundsätzen interessiert zu sein. Daher ist zu befürchten, daß GB -wie schon angekündigt- auf das Schärfste und Härteste bestraft werden wird, weil die verbliebenen EU-Politikerdarsteller von Juncker über Schulz bis zu Merkel, Hollande, Macron et al. sich schlicht und einfach persönlich beleidigt fühlen, durch die Entscheidung der Mehrheit der Bürger des UK.

  2. Christian Peter

    Guter Artikel, nur in einem irrt H. W. Sinn : Wenn es mit den Briten nicht funktioniert hat, die EU zu reformieren, wie sollte es ohne funktionieren ? Diese EU ist nicht reformierbar und ist daher zum Scheitern verurteilt, es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis diese EU endgültig auseinanderbricht.

  3. Falke

    @Christian Peter
    Eine (zugegeben kleine) Chance gäbe es für eine Reform der EU: Wenn erstens Marine Le Pen die Wahlen gewinnt und wenn zweitens die Franzosen in der zweifellos folgenden Volksabstimmung einen Austritt aus der EU ablehnen. Dann wird sie wohl auf grundlegenden Reformen bestehen – und mit ihr kann wohl weder Juncker noch Merkel so umspringen wie mit Hollande.

  4. mariuslupus

    Stimmt nicht ganz. Brexit könnte zwar schaden, aber das Merkelsche Deutschland ist erfolgreich dabei sich selbst zu schaden. Merkel hat bei Trump nichts errreicht Wie will Merkel ,mit einen amerikanischen Präsidenten verhandeln, den sie und ihre Kumpanei besmpft haben und den sie noch immer in ihren Medien lächerlich machen. Die Enttäuschung der deutschen Exporteure geht auf Merkels Konto.

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