Der brutale Wiesbadener Schnitzel-Krieg

Von | 25. Oktober 2016

“…….Und so begann der bizarre Streit: Christoph Rath vom Wiesbadener Projekt „Demokratie leben in Wiesbaden“ verbrachte einen „lauschigen Sommerabend“ in der Gaststätte, bis er genauer in die Karte sah und dort das „Sinti-und-Roma-Schnitzel“ entdeckte. Offenbar bekam auch Rath hohen Blutdruck. Er schrieb eine Mail an Gastwirt Schwieger. Darin stand, dass das so „ziemlich die rassistischste Bezeichnung“ seit dem „Negerkuss“ sei, der er begegnet ist. Er forderte den Geschäftsführer auf, diese Bezeichnung für das Schnitzel zu ändern. Die Bezeichnung „Sinti-und-Roma-Schnitzel“ schütte Öl ins Feuer derjenigen, die leichte Lösungen für komplexe Zusammenhänge versprächen und fördere Rassismus…..” (hier)

23 Gedanken zu „Der brutale Wiesbadener Schnitzel-Krieg

  1. Reini

    … ist ein Wiener Schnitzel rassistisch? – sind ja auch einen kleine “verfolgte” Volksgruppe! 😉 … wann sich wohl die “Neu-Wiener” aufregen, da ja die Wienerwurst Schweinefleisch enthält! …

  2. Fragolin

    Sinti und Roma sind Menschen mit nichtsesshafter Kultur. Wer diese als Volk oder gar Rasse bezeichnet, outet sich damit als Rassist mit völkischem Denken. Rassistisches und völkisches Denken ist bei den Günen weit verbreitet, ordnen die doch alles in Völker und Rassen ein (sogar Religionen) um sie von der eigenen verhassten als Rasse und Volk empfundenen Menschengruppe abzugrenzen und einer (aus ihrer Sicht positiven, aber trotzdem nichts anderem als) Diskriminierung zu unterziehen. Wenn ich Gastwirt wäre, wüder ich auf solche verhetzende Kundschaft mit krankem ewiggestrigem Hirnabdruck dankend verzichten.

  3. Der Realist

    mir ist egal wie ein Schnitzel bezeichnet wird, gut schmecken muss es

  4. Bazille

    Es ist einfach nur dumm. Selbst die Bezeichnung Zigeuner ist nicht anstößig. Die Etymologie dieses Wortes hat zu mindestens nichts mit Gauner zu tun. Ein Argument das man vor allem von unseren grünbewegten immer wieder hört. Ist falsch und bleibt falsch

  5. Thomas Holzer

    “………die leichte Lösungen für komplexe Zusammenhänge versprächen.”

    Für Menschen außerhalb des geschützten Sektors gibt es in derlei Fällen
    1.) überhaupt keine komplexen Zusammenhänge (die werden erst von den Proponenten der PC etc. konstruiert)
    2.) daher auch keine “leichten” und/oder “schweren” Lösungen

    Aber natürlich: wenn es keine Schwierigkeiten, keine Probleme gibt, muß man diese natürlich kreieren, ansonsten wäre das Leben der Tugend-, Sitten-, Meinungs-, Antidiskriminierungswächter et al. mehr als nur langweilig.

  6. stiller Mitleser

    Wir Salzburger Nockerln schließen uns zusammen mit den spaghetti alla puttanesca dem Protest des obengenannten Herrn ganz entschieden an!

  7. Der Realist

    die Bezeichnung könnte eventuell zu Unklarheiten bezüglich der Herkunft des Grundproduktes führen, beim Schweinsschnitzel ist es klar definiert

  8. Herbert Manninger

    Ob Bauerneier, Landmilch(Gibt´s auch Stadtmilch?), Salzburger Nockerl (Regt sich da keine Emanze auf?), Hamburger, Hot Dogs, Wiener, Frankfurter usw. – kulinarische Bezeichnungen folgen keiner Logik.
    Und der logikfreie Raum ist nun einmal der Arbeitsplatz für PC-Querulanten.

  9. Thomas Holzer

    @Der Realist
    Ich denke, wir dürfen festhalten, daß alle Grundprodukte dieses Schnitzels in das Restaurant gefahren wurden 😉

  10. Lisa

    @Fragolin: Sie schreiben es: Wenn einer von Rassismus labert, wenn es um Kulturen, Traditionen, Religionen geht, ist ein Rassist – und merkt es nicht mal, so weit hat er den Begriff schon gedehnt. (Wer schon mal die “Menschenrassen” in alten Brockhausbänden angesehen hat, soll sich mal mit den Gesichtern dort vergleichen und schauen, ob er denen ähnlich sieht…:-) ) Man könnt von Chauvinismus sprechen, wenn eine Gruppe sich auf irgend eine Art besser dünkt als eine andere und letztere sich daher angegriffen, beleidigt, verachtetoder einfach minderwertiger fühlt. Aber Rassismus ist das nicht, denn es hat nichts mit der biologisch-genetischen Ähnlichkeit zu tun. Das Problem ist die Bewertung von (äusserlichen oder sozialen u.a.) Merkmalen – und da geht es eben immer um Macht: Die oder wir. Müsten sich diejenigen, die ihre Landsleute selbstherrlich in “Gutmenschen” (sie selbst) und “Bösmenschen” (die andern) enteilen, nicht selbst mal an der Nase nehmen?

  11. Hanna

    Dieser Rath ist leider der Urtyp des Grünlinken, der jeden Bezug zur Realität verloren hat und am liebsten selber einer “Randgruppe” angehören würde, damit er so richtig auf seine eigene Volksgruppe eindreschen kann, mit Klagen und so. Scheußlich. Gut, dass der Wirt ihm Hausverbot erteilt hat. Es sollten sich dann diverse Roma und Sinti zu einer Demo zusammenschließen und sagen, dass es ja wohl Diskriminierung sei, dass es “Wiener” Schnitzel gäbe aber keines mit ihren Volksnamen. DAS ist dann Rassismus. Brr. Was für eine Sch…welt.

  12. wbeier

    Das Problem wird ohnehin bald “gegessen” sein, denn immerhin haben 2016 schon 77 Gaststätten mit konventioneller, “bürgerlicher” Küche allein in Wien für immer geschlossen. Darauf kann man natürlich mit Schulterzucken reagieren oder aber auch mit Wehmut, weil wieder einiges vom Bodenständigen und Gewohnten wegbricht.

  13. Wanderer

    Dieses Namensproblem wird sich mittelfristig von ganz allein lösen, wenn das Schweinsschnitzel von den halal-Speisekarten verbannt ist.

  14. Thomas F.

    Und warum kümmert es Christoph Rath, was der Verein „Demokratie leben in Wiesbaden“ von seiner Speisekarte hält?
    Mich würde eher interessieren, wieviel Steuergeld der Verein (heimlich) zugeschoben bekommt.

  15. Fragolin

    @wbeier
    Man reagiert nicht nur mit Schulterzucken sondern wahrscheinlich mit der Eröffnung von Dönerschuppen und halal-Pappi-Buden.

  16. astuga

    Die Wiener Würstchen bzw Vienna Sausages im Ausland stören mich auch schon lange.

    Fast noch mehr als die ganzen Polit-Würschteln in Wien. 😉

  17. astuga

    @Fragolin
    Dabei ist fast niemand so sehr auf ethnische Zugehörigkeit fokussiert wie die Sinti, Roma, Kalderasch etc., oder auch die Afrikaner.

    Afrika ist wahrscheinlich der rassistischste Kontinent.

  18. mariuslupus

    Kein aufrichtiger Zigeuner würde so ein Ungetüm wie ein Zigeuner-Schnitzel essen. Ausserdem ist die Doppelbezeichnung Sinti und Roma ein Ungetüm der poltischen Korrektheit. Zigeuner sind als Nomaden aus Indien eingewandert, und die Ethnie hat verschiedene Stämme, wie z.B. Sinti oder Roma.
    Wer sich diese Bezeichnung ausgedacht hat, dem kann man nur empfehlen : Chasmo kar.

  19. Christian Weiss

    “Demokratie leben in Wiesbaden”

    Das fasziniert mich auch so an Deutschland. Die haben überall und zu allem Mist irgendeine vom Steuerzahler alimentierte Aktionsgruppe, die sich mit Problemen beschäftigt, die der Otto-Normalbürger gar nicht hat.
    Diese Truppe organisiert “Demokratiekonferenzen” (Wo die Besucher wahrscheinlich Demokratie spielen dürfen, weil ja mangels plebizitärer Elemente echte demokratische Mitsprache der Bürger ausbleibt.), “Theater gegen Diskriminierung” (Dass von den meisten Wiesbadenern sicher gerne gemieden wird, weil die ewigen “Wir sind alle gleich”-Parabeln, die dort erzählt werden, nur zum Gähnen sind), “Abend der Vielfalt”, “Tanz für Toleranz”.

    Wenn man sich so exzessiv mit der Vermeidung von Diskriminierung befasst, kann natürlich auch schon mal ein “Zigeunerschnitzel” oder das sauglattistische Äquivalent “Sinti- und Roma-Schnitzel” den Kochtopf zum Explodieren bringen.

  20. Fragolin

    @astuga
    Der “normale” Rassismus auf der Welt besteht darin, sich selbst als Zugehörigen der “guten” Menschengruppe zu betrachten und die anderen als “schlechte”. Nur bei unseren linksgrün Hirngepuderten hat der Rassismus genau die andere Stoßrichtung.
    Das Putzige: Wer Rassismus ablehnt ung gleiche Rechte genauso wie gleiche Pflichten für alle fordert, wird von den “guten Rassisten” als “Rassist” beschimpft.
    Das Gleiche erleben wir bei “Hass” – genau jene, die massiv gegen Andersdenkende hetzen, bezeichnen jeden Widerspruch als Hetze. Wer Gewaltangriffe gegen die Büros demokratischer Parteien ablehnt und Hasskommentare auf linksunten offenlegt, wird von diesen Hassern und Hetzern als Hasser und Hetzer beschimpft.
    Sie lügen und bezeichnen jeden, der die Wahrheit sagt, als Lügner.
    Und so weiter.
    Die Liste wäre lang, aber die Richtung immer die gleiche.

  21. Fragolin

    @Christian Weiss
    Das Beste an diesen “Demokratie”-Schultheaterspielern ist ja, dass nur jemand eine direktdemokratische Abstimmung über ihre Finanzierung fordern braucht, und schon fallen die Masken.
    Darauf eine “Burenhaut”! 😉

  22. Fragolin

    @astuga
    Eines habe ich noch: “Generalverdacht”.
    Ausgerechnet jene, die sehr wohl differenzierend darauf hinweisen, dass zwar fast alle Attentäter der jüngsten Zeit Muslime waren (sogar der erste Grusel-Clown, der in Deutschland jetzt von seinem “Opfer” angegriffen und niedergestochen wurde, so dass man mal sehen konnte wer hinter der Horrormaske steckt, hieß – wie von mir “Hassverblendetem” vermutet – Achmed) aber das nicht bedeutet, dass alle Muslime Attentäter sind, bekommen von jenen den Vorwurf des “Generalverdachts” umgehängt, die wegen einer Handvoll Demonstranten in Sachsen die Bombardierung Dresdens oder als Gipfel der Geschmacklosigkeit eine Atombombe auf dieses dreckige Naziland fordern. Alle Sachsen sind also Nazis, und gehören im Kampf gegen Generalisierung und für mehr Herzlichkeit brutal abgeschlachtet.
    In den Hirnen der Kommunisten, Stalinisten, Maoisten lebt immer der gleiche Ungeist, das gleiche menschenverachtende Gedankengut von Massenmord und Brutalität, und sie sind bis heute so phantasielos, dass sie es nicht schaffen, einmal nicht von sich selbst auf andere zu schließen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.