Der Eisberg nach der Welle

Der Corona-Shutdown, ob medizinisch sinnvoll oder nicht, hat weltweit eine Rezession ausgelöst, die sich zur heftigsten Wirtschaftskrise seit dem Ende des zweiten Weltkriegs entwickeln könnte. Und die politisch Verantwortlichen scheinen diese Krise mit Mitteln der Staatswirtschaft bewältigen zu wollen. Eigentlich könnten sie wissen, dass das zu einem für die Bürger leidvollem Scheitern verurteilt ist. / mehr

11 comments

  1. Der Realist

    “Eigentlich könnten sie wissen, dass das zu einem für die Bürger leidvollem Scheitern verurteilt ist” – sie wissen es aber nicht, behaupte ich zumindest, oder sie ignorieren es beharrlich. Wie einige Maßnahmen und Äußerungen gezeigt haben, geht es den Regierenden in erster Linie um Inszenierung, man versucht sich als Retter der Nation zu verkaufen, koste es, was es wolle. Zwar wurde die penetrante Selbstdarstellung von Kurz & Co in letzter Zeit durch aufkommende Kritik etwas eingebremst, aber sie tun noch immer so, als sei das Geld abgeschafft, und für die Bereitstellung von Staatsgeld (Steuergeld) scheint es nach oben hin keine Grenze zu geben.

  2. sokrates9

    Derzeit gibt es 2000 Fälle in Österreich! trotzdem müssen restaurants und Cafehäuser noch 2 Wochen warten bis sie aufsperren dürfen! 2 Wochen ohne Einnahmen weil ein paar abgehpbene Bürokraten ihre Macht zeigen wollen.Es gibt hunderte kleine Museen, kleine Kinos die schon in Panik geraten wenn ehr als 10 Leute ihre Häuser besuchen! Öffnung – Fehlanzeige – maximale Ansteckungsgefahr.

  3. Kluftinger

    Das Problem der Regierung ist, dass sie nicht genau wissen wem sie vertrauen sollen. Tun sie nicht das Richtige stehen sie wie Idioten da, entscheiden sie richtig und es passiert dann eben nichts, sagen die meisten Zeitgenossen: war das nicht übertrieben?
    Wenn man die Medien verfolgt, so kann es dem interessierten Leser schwummelig werden von den zahlreichen Widersprüchen der Experten. Was tun?

  4. dna1

    Politiker handeln nicht so, wie es richtig wäre, sondern so, dass sie wiedergewählt werden, und damit beginnt das Problem. Sie müssen auf die Dummheit der Meinungsmacher Rücksicht nehmen, all jene, die hinterher immer alles besser gewusst hätten, derzeit sehr schön am Beispiel Ischgl und dem heute erschienenen frechen Interview in einer Zeitung zu erkennen.
    Wie sagte jemand einmal treffend: “Erstaunlich! Alle Österreicher wissen, wie der Bundestrainer beim Ländermatch spielen lassen hätte müssen, und ausgerechnet der, der es nicht wusste, hatte den Job.”

  5. CE___

    Tja, die (Privat)Wirtschaft ist vernichtet oder mindestens schwerstens geschädigt.

    Ohne Fiatgeldsystem mit Teilreserve mit dem man nun alles zuschüttet im wahrsten Sinne des Wortes hätte sich so einen Lockdown doch in der Menschheitsgeschichte kein Staat, Kaiser, König oder Lokalfürst leisten können.

    Das dieses Zuschütten und Übertünchen mit Geldruck-Massenorgien natürlich noch einen neuen Mega-Eisberg vor uns aufbaut ist natürlich auch klar, siehe Ludwig von Mises.

    Das totalitäre Rotchina hat einen Lockdown, und auch nicht einmal über das ganze Land, zwei Wochen durchgehalten mit sogar noch zeitlichem Überlappen in einer Haupt-Urlaubszeit (Neujahr), dann wurde der Schalter umgelegt und die Leute wieder zur Arbeit geschickt und die Fabriken hochgefahren.

    Ich möchte für dieses Land keine Lanze brechen, jedoch war man dort realistisch genug um zu sehen dass dies vielleicht medizinisch das optimalste wäre jedoch wirtschaftlich desaströsestens und daher nicht durchhaltbar.

    Ich schätzte das der Westen, wenn er schon so einen Lockdown nachhüpft, auch nicht länger durchhält, vielleicht noch eine dritte Woche.

    Das aber unsere Idio….pardon Politiker, das alles mindestens vier Wochen durchziehen und über diesen Zeitraum über das ganze Land noch radikaler als Rotchina selber, hätte ich mir selber nie träumen lassen.

    @ Kluftinger

    “Das Problem der Regierung ist, dass sie nicht genau wissen wem sie vertrauen sollen. ”

    Naja, das internationale Bouquet über die verschiedenstens Lösungsmöglichkeit war aber Anfang/Mitte März recht klar.

    Wenn dies jedoch das Fazit ist dann ist wieder der Beweis erbracht dass die ganzen höchst(über)bezahlten Politiker, Beamten und Apparatschicks allesamt nutzlos sind und abgebaut gehören.

    So einen Lockdown hätte auch ein Nachtwächterstaat mit maximum 5% Gesamt-Steuer/Gebühren/Abgaben/etc. Belastung zustande gebracht und sich dann vielleicht sogar zurecht auf mangelnde schlaue Köpfe berufen können.

    Aber nicht eine Repblik Ö mit DER Verwaltung und 70-80% Gesamt-Steuer/Gebühren/Abgaben-etc-Belastung. Da gibt bei mir zumindest keine Nachsicht bei Fehlern oder vorgeschobener “Unwissenheit” mehr.

    @ dna1

    Naja, zumindest wüssten 8 Mio Trainer das man sich ZUMINDEST keine kostspieligen Eigentore schiessen sollte wenn es auch über die Vorwärtsstrategie 8 Mio unterschiedliche Meinungen geben sollte.

  6. sokrates9

    kluftinger@Was ich nicht verstehe warum nach wie vor so dliettantisch vorgegangen wird, man Zahlen wöchentlich betrachtet die so frei interpretierbar sind wie die der römischen Auguten, wo aber das Schicksal tausender Österreichischer kleinunternehmer daran hängt. Für die ist wichtig wann sie ihr Kleinkino, ihren Kiosk, ihr Eisgeschäft, ihr Lokalmuseum , ihren Schifferlverleih, wieder aufsperren dürfen und sehen keinerlei Korrelaton zwischen Wiener Fallzahlen und ihrer Tiroler Alm.

  7. Johannes

    “Der Corona-Shutdown, ob medizinisch sinnvoll oder nicht, ….“
    Wenn er sinnvoll war lässt er sich umso leichter als unnötig darstellen als er Menschen leben gerettet hat.

    “Dadurch werden kleine und mittlere Unternehmen benachteiligt oder gar aus dem Markt gedrängt ..“

    “Das scheinbare Rettungsprogramm ist ein Programm zur Vollendung einer Zombiefizierung der Wirtschaft, die wir schon seit Jahrzehnten beobachten.“

    Nicht unterstützen ist schlecht weil “aus dem Markt gedrängt“
    Unterstützen ist schlecht weil “Zombifizierung“

    “Wenn der Staat Unternehmen rettet, bestimmt nicht mehr die Nachfrage das Angebot, sondern die staatliche Planung. “

    Warum staatlich Überbrückung plötzlich zu staatlicher Planung führen soll verstehe ich nicht.

    “ Die Firmen würden sich gesundschrumpfen, die Wirtschaft würde das produzieren, was gebraucht wird. Dadurch würde sich eine neue Angebotsstruktur herausbilden, die an die Nachfrage angepasst und äußerst produktiv wäre. “

    Ich sehe auch bei staatlicher Überbrückung kein anderes Modell, das ist und wahr immer das Spiel des freien Marktes. Warum es nach dieser Gesundheitskrise plötzlich anders sein sollte ist für mich schwer zu verstehen.
    Der Staat wird sich nichts einverleiben, einzig bei den ganz Großen wie der AUA möchte er eine Zeit lang mitbestimmen, denn wer 700 oder 800 Millionen gibt muß sich ein Mitspracherecht sichern, alles andere wäre fahrlässig. Wenn Lufthansa das Geld zurückbezahlt kann auch der Staat seine Mitbestimmung wieder zurücknehmen.
    Hier geht es darum das Konzerne nicht hunderte Millionen bekommen und keine Garantien vor allem für Arbeitplätze gegeben werden. Wir alle kennen das Schicksal von Semperit.

    Jeder Betrieb hat bestimmte Kennzahlen, diese zu analysieren könnte sich lohnen um Zombieförderungen zu vermeiden. Diese Mühe muss man sich halt machen.

  8. Kluftinger

    @ sokrates9
    Ich verstehe es ja auch nicht. Was ich sagen wollte ist. dass der “Apparat” nicht selbstständig denkt und handelt sondern sich auf Expertisen verlässt. Und die sind, wie wir wissen, widersprüchlich.
    Aber derzeit kommt die politische Dimension wieder zur Geltung: Schuldverteilung und Jammern.
    Wie würden sie entscheiden?

  9. sokrates9

    Kluftinger@ Wie ich entscheiden würde? ich hätte schon hunderte taskforcergruppen die eine Risikoabschätzung treffen müssten wie hoch eine Ansteckungsgefahr beispielsweise bei mieten enes Ruderbootes ist in Korrelation zum Bootsverleigher der bald in Konkurs gehen muss. Kenne kleine Kinobesitzer die jubeln wenn sich in ihren 150
    Sitze Kinosaal mehr als 3 Paare verirren!Denen das Recht auf Arbeit zu nehmen ist riesige Sauerei!

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