Der Erfinder des Merkel-Plans – und seine Irrtümer

“… Gerald Knaus, ein „Migrationsexperte“, der für den „Flüchtlingsdeal“ mit der Türkei verantwortlich zeichnet, berät die Bundesregierung in Sachen Migration. Jetzt ist der Türkei-Lobbyist wieder auf allen Kanälen präsent. Mit wohlfeilen Ratschlägen. Sprechen wir deshalb einmal über seine haarsträubenden Irrtümer und Thesen./ mehr

10 comments

  1. sokrates9

    Kraus hat sich Dienstag in der ZIB 2 bitterlich beklagt dass innerhalb einer Woche die EU sämtliche Rechtsstaatliche Prinzipien und den Bruch der Menschenrechte am Beispiel der Griechen begeht und sich hier niemand beschwert..
    In welcher Welt lebt dieser Mann der glaubt dass die EU nur eine Regelung oder Gesetz einhält wenn “es derzeit nicht passt??

  2. Rado

    Habe ja die unbestimmte Vermutung, dass man solche Experten sowie auch die in Deutschland plötzlich und mit der türkische Frühlingsoffensive gegen Syrien und Griechenland zeitgleich stattfindenden “open-border” Demonstrationen von Ankara aus buchen kann!
    Es gibt dazu auch etwas merkwürdig anmutende Äußerungen von Erdogan. Natürlich eher nur in griechischen Zeitungen.
    http://www.ekathimerini.com/250209/article/ekathimerini/news/erdogan-slams-greece-for-suspending-asylum-applications

  3. Herbert Manninger

    Experte aus eigenen Gnaden auf Basis eines Pseudostudiums. Na ja…
    Aber in einer Welt, wo bezopften Mäderln von Seiten der Machthabenden ergriffen gelauscht wird, wundert mich eh nichts mehr.

  4. Falke

    Gerald Knaus war am Dienstag, zusammen mit Sigmar Gabriel, zu Gast bei Markus Lanz. Beide(!) zeigten großes Verständnis für Erdogan, weil er angeblich zu wenig Geld von der EU für die in der Türkei lebenden Flüchtlinge bekommen hat. Die Lösung: (viel) mehr Geld für Erdogan, und alles ist wieder im Lot.

  5. Mourawetz

    Man kann es ja kaum glauben, so schnell ist der Spieß umgedreht, wenn plötzlich 1.000 Mann an der Grenze Stellung aufnehmen, türkische Soldaten. Erpressung gelungen, 500 Millionen Euro für den Sultan am Bosporus. Die EU ist eine lahme Ente. man sehe sich nur das Gruppenbild mit von der Leyen an: lauter Weicheier, denen schnell das Herz in die Hose rutscht.
    Es ist Zeit, sich um neue, verlässliche und vor allem weit sichtlicherem Partner umzusehen. In Ungarn 🇭🇺 in unmittelbarer Nähe gibt es so einen. Aus wirtschaftlichen Überlegungen in der EU zu bleiben, ist mittelfristig kein Grund – die Wirtschaft geht den Bach runter, dank EU-Regulatorien.

  6. Johannes

    Über viele Jahrhunderte konnten sich die Habsburger nur dadurch die Türken vom Leib halten, dassl sie ihnen Tributzahlungen leisteten. Die Türkische Großmacht konnte das Geld gut gebrauchen für seine Feldzüge in Afrika und Asien.
    Es war einzig und allein eine teure Angelegenheit um Zeit und Frieden zu erkaufen, es konnte aber nichts daran ändern das die Türken, als sie die Zeit dafür gekommen sahen, den Reifen Apfel, Wien, pflücken wollten.
    Nur der echte entschlossene Widerstand einer europäischen Gemeinschaft (Polen und Deutsche Verbündete mit den Kaiserlichen Truppen konnte diesem Vorhaben einen Riegel vorschieben.

    Ich denke die Türkei unter Erdogan ist dieser Zeit näher als wir es uns eingestehen wollen.

    Erdogan wird noch sehr viel Leid anrichten wenn man ihm huldigt und nun wieder mit höheren Tributzahlungen besänftigen will. Er sieht sich dann in der Rolle eines unumschränkten Kalifen.
    Wie kann Europa so dumm sein dieses miese Spiel mitzuspielen.

    Die Macht von Erdogan steht und fällt mit seinen Wirtschaftserfolgen und um die steht es seit langem nicht allzu gut.

    Die einzige Macht welche diesen Größenwahnsinnigen in die Schranken weisen kann sind wirtschaftliche Sanktionen. Wenn Erdogan unserem Europa schaden will und das ist wohl offensichtlich, so hat Europa alles Recht dieser Welt der Türkei den Wirtschaftshahn abzudrehen, solange bis der Wahnsinnige abgetreten ist oder wurde.

    Ich glaube es ist die Zeit gekommen das sinnlose Appeasement gegenüber dem Wahnsinnigen zu beenden.
    Es ist für die Menscheheit mit Sicherheit besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende in dieser Angelegenheit anzustreben.

    Das zögerliche Zaudern führt zu nichts außer das der Despot sich immer sicherer und mächtiger fühlt.

    Europa hat die Macht Erdogan wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, wie lange lassen wir uns von diesem Maulhelden noch derart erniedrigend vorführen?

    Wenn durch seine Schuld der türkische Wirtschaftsmotor zu stottern beginnt oder gar abstirbt wird er im Land keinen Rückhalt mehr finden.
    Die EU sollte endlich diese Karte ausspielen, sie tut sich doch bei den Mitgliedstaaten sonst auch nicht so schwer mit knallharter Sanktionspolitik.

  7. astuga

    Knaus war übrigens auch Fellowship der Open Society Foundation (Soros), verliehen von der Central European University in Budapest (ebenfalls Soros).
    Heute hat diese ja ihren Sitz in Wien, nachdem Orban sie rausgeworfen hat.

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