Der Euro als Wohlstandsvernichtungsmaschine

Von | 1. August 2015

“Der Euro hat sich eben nicht als Wohlstandsmaschine, sondern als Wohlstandsvernichtungsmaschine erwiesen. In mehr als der Hälfte aller Mitgliedsländer der Währungsunion liegt die Wirtschaftsleistung heute unter dem Niveau des Jahres 2007….” urteilt die sonst sehr EU-freundliche Hamburger “Zeit”.

Ein Gedanke zu „Der Euro als Wohlstandsvernichtungsmaschine

  1. FDominicus

    Das liegt nicht am Euro. Man kann sicherlich nichts Gutes an ihm finden, aber daran trägt er keine Schuld. Das Problem aller Länder ist ihr Wohlfahrtstaaat und die perverse Ausuferung der Bürokratie. Dazu eben der durch die Zentralbank gedrückte Zins, den diese Staaten – logisch- dazu benutzten sich zu verschulden und zwar für konsumtive Zwecke. Und dazu kann der Euro auch nichts wohl aber die EZB, denn der Zins wird nun mal durch die Zentralbanke massiv beeinflußt. Und gerade am Anfang des EUR, waren ja die Schuldenberge bei weitem noch nicht so hoch.

    Eigentlich hätte aber mit den zunehmenden Schuldenbergen auch der ZIns angezogen und das wurde von EZB behindert und die Bereinidung der unterfinanzierten Banken wurde durch die Staaten (bis heute) verhindert wozu die aber noch mals zum Anstieg des Schuldenbergs beitrugen

    Und heute ist klar, der Zins dürfte nicht steigen, tut er aber trotz aller Bemühungen. Im Endeffekt ist eben auch eine Zentralbank machtlos. Es müssen sich nur genügend Leute finden, die den Versprechungen nicht mehr glauben….

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