“Der Euro braucht die Kontrolle durch die Märkte”

Von | 29. Juli 2013

“…Ein Jahr ist es her, seit Mario Draghi seine «Whatever it takes»-Rede gehalten hat. Obwohl ein Versprechen im Sinne eines «koste es, was es wolle» ökonomisch unsinnig und politisch zudem noch stupide ist, hat sie ihren Zweck erfüllt – bisher. Eine Kontrolle der Währungsunion durch die Märkte wäre dennoch besser….” (Analyse der NZZ)

6 Gedanken zu „“Der Euro braucht die Kontrolle durch die Märkte”

  1. Tom Jericho

    Die Aussage Mario Draghis hat Zeit erkauft, die nicht genutzt wurde – im Gegenteil: Die EU ist heute ökonomisch schlechter dran als damals und politisch hat sich nichts getan; jeder noch so kleine Ansatz der Regierungen, etwas weniger Geld auszugeben, wird als “Kaputtsparen” diskreditiert…

  2. Rennziege

    @Prinz Eugen von Savoyen

    Ich verstehe Eure herbe Enttäuschung inniglich, o durchlauchtigste Hoheit. Als Ihr weiland (anno 1717, wenn mein Gedächtnis nicht gänzlich verdagt) die ruhmreiche Pruckhn über den Danubius schlagen ließet, waren die Defaitisten weit dünner gesät als heute. Die sogenannte Unio Europaea ist lamentierlich voll dieser pflichtvergessenen Häretiker.
    Ihr werdet etliche Pruckhn über diverse fluvii schleifen müssen, um deren heißes Blut zu kühlen.

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  4. Christian Peter

    Draghis Versprechen war der Startschuss für einen Milliarden – Transfer in die
    südliche Peripherie, Geld wird in Märkte gedrängt, wo es eigentlich nichts ver-
    loren hat. Die Spekulation auf Kosten der Steuerzahler geht dadurch munter
    weiter : Portugal-Bonds + 42 %, spanische Anleihen + 37 %, italienische Titel
    + 29 %, selbst mit Griechenland – Anleihen werden wieder blendende Geschäf-
    te gemacht.

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