Der Euro verliert dramatisch an Wert – danke, EZB!

Der Euro gerät gegen den Dollar weiter unter Druck; er ist seit Juni um 9% gefallen. Das hat die EZB wirklich toll hingekriegt, denn wir wissen ja: nur eine schwache Währung ist eine gute Währung. Jetzt muß nur noch die Inflation kräftig ansteigen, und alles wird gut – zumindest in der Vodoo-Ökonomie der Euroretter. So haben wir uns eine EZB nach dem Vorbild der deutschen Bundesbank immer vorgestellt.

3 comments

  1. Christian Weiss

    Mich würde interessieren, wann die Schweizer Nationalbank die 1.20 Fr.-Grenze für den Euro fallen lässt. Wir Franken-Besitzer haben auf die Dauer auch nichts davon, wenn unsere Währung so weich wie dieses transkontinentale Monopoly-Geld wird. Der vorübergehende Eingriff, um den Euro zu stützen, mag ja richtig gewesen sein und hat der Schweizerischen Exportindustrie sicher Luft gegeben, um sich weiter fit zu trimmen. Aber jetzt sollte man dann der Sache wieder ihren Lauf lassen. Ist ja auch schön, wenn für Schweizer die Mass am Oktoberfest bald wieder so viel kostet wie vor 20 Jahren.

  2. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Und noch eine Bitte an die Schweizer!
    Koppelt euch vom automatischem Datenaustausch ab und führt wieder das Bankgeheimnis für alle! ein 🙂
    Danke im Voraus

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