Der Fall Relotius: Es ist ein Stein ins Lügenmeer gefallen

Der wahre Fehler des Spiegel-Reporters Claas Relotius war nicht, dass er die Unwahrheit sagte, sondern dass er sich dabei erwischen ließ. Seine Reportagen bestätigten und bedienten oft linke oder machtnahe Weltbilder. Die Lehren, welche die Leitmedien ziehen werden, lassen sich so zusammenfassen: keine. Der Bullshit wird nach Relotius nicht aufhören./ mehr

6 comments

  1. sokrates9

    Mann müsste die Jury die solche Preise vergibt hinterfragen: Geht ganz einfach: Speziell Gutmenschen sprechen auf solche Tränenartikel perfekt an, reflektieren sie doch die heile Welt des armen Syrers der 1000 € zurückgibt, perfekt! Auch die Faktenchecker wären zu hinterfragen, die meist im selben Misthaufen wühle!

  2. Thomas F.

    Der Kindernothilfe-Medienpreis wird aus Spendengeldern bezahlt, darf ich mal annehmen? – Steuerlich absetzbare Spendengelder.

  3. Mourawetz

    Als Journalist muss man sich schon fragen: reich und berühmt werden oder zurück bleiben. Mit alten journalistischen Weisheiten wie Check, Recheck, Double-Check kann man keinen Blumentopf gewinnen. Dank des Journalistenpreises weiß das nun auch der Dümmste. Man darf sich halt nicht erwischen lassen.

  4. Johannes

    Der Superstar der Wahrheitspresse wurde der Lügen überführt. Wie nennt man dann politisch korrekt eine solche Presse die jahrelang vollkommen erfundene Geschichten, als zum Teil unglaublich ans Herz gehende Reportagen, verkauft hat ?
    Also wenn ich sehe wie sehr der Spiegel, als Ganzes, hinter dem Betrüger und seinen Geschichten gestanden hat, wie der Spiegel auch über Chemnitz berichtet hat, dann fällt mir nur ein Begriff ein.

    In Chemnitz wurde auf extrem penetrante Weise der Rechtsextremismus “hochgeschrieben“ es wurde des weiteren die Soko-Chemnitz angepatzt es wurden die protestierenden Bürger angepatzt es wurde eine ganze Stadt und ein ganzes Land verunglimpft.
    Und nun hören wir was in diesem Magazin in vielen anderen Reportagen so als Wahrheit konstruiert wurde, wie unverschämt die Leser manipuliert und hinters Licht geführt wurden.
    Für mich war der überführte Redakteur nur der berühmte Esel der, wenn er übermütig wird aufs Eis tanzen geht.
    Er muss einen enormen Rückhalt gespürt haben in “seiner“ Zeitung, das politisch Korrekte kann sich doch alles erlauben wird er vielleicht gedacht haben, denn der Zweck heiligt die Mittel. Im Kampf gegen Rechts darf man mit den Methoden nicht zimperlich sein, wenn der ganze Mainstream die Mauer macht ist man eigentlich unangreifbar, könnte er vielleicht auch gedacht haben.
    Jetzt ist er vom Thron gestürzt aber in unserer schnelllebigen Zeit wird er bald wieder seine Geschichten schreiben dürfen, wer weiß vielleicht sogar beim Spiegel?
    Wenn ein Bundespräsident für den Besuch bei den Totenhosenfischfilets wirbt wird man doch wohl auch einen Lügner für die gute Sache noch einen Bundesverdienstorden geben können.

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