Der fatale Kult um die Jugend: «Wir wollen nicht mehr erwachsen werden»

Von | 9. August 2016

“…..Verjüngung scheint heutzutage immer mehr mit dem Auslöschen der Erinnerung einherzugehen. Zum ersten Mal in der Geschichte kann unsere Gesellschaft ohne ein fundamentales Verständnis kultureller und historischer Zusammenhänge funktionieren. Das können Sie selbst in der Politik beobachten. Viele unserer Repräsentanten haben ein grundsätzliches Wissen darüber, wie unser politisches System funktioniert und worauf es beruht, nicht mehr parat. Eine Infantilisierung in der Politik ist eingetreten.” (hier)

12 Gedanken zu „Der fatale Kult um die Jugend: «Wir wollen nicht mehr erwachsen werden»

  1. Nattl

    in spätesten 20 Jahren ist diese Problem durch die Refugvasion gelöst.

  2. sokrates9

    Clash of cultures!1000 Jahre Differenz prallen nun zusammen! Wird spannend werden! Pokimonjäger contra
    gottesfürchtigen Fanatikern!

  3. Reini

    @sokrates9,… der kleine Unterschied der Ego-Shooter Spieler,… der Eine braucht keine Software!

  4. Thomas Holzer

    “Zum ersten Mal in der Geschichte kann unsere Gesellschaft ohne ein fundamentales Verständnis kultureller und historischer Zusammenhänge funktionieren.”

    Da, so denke ich, irrt der Mann: die Gesellschaft funktioniert eben nicht (mehr), ansonsten würde sie sich dieses kultur- und geschichtslose “Agieren” der gewählten Politikerdarsteller nicht gefallen lassen.

  5. wbeier

    Verständnis kultureller und historischer Zusammenhänge werden weder im Elternhaus noch in Schule gefördert. Alles dreht sich um Ausbildung und nicht um Bildung (“kann man eh alles googeln”) mit dem Effekt, dass ein heutiger Akademiker gegenüber einem Hauptschulabsolventen der 60iger Jahre KEINEN deutlichen Vorsprung an Allgemeinbildung oder der Beherrschung elementarer Kulturtechniken hat. Von Dingen wie “Mutterwitz und Hausverstand” reden wir lieber erst gar nicht – es lebe der Fachidiot!
    Setzt man das in den Kontext mit Globalisierung oder von mir aus auch mit der NWO, schauts aber auch gleich anders aus. Der Verlust historischer und kultureller Transmission bedeutet auch den Verlust der historischen und kulturellen Heimat. Wer keine Vergangenheit besitzt, hat auch keine Zukunft und so schließt sich der Kreis.

  6. Reini

    TH… Politiker können nur “Reagieren” nicht “Agieren” – und das meist noch zu spät!
    … oder glaubt jemand, dass das Durchmischen unterschiedlichster Völker auf Dauer Frieden bringen kann!

  7. Fragolin

    @sokrates9
    Wir haben uns Individualisiert. Aus der Familie gelöst: Die Kinder landen in der Krippe und die Großeltern im Pflegeheim, mehrmals wechselnde “Lebensabschnittspartner” hinterlassen einen sozialen Flickenteppich ohne fest geknüpfte Knoten; unsere Kollegen sind Karriererivalen und unsere Freunde virtuelle “likes”-Klicker aus Anonymistan. Wir kennen den Namen unserer Nachbarn nicht weiter als 3 Türen und unsere Kinder, so wir noch welche haben, spielen schön voneinander getrennt vor den heimischen Spielekonsolen oder am Spielplatz im eigenen Garten. Wenn jemand Hilfe braucht, egal ob Rasen gemäht oder Einkauf mitgenommen, soll er den Sozialdienst anrufen, uns is’ wurscht. Dem anderen helfen? Ihn verteidigen? Etwas riskieren?? Neeee….
    So, und jetzt kommt ein Kollektiv, zusammengeschweißt durch inzestuöse Blutsbande und das mehrmals tägliche Einschwören auf den gemeinsamen Kampf gegen uns.
    Wer hat die besseren Karten?
    Unsere “Eliten” wissen das und stellen sich vorbereitend schon mal untertänigst auf die Seite der vermutlichen Sieger.

  8. wbeier

    @Fragolin>So, und jetzt kommt ein Kollektiv, zusammengeschweißt durch inzestuöse Blutsbande und das mehrmals tägliche Einschwören auf den gemeinsamen Kampf gegen uns.
    Wer hat die besseren Karten?<
    Damit gießen sie Wasser auf meine Mühle vom Erreichen der „kritischen Masse“ an Zuwanderern. Das ist nämlich vollkommen unabhängig von demoskopischen Zahlen, Prognosen und Statistiken und orientiert sich an der Homogenität der teilnehmenden Gruppen. Subjektiv ist für mich ein Anteil von über 10% fremder Elemente für unsere Gesellschaften in aktueller Verfassung schon schwer verdaulich. Kommt es dann noch zur Kollektivierung – zB unter dem Banner des Propheten – dann wird das alte Europa lernen müssen, was Verteilungskampf und Verdrängung wirklich bedeutet.
    Zur totalen Dystopie fehlt eigentlich nur noch eine formidable Krise als Initialzündung.

  9. sokrates9

    FragolinqRichtige Analyse! Ich habe trotzdem noch einen Funken Hoffnung: Das ist einerseits das Stadt/ Landgefälle: Am Land gibt es noch soziale Strukturen, Österreich hat riesige Vereinsdichte, Trachtenverein, Feuerwehr, alle Arten von Rettung ( Wasser/ Berg), Musikgruppen, usw da findet man noch die “alten” Strukturen. Hier ist die Toleranz und das PC – Denken noch nicht so ausgeprägt, die gsunde Watschn hat da noch Akzeptanz und Wirkung! Die müssten den analphabetischen Horden noch einiges entgegensetzten! International hoffe ich auf Osteuropa, die sind immun was Islamisierung betrifft! Die Zeit arbeitet gegen uns, wenn mal die hochschulpädagogischen Kindergärtnerinnen voll wirksam werden und man vielleicht als Aufklärung ein bisschen Schächten an Spielzeugschafen übt – ist ja lustig wenn Kunstblut verspritzt wird und alle Kinder Bäh, Bäh singen, dann wird es problematisch!

  10. sokrates9

    wbeier@.. es lebe der Fachidiot! Richtige Analyse! Das System heißt Bolognia und wurde von der EU mit Begeisterung realisiert – während sich US – Eliteschulen vom Fachidiotentum entfernen wollen!
    Leider haben unsere intellektuellen Professoren geschlafen und den Pasradigmenwechsel von klassischer universeller humanistischer Ausbildung zum Fachidioten nicht verhindert!

  11. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Sie konnten diesen Paradigmenwechsel nie verhindern, da sie von den gewählten Politikerdarstellern abhängig waren und sind!
    All die Vorträge, Artikel, ja Bücher eines z.B. Konrad Paul Lissmann haben rein gar nichts bewirkt! Er darf sich de facto glücklich schätzen, daß er seiner Professur nicht verlustig gegangen ist.
    “Bologna” und “ECTS” führen nur dazu, daß sich geistige “Schwachmatiker” als Pseudointellektuelle fühlen dürfen, dementsprechend aber prekär bezahlt werden.
    Durch “Bologna” und “ECTS” wurde der Vertrottelung und damit einhergehender Ver(volks)schulung der Universitäten mehr als nur Vorschub geleistet; leider aber nicht zum Vorteil der Studenten.

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