Der geheime Merkel-Putin-Plan

Der angesehene Londoner “Independent” berichtet von interessanten Überlegungen in Berlin und Moskau, die Ukraine-Krise beizulegen: “Land für Gas”. Nachzulesen hier.

3 comments

  1. gms

    Danke, Herr Ortner, für den Verweis auf den Artikel. So erstrebenswert diese oder eine vergleichbare Lösung auch wäre, so unwahrscheinlich ist sie zwischenzeitlich geworden:

    — However, these attempts by Ms Merkel to act as a broker between President Putin and the Ukraine’s President, Petro Poroshenko, were put on the back-burner following the shooting down of the MH17 plane in eastern Ukraine.
    But insiders who are party to the discussions said yesterday that the “German peace plan is still on the table and the only deal around. Negotiations have stalled because of the MH17 disaster but they are expected to restart once the investigation has taken place.” —

    Dieses Ereignis und dessen infame mediale Ausschlachtung hat in Europa dermaßen viel Porzellan zerschlagen, worauf es inzwischen schon leichter wäre, aus Mehl jene Getreidekörner wieder herzustellen, aus denen es gewonnen wurde. Zugleich hat Deutschland unter Merkel bereits den aktuellen Sanktionen zustimmte, ohne daß auch nur ein einziger tragfähiger Hinweis die Schuld Rußlands stützte.

    Abgeschlossen werden auch die Ermittlungen zu MH17 niemals, weil weder die USA noch GB ein Interesse daran haben. Schweden, Niederlande, Polen, die Balten ..? Sie haben sich alle schon längst einzementiert.

    Zur Fütterung der verblödeten Masse ließ daher auch das WSJ seine Leser wissen: [1] Air safety experts say the devices aboard the plane are older versions likely to provide only limited information regarding the sequence of events following the presumed missile strike on the plane.
    Both the flight-data and cockpit-voice recorder were manufactured in the mid-1990s, before regulators mandated that such devices on new jetliners include larger memories, faster recording speeds and backup battery power in case onboard electrical systems suddenly fail.
    This could result in investigators ending up with sketchy data about the seconds immediately after a ground-to-air missile strike, with the cockpit-voice recorder not having much beyond the sounds of the impact.

    Das ist zwar jenseitiger Unsinn, den sowohl Boeing wie auch Honeywell als Hersteller der Schreiber zurückweisen, aber hey, wen interessiert’s, hat doch die Lüge schon x-mal die Welt umrundet, bevor die Wahrheit sich auch nur die Schuhe zugebunden hat.

    Dann und nur dann, wenn insbesondere in Europa die dreckige Propaganda aufhört und relevante Stimmen in der Öffentlichkeit beginnen, das uns verkaufte Bild von MH17 zu hinterfragen und den Stapel an Bockmist öffentlich beiseite schieben, den man uns bisher vorsetzte, kann sich das Blatt noch zum Guten wenden. Aber eher friert die Hölle ein, alsdaß die Medien ihr dreckiges Spiel beenden.

    [1] online.wsj.com/articles/ukraine-says-missile-shrapnel-destroyed-mh17-1406544088

  2. Mona Rieboldt

    @gms
    Danke für Ihren wunderbaren Beitrag.
    Die Presse wird weiterhin Kriegsrhetorik betreiben. Bei nur noch vier Verlagen in
    Deutschland schreiben sie halt das, was die Politiker wollen. Burda ist politisch
    irrelevant, Holtzbrinck hält sich politisch zurück, bleiben Bertelsmann und Springer.
    Daher schreiben auch die Zeitungen alle das Gleiche.

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