Der Grexit ist zurück

“….Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Befürworter eines griechischen Euro-Austritts, spricht schon wieder öffentlich darüber, und Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem warnt vor der Staatspleite Griechenlands. Regierungschef Alexis Tsipras aber zeigt sich unbeeindruckt: Griechenland werde “nicht einen Euro mehr sparen”, sagte er kurz vor dem Euro-Gruppen-Treffen am kommenden Montag…” (hier)

9 comments

  1. Thomas Holzer

    Grexit war nie weg, nur von “unseren” Politikerdarstellern schubladisiert, in der Hoffnung, daß die Schublade erst viel später wieder “aufpoppt”

  2. Reini

    Welche Politiker und deren Regierung wird vom Volk gewählt? … die am Meisten austeilen ohne Einsparungen! … und damit den Untergang eines Landes einleiten. Eines Tages werden sich auch bei uns die Dümmsten auf den Kopf greifen und einsehen, dass es politisch grob fahrlässige Entscheidungen gab. Leider müssen diese Konsequenzen auch die Unschuldigen tragen.

  3. sokrates9

    Die Griechen koennen beruhigt sich ihre Ausgaben von der EU zahlen lassen! Im Wahljahr Frankreich / Deutschland traut sich niemand die Griechen rauszuschmeissen!

  4. mariuslupus

    Und wieder die gleiche Schmierenkomödie. Der Erpresste weigert sich freundlich lächelnd zuzugeben, dass er erpresst wird. Der Erpresser blickt grimmig und siegesbewusst in die Runde. Alle wissen das der Erpresser am
    Ende das bekommt was er will, aber zuerst wird etwas Theaternebel ausgebreitet
    Die einfachste Lösung. Nicht Griechenland retten, oder sogar aus der EU befördern, sondern die ganze EU in den Konkurs gehen lassen. Am Beispiel Griechenlands wird deutlich, dass die EU nicht reformierbar ist, alle paar Monate wird die gleiche Unfähigkeit offensichtlich, das Problem zu lösen.
    @Sokrates9
    Tsipras rechnet mit der Einfalt der Wähler in diesen Ländern. Kritische Wähler würden die Regierung wählen die Griechenland aus der EU befördert

  5. Christian Peter

    Wie oft haben wird das gehört ? Griechenland und andere Länder werden noch Jahrzehnte am Tropf der Steuerzahler hängen, erst wenn die EU auseinander bricht und der Binnenmarkt beseitigt wird, können südeuropäische Volkswirtschaften wieder wettbewerbsfähig werden.

  6. Susi Einstsorglos

    Ad Reini: ich glaube nicht, dass jene, die jetzt an der Titte des Wohlfahrtsstaates hängen und dieses System weiter durch ihre Wahlstimme oder anderweitig unterstützen, sich JEMALS an den Kopf greifen werden, denn dann müssten sie sich ja eingestehen, dass sie mit Schuld an der Misere sind. Wenn es soweit ist, wird dafür mit Sicherheit ein Schuldiger gefunden, besser gesagt, kreiert werden, auf den dann genau diese Leute beliebig „eindreschen“ können.

  7. Rennziege

    Griechenlands Finanzkrise beenden? Ja, wie denn? Die währt seit bald 200 Jahren, hatte acht Staatsbankrotte (mit verheerendem Ausgang für die Gläubiger) zur Folge — und ausgerechnet jetzt soll das gelingen?
    Der permanente Theaterdonner der EU- und Eurofetischisten gleicht dem Versuch, “einen Krebskranken durch eine Hühneraugenoperation zu heilen” (Karl Kraus, wenn ich nicht irre).

  8. vesparaser

    Unsere “Volksvertreter” haben sich von Beginn an nicht um geltende Verträge und Gesetzte geschert. (Konvergenzkriterien, no bailout Klausel, Dublin 3, Schengen,…….). Diese eklatante Missachtung der Verträge werden die Europäer, also wir, bitter bezahlen müssen. Wenn Schulz Kanzler wird, wird er Deutschland bis zum letzten ausbluten lassen um “seine Eu” zu retten. Wen die Götter strafen wollen, den schlagen sie mit Blindheit.

  9. Johannes

    Es würde mich interessieren in welchem Ausmaß die Steuereinnahmen in Griechenland in den letzten drei Jahren gestiegen sind.
    Wenn man davon ausgeht das faktisch niemand in dem Land Steuern gezahlt hat müßte das eintreiben jener Steuern die in jedem EU Land eine Selbstverständlichkeit sind zu einem massiven Anstieg der Steuereinahmen in Griechenland geführt haben.
    Ist das geschehen? Zahlt man in Griechenland Steuern wenn ja wie sind die Zahlen? Würde mich interessieren.

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