Der große Deflations-Schwindel

Von | 11. März 2015

(A. UnNTERBERGER)  Mancher Schwachsinn muss nur oft genug von Politikern, sogenannten Wirtschaftsforschern (eigentlich: Wirtschaftsideologen) und ahnungslosen Journalisten nachgeplappert werden, bis er für Wahrheit gehalten wird. Jüngstes Beispiel ist die Panik vor einer Deflation. Ihr Inhalt: In einer Deflation würden die Konsumenten in Erwartung noch niedrigerer Preise Käufe aufschieben. Dadurch würde die Wirtschaft erlahmen. Daher müsse man um jeden Preis Inflation erzeugen.
Das ist alles ein gefährlicher Unsinn. Das Stagnieren oder minimale Zurückgehen der gemessenen Preise (ohnedies nicht der gefühlten!) hat nur zwei Ursachen: den halbierten Ölpreis und das Billigerwerden technischer Produkte. Das aber sind in Wahrheit durchaus positive Entwicklungen….” (hier)

Ein Gedanke zu „Der große Deflations-Schwindel

  1. Fragolin

    Das ist ein Test, ob das Bildungssystem wie gewünscht funktioniert:
    Man rechnet den Leuten vor, dass es ihr größtes Glück ist, wenn alles immer teurer wird und das schlimmste Unglück, wenn irgend etwas billiger wird – und wenn der Pöbel dann der Entwertung des eigenen Geldes zujubelt, hat es funktioniert!

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