Der große Pensionsraub

Von | 19. Dezember 2016

” Wie der Pensionsexperte Bernd Marin vor Jahren errechnete, bekommt eine Kärntner Landesbeamtin (Akademikerin) in ihrer Pension um 500.000 Euro mehr als eine gleich qualifizierte Bundesbeamtin – und die wiederum erhält um eine halbe Million Euro mehr als eine gleich qualifizierte ASVG-Versicherte. Das hat freilich weniger mit der weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannten Wirtschaftskraft Kärntens zu tun als mit einer bewusst gesetzten politischen Entscheidung auf Kosten Dritter….” (hier)

19 Gedanken zu „Der große Pensionsraub

  1. Thomas Holzer

    Derlei Zustände gibt es doch nicht nur im Pensionssystem!
    Bewusst gesetzte politische Entscheidung auf Kosten Dritter gibt es in diesem Land zuhauf!

  2. Wolfgang Lederer

    Das übliche Blabla – zu Lasten der nachfolgenden Generation.
    Als ob die heutige Generation Sandwich nichts zahlen würde!
    Erst die Ausbildung der künftigen Beitragszahler, dann die Pflege der eigenen Eltern und wenn sie selbst so weit sind, dann weigern sich die aufgehetzten Kinder auch nur irgendwas von dem zurück zu geben, was die Eltern in sie investiert haben.
    Soviel zu “zu Lasten der nachfolgenden Generation”.
    Dummer Geschwätz!

  3. Fragolin

    @Wolfgang Lederer
    Natürlich zahlt schon die jetzige Arbeitergeneration voll drauf. In Zukunft wird es aber noch schlimmer.
    Wenn unsere Kinder nur für ihre Eltern zahlen müssten, wäre das alles kein Problem. Aber sie bekommen Hypotheken aufgeladen für pompöse sinnlose Bauprojekte, wohlerworbene Abzockerrechte pfründeverwöhnter Abkassierer, unter der Lügenbezeichnung “Soziales” subsumierte Steuergeldgeschenke, Wohltätigkeiten, Finanzierungen von sogenannten “sozialen” Diensten, “Flüchtlingen” und schwer defizitären Staatsbetreiben wie der unhaltbar verschuldeten ÖBB oder von Steuergeldern gemästete Propaganda-Institutionen wie dem ORF, die nicht umsonst neben ÖNB und anderen staatlichen Institutionen, egal ob als Stiftung getarnt oder als Gesellschaft, die üppigsten “wohlerworbenen Rechte” verteidigen.
    Die Alten sahnen kräftig auf Kosten der Jungen ab, denn während bereits für jene, die nur noch 10-15 Jahre bis zur Alterspense haben, seit Jahren permanent die Kaufkraft sinkt und das mühsam Ersparte weggefressen wird, die Pensionsansprüche schmelzen und persönliche Ansparpläne schrumpfen, werden einer Gruppe (eben nicht allen, denn man braucht ja ein paar arme Schlucker zum Vorschieben, wenn mal wieder Kritik aufkommt) von Pensionisten staatsübergreifend Milliarden in den Hintern gestopft, und die schreien auch permanent nach Mehr und Mehr und nennen das dann das Einfordern von Solidarität.7
    Und man komme mir nicht mit dem “ich habe aber eingezahlt”, denn wer das raunzt, hat das Umlagesystem nicht verstanden. WIrd weniger erarbeitet, wird weniger eingezahlt, wird weniger ausgezahlt. DAS wäre ein solidarisches Umlagesystem. Aber bei der Verarmung der Arbeitenden zuschauen und dabei nach mehr plärren, und zwar im Namen der wirklich armen Gruppe der Mindestpenaionisten, aber sehr laut aus den Reihen der lebenslänglichen Abkassierer – das ist das wirklich fiese!
    Und mit Zuordnungen wie “dummes geschwätz” wäre ich vorsichtig, wenn ich allein meine eigene Position zum Maßstab der Beurteilung mache. Solange die Pensionen der heutigen Schwerkassierer aus der Umlage finanzierbar wären und die Pensionen der Zukunft nicht von einem Heer zu Fütternder weggefressen würden, wäre jedes Raunzen ignorierbar. Aber hier wird auf Kosten billiger Kredite, die in einigen Jahren, wenn die Nutznießer alles verprasst haben, nach Zinserhöhungen zu wahren Ketten für die Enkelgeneration werden, ein Besitzstandswahren eingefordert, dass es eine Frechheit ist.
    Ich würde jedem Pensionisten den gleichen Anteil aus den monatlichen Einnahmen der Pensionskassa auszahlen. Das wäre die besonders von den fett Abkassierenden immer wieder eingeforderte “soziale Gerechtigkeit”.
    Ich finde es erstaunlich, mit welcher Chuzpe den Ausgeraubten immer wieder ins Gesicht gespuckt wird.

    Nachtrag zur Ausbildung: Wir haben zwar eines der teuersten Schulsysteme der Welt, aber nicht weil wir unsere Schulen so toll ausrüsten und uns so toll um die lieben Kleinen kümmern, sondern weil der Großteil der angeblichen “Bildungs”-Gelder in die happigen Pensionsansprüche von Lehrern fließen. Und bevor wieder über “Lehrer-Bashing” geraunzt wird, einfach mal die statistischen Daten anschauen, wo die dicksten Brocken liegen. Wie viele Lehrer wirklich engagierte und lang arbeitende, tolle Leute sind und wie viele sich nur am System bereichern; wie arm Junglehrer einsteigen und über Stundenkürzungen klein gehalten werden und mit was für fetten Bezügen pensionierte Lehrer herumlaufen. Und wieviel Ged dafür aufgewendet wird, morsche Schultafeln daran zu hindern, von der bröckeligen Wand zu fallen. Ich habe Kinder und ich habe Lehrer in der Familie, mir muss man nichts erzählen.

  4. cmh

    Wenns um die Kohle geht, dann erwacht die Neidgenossenschaft. Man sieht das aus den vorstehenden Postings.

    Tatsächlich sind zwei Dinge daran ärgerlich:

    1. Hier wäre ein weites Feld für die Sozialisten, ihren Kampfbegriff “Gerechtigkeit” mit Fakten und Handlungen zu hinterlegen. Nur dann könnte sich zur Gerechtigkeit auch die Ehrlichkeit gesellen. Das gilt natürlich in besonderer Weise auch für das seit ca 100 Jahren rot geführte Wiener Rathaus.

    2. Es ist die hinterhältige Naivität, mit der die Sozialisten aller Parteien in den Parlamenten Gesetze machen (lassen). Gesetze, die denjenigen, die sich am wenigsten wehren können, die Last auferlegen. Das gilt am meisten für die Abtreibungsgesetze. Aber auch wenn man dies auslassen will, bleiben – neben zahllosen anderen Fällen – die Wahlgesetze, die so gestaltet werden, dass die freiwilligen Wahlbeisitzer noch bis in die folgende Woche unentgeltlich herangezogen werden müssen, um diese Gesetze einhalten zu können. Ansonsten sind die schuld an Fehlern – und ansonsten weder die Beamten noch die Parleamentarier.

  5. humanist

    frohes fest fragolin! Sie schrieben, was hierzu zu sagen ist. zur eingangs-alliteration geselle sich ein herzlicher wunsch: gesegnete weihnacht!

  6. Fragolin

    @humanist
    Danke! Ihnen ebenso gesegnete Feiertage!

    @cmh
    Hören’s auf mit der “Neid”-Keule, die ist ausgelutscht. Ich neide keinem Menschen irgendwas, solange er ein ordentliches Anrecht besitzt und niemandem schadet. Aber das Einfordern der “wohlerworbenen Rechte” (übrigens nicht von denen, die wirklich mehr bekommen sollten, nämlich den kleinen ASVG-Mindestbeziehern nach 50 Arbeitsjahren, die sind eher still, nein, es sind die Einsacker fetter Bezüge die nicht genug bekommen können) auf Kosten von aufzunehmenden Schulden, die irgendwann in 30 Jahren die Enkel zurückzahlen sollen, schürt keinen Neid sondern ist einfach eine Dreistigkeit. Je jünger, desto größer die aufgebürdete Last, und alles aus dem falschen Anspruchsverständnis heraus.
    Als es bergauf ging, wollten alle das Umlagesystem, als Überschüsse erwirtschaftet wurden, wurden die Töpfe regelmäßig geplündert, jede Steigerung der Einnahmen führte zu höheren Ansprüchen. Aber jetzt geht die Einzahlung bergab, immer weniger Menschen zahlen immer weniger geld in Töpfe, aus denen immer mehr Menschen immer höhere Ansprüche ableiten. Umlage ist keine Einbahnstraße, und jemandem, der das benennt, mit “Neid” zu kommen, hat den Inhalt nicht verstanden.

  7. stiller Mitleser

    zur Illustration von Privilegien:
    wenn ein Bundesbeamter (vielleicht ist es bei Landesbeamten ebenso) wegen eines Vergehens zu einer Haftstrafe von über einem Jahr (das muß dann also schon was Gröberes gewesen sein) verurteilt worden ist, dann wird er strafweise vom Beamtenpensionsrecht ins ASVG überstellt.

  8. Falke

    Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun: Schüssels Pensionsreform war grundsätzlich sicher richtig und notwendig, doch hat er sich gegen Neugebauer auch nicht durchsetzen können, d.h. die Reform ging fast ausschließlich auf Kosten der ASVG-Versicherten, während die Beamten mit einem vagen Versprechen, irgendwann in ferner Zukunft werde es eine Angleichung geben, so gut wie nicht betroffen waren.
    Ebenfalls zum Thema: Gestern in der ORF-Diskussion versprach Irmgard Griss großzügig, sie werde den Pensions-Hunderter (den sie ja ebenfalls zusätzlich zu ihrer 9000-Euro-Pension bekommt) für einen guten Zweck spenden, und rief alle Pensionisten auf, dies ebenfalls zu tun. Hoffentlich wissen alle dieses große Opfer der Ex-Präsidentschaftskandidatin auch zu würdigen.

  9. Fragolin

    @Falke
    Diese Runde habe ich etwa eine Viertelstunde verfolgen können, dann musste ich wegschalten. Früher hat man sich ja noch ab und zu daran gehalten, wenigstens einen Gast mit abweichender Meinung einzuladen, auf den sich dann die versammelten Kämpfer für Friede, Freude, Reiberdatsch wutheulend und hysterisch kreischend werfen konnten, um eine rituelle Schächtung des abweichenden Denkens auf dem Altar der medialen Volkserziehung zu zelebrieren. Aber jetzt? Nach zwehn Minuten dachte ich mir, gleich gibt es Gruppenkuscheln und dann ziehen alle ihre Oberteile aus um bunt strahlende Glücksbärchi-Bäuche zu präsentieren.
    Und die wollen über “Echokammern” diskutieren? Das war gestern ein Paradebeispiel von Echokammer. Sozialistisches Propagandafernsehen vom Feinsten, man ist auf der abwärts führenden Rampe an dem Punkt vorbeigerutscht, an dem im Fernsehen der DDR “politische Diksussionen” den in den letzten Zuckungen liegenden Leib des real existierenden Sozialismus mit allgeimenem schamansichem Handauflegen und homöopatisch angedeuteten Kritiken, die sofort einstimmig abgeschmettert werden, lebensverlängernd stützen sollten. Wie das funktioniert hat, wissen wir. Herr Gysi ist jetzt noch ganz traurig (und keiner kann so traurig sein wie er, nichtmal Frau Roth bekommt das hin, die ist immer viel zu emotional um in Ruhe traurig sein zu können).

  10. Christian Peter

    Richtig gerechnet (‘implizite Staatsverschuldung’) ist die Staatsverschuldung in Deutschland und Österreich mit etwa 300 % des BIP nach 7 Jahrzehnten Diktatur unter Christdemokraten und Sozialdemokraten weit höher als etwa in Italien. Vor allem im öffentlichen Bereich müssten endlich Einschnitte erfolgen, Österreich ist nach wie vor ein Paradies für Beamte und andere Angestellte im öffentlichen Dienst.

  11. Falke

    @Fragolin
    Ich habe mir die Diskussion – weil ich gerade nichts anderes zu tun hatte – komplett angetan. Sie haben mit Ihrer Einschätzung natürlich völlig recht; da Sie die allgemeine Lobhudelei aber nur kurz verfolgt haben, weiß ich nicht, ob Sie die sehens- und hörenswerten Einwürfe des Standard-Politclowns Robert Misik mitbekommen haben, etwa (wörtlich) “… rührend, wie großartig es (gemeint ist die Integration der Flüchtlinge) funktioniert” oder “wir produzieren die Integrationsprobleme”. Dieser Misik ist übrigens – den Worten der zum Glück letztmalig moderierenden Ingrid Thurnher zufolge – “Berater des Bundeskanzlers”. Das wäre vielleicht eine – teilweise – Erklärung für den Unsinn, den der Kanzler seit seiner Einsetzung laufend von sich gibt. Um ein Missverständnis zu vermeiden: nicht, dass ich etwa glaube, dass die grünverheiratete und Bellen-affine Claudia Reiterer (Lockl) besser wäre als die Thurnher; eher im Gegenteil. Man weiß ja: es kommt selten etwas Besseres nach. Das gilt ganz besonders für die Regierung und für deren Anhängsel ORF.

  12. raindancer

    wir haben schon lange eine Zweiklassengesellschaft und zwar nicht nur in Kärnten sondern in ganz Österreich,
    was früher der Adel war sind heute die Beamte …Privilegien Privilegien Privilegien ..eine Sauerei

  13. Fragolin

    @Falke
    Irgend eine Wortmeldung habe ich noch mitbekommen, da war noch was mit unserer Integrations-Bringschuld, der “natürlich” eine Holschuld der “Flüchtlinge” gegenüberstehe, aber ich habe dann nicht weiter hingehört, weil mir bei dieser “Bringschuld” bereits der Frühstückskakao versuchte, die Peristaltik umzupolen. Für den Rest hatte ich keine Zeit und habe die auch heute nicht und eigentlich bereue ich es schon, meinen langen ORF-Boykott überhaupt aus Wahlkampfgründen unterbrochen zu haben. Ich werde in Zukunft wieder konsequent drüberzappen oder gleich das Internet bemühen. Ein Punkt in der Quote weniger – wenn das alle machen würden, täte keiner mehr millionenteure Werbung bei ORF machen, weil es eh keiner sieht, und der Laden würde ruckzuck austrocknen…
    Wie gesagt, früher hieß “öffentlich-rechtlich” auch, in Gesprächsrunden die Meinungsvielfalt der Gesellschaft abzubilden, heute ist man in einer Echokammer angekommen, wo sich alle im Kreis der anonymen Wahrheitsbesitzer gegenseitig anerkennend auf die linke Schulter klopfen und kopfschüttelnd die Ignoranz des Pöbels gegenüber ihrer Gloriosität zur Kennntnis nehmen und Bejammern, dass “Populisten Ängste schüren” (wobei ich mich an keine geschürten Ängste durch die FPÖ erinnern kann, das mit dem wirtschaftlichen Niedergang, den zehntausenden Arbeitslosen und der internationalen Ächtung Österreichs kam ausnahmslos von links und das mit der Migrantenkriminalität steht in Mediein und Polizeiberichten und ist keine blaue Erfindung) ohne diese “Populisten” zu Wort kommen zu lassen, ja, jedes Gespräch mit denen sogar zu verweigern, weil man keine Lust zum Argumentieren hat (fake! Sie haben keine Argumente zum Argumentieren…).
    So, Mittagspause ist vorbei, weiter gehts… schönen Tag noch!

  14. de Voltaire

    @Wolfgang Lederer
    “Erst die Ausbildung der künftigen Beitragszahler, dann die Pflege der eigenen Eltern und wenn sie selbst so weit sind, dann weigern sich die aufgehetzten Kinder auch nur irgendwas von dem zurück zu geben, was die Eltern in sie investiert haben.”

    So ist es aber nicht. Dazu müsste nämlich die Anzahl der eigenen Kinder in die Pensionsberechnung eingehen. Aktuell bezahlen Kinder vor allem die Pensionen der Kinderlosen, damit bleibt auch für die eigenen Eltern nicht mehr viel. Und damit ist es kein Umlage- sondern ein Umverteilungssystem. Aufgrund der Höhe der Pension, die sich manche “wohlerworben” haben, auch ein Kinderausplünderungssystem. Fragolin hat es schön erklärt. Also liebe Kinder, ermöglicht euren Eltern als Dank für Fürsorge, Absicherung und Ausbildung einen schönen Lebensabend und tretet die Schmarozer in den Allerwertesten.
    Geplantes Leben auf Kosten (der Kinder) Anderer hat nichts mit Solidarität – und sich dagegen zu wehren hat nichts mit Neid zu tun.

  15. Gerald

    Das österreichische Pensionssystem ist schon lange kein Umlagesystem, wird doch ein Teil aus Steuergeld aufgebracht, daher sprechen wir korrekterweise von einem Umverteilungssystem. Oder eigentlich von einem Schneeballsystem, denn wenn in Zukunft weniger Einzahlungen erfolgen, bricht alles zusammen. Somit sind die Anbieter unseres Pensionssystem die einzigen legalen Betreiber eines enormen Schneeballsystems, ohne auch nur jemals Konsequenzen hierfür zu fürchten.

  16. stiller Mitleser

    @ Falke 12.37
    “Berater des Bundeskanzlers”
    Kanzlerberater (z.B.f. Außenpolitik) bleiben in der Regel eher diskret im Hintergrund; es gibt aber eine amikale Kooperation mit Kern http://www.kreisky-forum.org/

  17. cmh

    @fragolin

    “Neid” ist halt so ein (neudeutsch) triggerword. DAS war der Punkt. Man muss nur “Neid” sagen und schon sind alle dabei. Sie auch – aber nichts für ungut.

    Dabei ist das nur ein Symptom für die grottenschlechte GEsetzgebungstechnich unseres Parlamentes: die Vögle schaffen es immer wieder, so zu formulieren, dass die Guddies gleich ausgeschüttet werden können und erst dann, nach einigem Nachdenken kommt man drauf, dass der Gesetzgeber sehr wohl einen ganz genau beschrieben hat, der es zahlen muss.

    Paradigmatisch dafür ist das GEsetz, mit dem die Verträge zwischen Zusteller und Empfänger zwangsweise geregelt wurden, die Kosten für die neuen Hausbrieffachanlagen hatte aber im ersten GEsetz der Liegenschaftseigentümer zu tragen. Der klassische Dritte, der in der beiderseitigen zwischen Zusteller und Empfänger gar nicht vorkommt. Dass ist es doch, das so nervt.

    Was den 100 jetzt betrifft: und wenn ich doppelt so viel verdiente wie die Griess würde ich den 100er nicht spenden. Wem denn? Einer NGO? Einer Organisation, die vom Staat eh schon reichlich bedacht wird? Sicher nicht!

  18. astuga

    @Wolfgang Lederer
    Da fühlt sich wohl jemand persönlich betroffen… 😉
    Mal nachdenken, all das genannte betrifft eben auch jeden Normalbürger die keine bevorzugte Behandlung in Bund und Ländern genießen.
    Die aber zusätzlich deren bevorzugte Behandlung noch mitfinanzieren dürfen.

    Und jetzt dürfen Sie weiterjammern!

  19. carambolage

    Selber werde ich in wenigen Jahren in ASVG-Pension gehen. Habe schon alles so gerichtet, dass ich im Notfall mit einer minimalen Pension auskommen könnte. Wenn sich einmal die nächste und übernächste Generation weigern sollte, die Schulden und die Belastungsexzesse für die Pensionen ihrer Altvorderen zu stemmen, haben die “Jungen” mein vollstes Verständnis.

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