Der grüne Plan: Autofahren unbezahlbar machen

Von | 5. Juni 2021

Autofahren möglichst unbezahlbar zu machen, liegt den Grünen wohl in den Genen, konstituiert geradezu ihre politische Identität. Faktisch hätte man anstelle des Aufschlags mit dem Etikett „CO2-Abgabe“ auch einfach die Energiesteuer erhöhen können, mit identischem Ergebnis, nur weniger kompliziert. In diesem Beitrag deshalb mal eine vollständige Abrechung./ mehr

4 Gedanken zu „Der grüne Plan: Autofahren unbezahlbar machen

  1. Franz Meier

    Das ist genau der Punkt. Denen geht es gar nicht primär um die Abgase, um die Umweltbelastung. Das sind Argumente für das Fussvolk/für die kleinen, naiven Wasserträger die an die Demos gehen, protestieren und Wahlzettel verteilen. Denjenigen die im Hintergrund die Fäden ziehen, ist unsere Mobilität ein Dorn im Auge. Sie wollen selber natürlich schon Auto fahren dürfen (mit dem Dienst-Chauffeur). Sie wollen unsere Mobilität massiv einschränken. Sie möchten uns gerne dort sehen wo sich die Volksrepublik China Anfang der 80er Jahre befunden hat: Ein Volk von Radfahrern, ein Volk das sich zu 99% mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort bewegt, während sich die Staatselite und die Funktionärsklasse in den staatlichen Dienstfahrzeugen fortbewegt und in den staatlichen Dienstflugzeugen in die staatlichen Datschas ins Wochenende fliegt. Das heisst, dass die ganzen Spielchen mit den Elektroautos nur den ersten Schritt darstellen. Derzeit werden sie gefördert, wenn aber dann eines Tages der Strom knapp wird und immer teurer wird, wird auch Elektrofahren zu teuer werden. Das ist der Plan. Ist ja logisch wenn man alle fossilen Brennstoffe verbieten will und die Atomkraftwerke abstellt und verbietet. Kein Mensch glaubt wirklich, dass man mit alternativen Energien je ein Stahlwerk betreiben kann oder eine Chemiefabrik. Alternative Energien sind schon in Ordnung als zusätzliche Energiequelle, aber einen 100%igen Ersatz für diejenigen Energieformen mit denen die moderne Welt geschaffen wurde und bis heute weiterentwickelt wird, gibt es nicht. Das sind wunderbare, utopische Träume genau wie der Gedanke, dass alle Menschen gleich sind.

  2. Falke

    Es gibt offenbar eine immer größere Zahl von Bürgern, die der grünen Klima-Panikmache (der sich schon längst auch die meisten anderen Parteien angeschlossen haben, weil sie vermuten, dass das bei den Wählern populär ist) erliegen und in einer Art masochistischer Selbstgeißelung glauben, dass sie jetzt – sozusagen als Strafe für jahrzehntelange Verschwendung – ihre Lebensqualität radikal herunterfahren müssen, und daher die Parteien wählen, die diesen Verzicht fordern. Dabei fällt ihnen gar nicht auf, dass hier Wasser gepredigt und Wein getrunken wird. Bemerkenswert auch, dass es zwar ein theoretisch fast weltweiter Trend ist, die Realität aber vor allem in Deutschland stattfindet. Wieder einmal soll die Welt am deutschen Wesen genesen, zumindest soll sie dem deutschen Beispiel folgen.

  3. Nightbird

    Die Energiesteuer erhöhen, würde alle treffen. Auch zB die Mindestpensionisten bei der Stromrechnung.
    So trifft es nur die Autofahrer. Vorerst!

    Aber es kommt noch mehr. Da bin ich mir sicher.
    Ganz im Sinne von Agenda 2030 bzw “the great reset”

    BTW Wozu ein in einer Stadt Wohnender ( zB Wien) und in der gleichen Stadt Arbeitender ein Auto braucht, ist mir immer noch nicht klar. Man kann ja den Zug nehmen oder sich mal so eine Karre ausleihen.

  4. Allahut

    @ Falke
    Alle die sich jetzt von den Klima-Panikmachern am Nasenring durch die grüne Arena ziehen lassen werden schon noch aufwachen, spätestens wenn sie es massiv im Geldbörsel spüren.
    Eine Ministerin mit extrem harmlosen Gemüt schwafelt ständig vom Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Das soll sie einmal den Leuten auf dem Land erzählen wo weit und breit keine Zugverbindung herrscht und auch nur alle heiligen Zeiten ein Bus fährt. Die Verkehrsministerin soll sich zudem einmal auf den Autobahnen umschauen, die rechte Spur ist fast durchgehend mit LKWs belegt, vorwiegend mit ausländischen Kennzeichen und garantiert nicht besonders umweltfreundlich. Ich bin überzeugt, die Verkehrsministerin weiß auch nicht welche Höchstgeschwindigkeit für LKWs auf österreichischen Autobahnen gilt, sicher ist nur, dass so ziemlich alle diese weit überschreiten.
    Hoffentlich wird es bald so warm, dass wir auch im Winter nicht mehr heizen müssen, denn lange wird es nicht mehr dauern, bis grüne Hirnpreller auch das Heizen verbieten wollen. Ein deutlicher ganzjähriger Temperaturanstieg würde noch weitere Vorteile bringen, Landwirtschaft wäre das ganze Jahr über möglich, und das auch in deutlich höheren Lagen, Weinbau an der Dachsteinsüdwand, das hätte schon was. Auch Vorratsspeicherung mit enormen Energieverbrauch würde zum Teil wegfallen. Steigt auch noch der Meeresspiegel deutlich an, so haben wir in Zukunft vielleicht wieder einen direkten Zugang zum Meer, stundenlange Autofahrten inklusive langer Staus würden dadurch auch wegfallen. Allein durch den Wegfall an Winterbekleidung würden wir uns viel Geld und Energie sparen. (das ist nur ein kurzer Auszug der Vorteile die eine Erderwärmung zur Folge hätte).

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