Der Irrweg der Notenbanken

“…Das Inflationsziel von 2% ist der Heilige Gral der Geldpolitik. Um es doch noch zu erreichen, bürden uns die Zentralbanken wachsende Risiken auf.” mehr hier

5 comments

  1. sokrates9

    2% Inflation bedeutet in 20 Jahren Halbierung des eigenen Vermögens! Wahrlich ein hehres Ziel!

  2. Manfred Moschner

    Was ist das für eine kranke Denke?
    Wie können sich Währungshüter zu dem Ziel versteigen, die Inhaber von Papiervermögen mit einer zusätzlichen Steuer auf ihr Vermögen (in der Regel Erspartes, aber auch alle Formen von Ansprüchen, insbesondere Pension) zu belegen?
    Ohne demokratische Legitimation? Ohne Berechtigung?
    Oder haben die “Währungshüter” eventuell immer noch nicht begriffen, dass Inflation nichts anderes als eine Steuer darstellt? Noch dazu eine mit beträchtlichem Umverteilungseffekt!
    Was ist das bloß für eine unheilige Allianz zwischen etatistischer Politik und Notenbanken???

  3. Falke

    Wenn die EZB wenigstens dafür sorgen würde, dass die Sparzinsen (zumindest) so hoch sind, wie die angestrebte Inflation. Das ist ihr aber völlig egal: eine schleichende Enteignung der Menschen – wen kratzt das schon? Ein Beweis mehr, dass der EU-Führung das Wohlergehen und die Sorgen der Bevölkerung am A… vorbei gehen.

  4. Thomas F.

    Wir sollten eine Volksabstimmung darüber machen, ob die Bürger ein Inflationsziel wollen oder ob alles veranlasst werden soll, dass die Währung keinen weiteren Wert verliert.

  5. Falke

    @Thomas F.
    Volksabstimmungen gelten bei Rot-Grün (also auch in der EU) als rechtspopulistisch und werden daher abgelehnt. Die EU hat ja bereits “schlechte” Erfahrungen damit gemacht, etwa bei der seinerzeit geplanten EU-Verfassung. Und wie die “demokratische” EU mit Volksabstimmungen umgeht, hat sie ja gerade dort gezeigt: die abgelehnte Verfassung wurde – fast wortgleich – durch die “Lissaboner Verträge” ersetzt, letztere natürlich ohne Volksabstimmungen.

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