“Der Islam ist nicht mehr Weltreligion, sondern Sekte”

“….Der Islam hat seine Seele verloren, ist in Eindimensionalität und Gewalt gefangen. Er könnte sich mit Demokratie und Humanismus versöhnen – wenn die Muslime wollten, so Schriftsteller Zafer Senocak.” (hier)

27 comments

  1. Antonia Feretti

    Ich kenne die christliche Botschaft des Neuen Testaments und ich habe den Koran gelesen. Tatsächlich alle dhihadistischen Gräueltaten lassen sich mit diesem Buch rechtfertigen, welches die Menschen in Muslime und Ungläubige, letztere von Allah verdammt, zur Versklavung und Tötung freigegeben, mit dem Vieh auf einer Stufe, teilt. Eine Seele kann ich in dieser Schrift beim besten Willen nicht erkennen!

  2. astuga

    Von Senocak gibt es zwar einige treffende wie kritische Bonmots zum Islam, aber hier vergaloppiert er sich doch etwas.

    Der Islamismus (ein westlicher Neologismus) ist etwa keine Reaktion auf die Moderne, sondern bloß die zeitgenössische Ausprägung des Fundamentalismus und Jihadismus (gegen andere Muslime wie Nichtmuslime) der schon immer und zu jeder Zeit Teil des Islam war.
    Von den Rida-Kriegen über die Almoraviden, Almohaden und Mutaziliten (Minha) bis zu den Wahabiten und Salafisten (deren bewaffnete Kämpfer = Mujahid-een, man ua. bei al-Qaida, IS und al-Nusra findet).

    Es gab auch keine arabisch-andalusische Renaissance.
    Denn das würde bedeuten, dass die Araber bzw Muslime ihre eigene Kultur wiederentdeckt hätten.
    Es gab für kurze Zeit (!) im isl. dominierten Spanien eine gewisse kulturelle Blüte, die aber wenig mit dem Islam, und mehr mit dem bereits vorislamischen Wohlstand des Landes und dem (auch intellektuellen) Beutegut aus den benachbarten christlichen Ländern zu tun hatte.
    Die einzige authentische “Wiedergeburt” (Renaissance) im Islam sind der bewaffnete Jihad und die Sharia.

    Und gescheitert ist der Islam (bzw seine Denker) nicht erst an Renaissance oder Aufklärung, sondern bereits an vergleichbaren geistigen Entwicklungen wie sie in der mittelalterlichen Scholastik mit dem Nominalismus und Universalienstreit stattfanden.
    Dadurch etablierte sich schließlich im christlichen Abendland menschliche Erkenntnis und Ratio gleichberechtigt neben göttlicher Wahrheit.
    Während im islamischen Weltbild nach wie vor auch jede menschliche Erkenntnis ihren Ursprung in Gott hat.

  3. Fragolin

    Für mich erschreckend ist, dass wir als Zivilisation der Moderne, deren Geisteskraft den Menschen immerhin technologisch vom Bronzebeil zur Raumfahrt geführt hat, deren wichtigste Kräfte das Wissen, die Vernunft und die Kreativität sind, deren Verteidigungsstärke auf strategischer und technischer Überlegenheit beruht, diese Zivilisation der Dichter und Denker sich jetzt vollkommen wehrlos von primitiven Horden auf dem geistigen Niveau der Steinzeit und mit einer Ideologie, die jedes Denken verbietet und die Massen dumpf ihr ganzes Leben die gleichen menschenverachtenden und widerlichen Verse vor sich hin murmeln lässt, damit sich nur kein Geist und kein Denken daraus befreien kann, überrennen lässt
    War die Intelligenz nur ein Betriebsunfall der Evolution? Was bringt uns eigentlich dazu, den eigenen evolutionären Vorteil, nämlich die Fähigkeit zur Beherrschung der Logik und zur fortschrittlichen Nutzung des Zweifelns und Fragens, im Angesicht primitiver Horden mit Begeisterung in die Mülltonne der Geschichte zu werfen?

  4. Fragolin

    „Der Islam ist nicht mehr Weltreligion, sondern Sekte“
    Der Islam war und ist keine Religion sondern eine Eroberungs- und Unterwerfungsideologie, die den Anspruch für ihre brutalen Raubzüge und Eroberungen einfach mit göttlichem Willen argumentiert. Das kommt bei den Leuten besser an als die Wahrheit: Wir wollen alle anderen plattmachen, weil wir einfach so viel wie möglich Reichtum mit so wenig wie möglich produktiver Arbeit anhäufen können und Land für unsere Legionen an Kindern zu erobern.
    Er war und ist auch niemals eine Weltreligion, denn im Gegensatz zum Christentum, das weite Teile der Welt friedlich missionierte (ja, es gab Ausreißer in der Geschichte, die aber rückblickend kritisch betrachtet und nicht, wie im Islam üblich, bejubelt werden) verbreitete der Islam sich ausschließlich durch kriegerische Eroberung und Fortpflanzung (woher wohl kommt diese Geschichte mit den bis zu 4 Frauen, deren Hauptaufgabe das permanente Produzieren kleiner Jihadisten ist, auch gegen ihren Willen als Sklavinnen). Wird eine Verbrecherorganisation also automatisch zum anerkannten global player, wenn sie nur genug Gebiete erobert hat? Da sind wir auf der Stufe jener linken Islamversteher, die sogar diplomatische Beziehungen zum IS fordern. Mit Verbrechern verhandelt man nicht.
    Wenn man also das als Religion getarnte Regelwerk einer Invasionsmaschinerie nur deshalb nicht auf den Index setzen und das offene Bekenntnis zu dieser Ideologie unter Strafe stellen kann, weil es bereits jetzt einfach schon zu viele davon gibt, dann gibt es keine Hoffnung mehr auf eine friedliche Lösung zwischen den Eroberern und ihren Opfern, außer diese unterwerfen sich schnell und demütigst.Ist das der Weg, den unsere Obertanen für uns vorgesehen haben? Bezahlen wir mit der Hälfte unseres Erarbeiteten den Untergang der eigenen Kultur und der mickrigen Reste Freiheit, die uns noch geblieben sind? Und lassen wir uns das wirklich alles gefallen?

  5. Fragolinversteher

    so traurig wie trefflich, Fragolin. wie so oft. das subjektive ohnmachtsgefühl lähmt. nur die Wahlurne ist geblieben. noch… und ein paar wenige couragierte Internetforen. sonst ist es zappenduster geworden. Idee?

  6. Graf Berge von Grips

    Der Islam ist derzeit keine Sekte sondern eine politische Bewegung und damit Partei (Verbotsgesetz?)

  7. mariuslupus

    Auch die “Welt” versucht sich in Vernebelung der Tatsachen. Eine Diskussion ob der Islam eine Religion ist oder, sogar ob der Islam entwicklungsfähig ist, macht keinen Sinn. Der Islam ist eine totalitäre Ideologie. Freies, kritisches, aufgeklärtes Denken, widerspricht dem Wesen dieser Ideologie. Diese Ähnlichkeit mit Kommunismus und Faschismus, wird von den Medien konsquent negiert.
    Der Islam ist fortschrittsfeindlich. In den Hunderten Jahren set dem es den Islam gibt, hat diese Religion, bzw. Ideologie, keinen Beitrag zum wissenschaftlichen, oder geistigen Fortschrit geleistet.
    Alle Errungenschaften die dem Islam fälschlicherweise zugeschrieben werden, sind im arabischen, vorislamischen Raum entstanden.

  8. sokrates9

    Fragolin@ Wie üblich perfekte Analyse! Meines Erachtens gab/ gibt es noch eine 2. Front die den intellektuellen Widerstand gegen den Islam verhindert: Das ist die Political correctness und die seit 30 Jahren bestehende Gehirnwäsche und entsprechende Indoktrination, beginnend im Kindergarten bis zu den Hochschulen dass alles ” Alternativlos “sei und man sich daher das Denken sparen könnte. Denken tut die EU und der Staat!

  9. sokrates9

    Fragolinversteher@ Idee?- Meine Hoffnung liegt in Osteuropa, wo die PS /alle Moslems sind lieb Philosophie nicht gegriffen hat! Rußland ist technologisch wesentlich weiter als der Westen glaubt – analysieren sie mal deren militärische Flugzeug/ Panzertechnologie -wesentlich demokratischer wie die EU, und der Schachspieler Putin bastelt derzeit an neuen strategischen Allianzen, die Clinton nur staunen lassen wird! Russische Flugzeuge starten nun vom Iran um Assad zu unterstützen, auch die Inder und Chinesen mischen plötzlich mit! Da ist die Reaktion des Westens dass heute Amnesty International sich über Assads Foltergefängnisse aufregt typisch aber auch bescheiden!

  10. Reini

    … mir würde es Nachdenklich machen einen Glauben zu besitzen mit dem Krieg, Terror, Mord, Vergewaltigung, Misshandlung, usw… gelebt wird! … unterstützt damit nicht jeder Moslem indirekt dieses Vorgehen? … Sollte sich nicht diese Glaubensgemeinschaft selbst hinterfragen? – das Märchenbuch Mohameds kann mit den Gebr. Grimm mithalten, die Bibel ebenso,…

  11. astuga

    @Fragolin
    In der realen Welt war und ist eben das Schwert immer mächtiger als die Feder.
    Diese Erfahrung mussten schon viele Völker machen.
    Man darf Gegner niemals unterschätzen, und sich selbst und seine Möglichkeiten niemals überschätzen.

    Wie schon Winston Churchill schrieb:
    Einzelne Muslime mögen hervorragende Qualitäten besitzen, aber der Einfluss der Religion paralysiert die soziale Entwicklung derjenigen, die ihr folgen.
    Es gibt in der Welt keine rückwärtsgewandtere Kraft.
    Weit entfernt, todgeweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und proselytenmachender Glaube.
    Er hat sich bereits über ganz Zentralafrika verbreitet und auf jeder Stufe furchtlose Glaubenskrieger gewonnen; und wenn das Christentum sich nicht in den starken Armen der Wissenschaft befände, eben jener Wissenschaft, gegen die es vergeblich gekämpft hat, könnte Europas Zivilisation fallen, so wie die Zivilisation im alten Rom gefallen ist. (The River War)

  12. Atheist

    Das Problem ist weder der “Koran”, noch die “Bibel”, noch das Marx’sche “Kapital”, – das Problem sind die vielen Milliarden Menschen, die diesen Schwachsinn glauben. Kein Mensch glaubt an “Batman” oder “Harry Potter”, aber warum glauben die Religiösen an “Jesus” oder “Mohammed” ? Im Grunde unerklärlich und für jeden mit etwas Hausverstand nicht nachvollziebar . . .

  13. Fragolin

    @astuga
    Das Schwert ist nur so mächtig wie die Hand dazu bereit ist, es zu führen. Auch da sitzt die Feder dahinter.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die von hundert hirnlosen fanatisierten Barbaren geschwungenen Schwerter mächtiger sein sollen als der mit Vernunft kalkulierte Einsatz einer Maschinengewehrstellung. Das einzige, was uns den Vorteil raubt, ist wenn die Maschinengewehrstellungsbesatzung lieber Pokemon-go spielend über die Wiese rennt und gar nicht mitbekommt, dass da die Barbaren mit den Schwertern stehen. Dann reicht einer von denen.

  14. Fragolin

    @Fragolinversteher
    Netter Nick 😉
    Da es staatlich verboten ist, etwas dagegen zu tun und jegliche Aktivitäten mit der vollen Härte des Gesetzes geahndet werden, bleibt dem Widerständler nichts übrig, als seine Meinung zu äußern, solange es noch geht. Und über alles andere, was er tut, den Mantel des Schweigens zu breiten. Man darf ja auch niemanden dazu auffordern, etwas zu tun, was gegen geltendes Recht verstoßen könnte, oder es gutheißen, wenn es jemand tut. Sogar die Aufforderung zum zivilen Ungehorsam ist hier gesetzlich verboten (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und die wollen über Putin lästern). Also muss jeder für sich kreativ sein. Wie damals in der DDR. Kleine Gruppen, die sich zusammenschließen und im Stillen werken. Und immer und grundsätzlich auf Gewalt verzichten, denn diese ist durch nichts zu rechtfertigen. Aufklärung, Überzeugung, unbequeme Fragen stellen, unbequem sein. Kreativ sein.

  15. Thomas Holzer

    @Astuga
    “Während im islamischen Weltbild nach wie vor auch jede menschliche Erkenntnis ihren Ursprung in Gott hat.”

    Das, erlaube ich mir, etwas anders zu sehen. Ich denke, jede menschliche Erkenntnis hat ihren Ursprung in Gott, auch wenn der Erkenntnisträger sich dessen nicht immer bewußt ist.

    Im islamischen Weltbild kann es de facto überhaupt keine Erkenntnis geben, da jegliches Handeln und Tun den Worten des Koran unterworfen ist, ergo Erkenntnis gar nicht möglich sein kann, setzt diese doch Denken, Abwägen, Nachdenken, Überlegen, Entscheiden etc. voraus

  16. Thomas Holzer

    @Atheist
    Da haben Sie natürlich absolut recht!
    Im 21. Jahrhundert wird aber eigentlich nur noch im Namen von Mohamed, des Sozialismus und mancher Nationalismen, meistens vermengt mit verschiedenen Formen von Sozialismen, massenhaft gemordet.
    Auch Ihr Atheismus ist ein Glaube, insofern wäre ich mit Prädikaten wie “Schwachsinn” eher vorsichtig, könnten diese doch schnell auf einen selbst zurückfallen 😉

  17. Atheist

    @Thomas Holzer
    Mein “Atheismus”, ein Unglaube, bezieht sich auf das Unvermögen des Menschen, das Wirken einer augenscheinlichen Energie nicht erklären zu können. Dieses Nicht-Wissen ist sicherlich KEIN Glaube, denn Glaube hat immer einen “Inhalt”, der Nicht-Glaube aber keinen.

  18. Atheist

    @Thomas Holzer
    Ach, das ist doch nur semantisches Geplänkel und bringt nichts . . .
    Die Frage, meine Frage, ist doch : Wie ist es möglich, dass Milliarden Menschen offensichtlichen Unsinn (Schwängerung einer Jungfrau durch einen Geist, raketenhafte Katapultierung Jesu in einen angeblichen Himmel, Spaziergänge über’s Wasser, Fisch + Wein-Vermehrung ohne BILLA, – und natürlich den ganzen Mohammed-Kram, etc.) glauben, ohne irgendetwas zu hinterfragen. – Nach 300 Jahren Aufklärung werden die Religiösen immer mehr, und die Aufgeklärten immer weniger. Für mich ist diese “Richtung” ein Problem, denn eigentlich habe ich diese nicht so erwartet, sondern das Gegenteil. Aber der Zustrom von Millionen von Migranten nach Europa, die langfristig den Laizismus aushebeln werden, ist offensichtlich für unsere Gesellschaft kein Problem. Was soll man tun ?

  19. Thomas Holzer

    @Atheist
    der Glaube per se ist für mich weniger das Problem, die Gefahr sehe ich viel mehr im Fundamentalismus, und der ist in unserer Zeit eindeutig islamisch. Hinzu kommt das Ausschalten jeglichen selbständigen Denkens.

    “Aber der Zustrom von Millionen von Migranten nach Europa, die langfristig den Laizismus aushebeln werden, ist offensichtlich für unsere Gesellschaft kein Problem. Was soll man tun ?”

    Er ist ein Problem, nur wird dieses leider anscheinend nur von einer Minderheit erkannt und von noch wenigeren artikuliert.
    Was man tun soll?!
    Schwierig, wir stehen an der K(l)ippe, die Demokratie ist das Problem, was sich spätestens in 20 Jahren bemerkbar machen wird.

  20. Thomas F.

    @Atheist
    Das ist ein psychologisches Problem. Wenn es um die Gottgläubigkeit geht, wird selbst von im allgemeinen rational denkenden Menschen für einen Moment jede logische Anstrengung abgeschalten und es gewinnt irgende eine andere psychische Kraft die Überhand. Die größten Absurditäten werden einfach so hingestellt und dafür Schutz vor Kritik in Anspruch genommen.
    Es reicht, etwas zu “meinen” oder “glauben”, als ob das irgend jemand interessiert, solange es nicht mit nachvollziehbarer Logik hergeleitet wird.

  21. Atheist

    @Thomas F.
    Seltsam ist auch, dass die Gläubigen nicht “glauben”, sondern “wissen” ! Wenn jemand, im Normalfall, etwas glaubt, dann impliziert er, dass es auch anders sein kann. Ein Bsp.: “Ich glaube, dass Norbert Hofer die BP-Wahl gewinnen wird.” – Damit ist impliziert, dass auch etwas Anderes möglich ist, – nämlich. dass VdB gewinnen kann. – Fragen Sie aber einmal einen wirklich Religiösen, ob seine Ansicht vielleicht ein Irrtum sein könnte ! DENKUNMÖGLICH ! – Sie WISSEN, – und sie GLAUBEN nicht. Also, nicht “Gläubige”, sondern unumstößlich “Wissende”, – obwohl sie GAR NICHTS wissen . . .

  22. astuga

    @Fragolin
    Das ist alles relativ.
    Auch eine gewalttätige “barbarische” Kultur kann über gute Waffentechnik verfügen, oder sich diese zu Nutze machen.

    Alles was es dann noch braucht ist die historische Gunst der Stunde – wenn die potentiellen Opfer einen Moment der Schwäche zeigen.

    Ein gutes Beispiel dafür sind ja auch die früheren Mongolen gewesen.
    Wahre Blutsäufer mit viel Freude an Gewalt, und Verachtung für jede Schwäche bei sich selbst und anderen.
    Die aber dennoch bereitwillig und gerne jede Errungenschaft der Unterworfenen übernommen haben.
    Ihnen sind im Laufe der Zeit China, Persien (inklusive der Assassinen), Teile Indiens und auch die Osmanen zum Opfer gefallen.
    Und die Araber vor ihnen haben das ganz ähnlich betrieben (allerdings mit religiösem Fanatismus und mehr Neigung zur Sesshaftigkeit).

  23. astuga

    @Thomas Holzer
    >Das, erlaube ich mir, etwas anders zu sehen. Ich denke, jede menschliche Erkenntnis hat >ihren Ursprung in Gott, auch wenn der Erkenntnisträger sich dessen nicht immer bewußt ist.
    >Im islamischen Weltbild kann es de facto überhaupt keine Erkenntnis geben, da jegliches >Handeln und Tun den Worten des Koran unterworfen ist, ergo Erkenntnis gar nicht möglich >sein kann, setzt diese doch Denken, Abwägen, Nachdenken, Überlegen, Entscheiden etc. >voraus.

    Das ist alles schon wieder eine viel zu reflektierte Herangehensweise!
    Religiöse Dogmatik ist aber einfacher gestrickt, erst recht im Islam.
    Und natürlich könnte für eine religiöse Person auch so etwas wie Denken, Nachdenken und Abwägen göttlich inspiriert sein, bzw von Gott kommen.

    Aber hier geht es um etwas anderes.
    Es geht darum, ob Vernunft und Logik (damals im Rahmen der Falasafiyya) gegenüber der Sunna (und damit der Ordnung Gottes) untergeordnet oder gleichberechtigt sind.
    Wer hat in allen Belangen das letzte Wort und die Deutungshoheit!

    Al-Ghazali hat die Massstäbe gesetzt die dafür bis heute gelten – Ratio ist der Ordung Gottes für die Welt untergeordnet.
    Weil Allah als Schöpfer der Welt die einzige Quelle echter Erkenntnis in der Welt ist.
    Wahi = Einheit und Ganzheit menschlichen Wissens und göttlicher Offenbarung

    Es kann aber auch Erkenntnisgewinn außerhalb dieses Rahmen geben.
    Diese stammt dann aber vom Teufel und man erkennt sie daran, dass sie der Sunna widerspricht (eine verbotene Neuerung – bidah).

    Bequemer Nebeneffekt – jedes erlaubte Wissen (egal wer es tatsächlich entdeckt hat) wird automatisch zum islamischen Wissen, und die Muslime die einzigen legitimen Besitzer (weil auch nur sie der unverfälschten Offenbarung Gottes folgen).
    Das nur dazu weil man sich ab und an wundert, wenn konservative Muslime so bereitwillig westliche Technologie übernehmen und nutzen.

    Denn sie betrachten das ohnehin als ihr rechtmäßiges Eigentum, wir haben das nur frevelhafter Weise aus dem islamischen Kontext gelöst und ihnen gestohlen.
    Eine muslimische Standardphrase: “Der Westen hat uns das Wissen gestohlen!”
    Aber bis zum endgültigen Sieg des Islam hat Allah in seiner Weisheit es so eingerichtet, dass die Muslime es dennoch nutzen können, und wir als ihre Diener arbeiten für sie und stellen es ihnen zur Verfügung.
    Vor allem in den wohlhabenden muslimischen Ländern ist diese Sichtweise verbreitet.

  24. Fragolin

    @astuga
    “Denn sie betrachten das ohnehin als ihr rechtmäßiges Eigentum, wir haben das nur frevelhafter Weise aus dem islamischen Kontext gelöst und ihnen gestohlen.”
    Und genau das bezieht sich nicht nur auf das göttliche Wissen sondern Allahs gesamtes Erdenrund.
    In letzter Zeit mehren sich die weinerlichen Beschwerden vom merkelschen Mantra abfallender Gutmenschen, ihre monatelang rundumversorgten Pflegefälle ließen es an Dankbarkeit mangeln sondern würden immer nur frech fordern. Genau DAS ist aber das grundlegende Wesen des Islam, mit einer vorgespielten göttlichen Auserwählthit einfach alles, was auf Allahs Erdenrund existiert, als legitimes Eigentum aller Wahrgläubigen im Allgemeinen und des einzelnen Moslems im Besonderen zu betrachten. Deshalb müssen sie uns nicht bitten (das dürfen und tun sie nur, wenn wir zu stark und sie in einer schwachen Position sind – den Punkt haben wir hinter uns gelassen) sondern sind angehalten und fühlen sich berechtigt, uns aufzufordern, ihnen gefälligst das zu geben, was ihnen zusteht und wir nur widerrechtlich besitzen. Dazu müssen sie auch nichts zurückgeben, ja dürfen das nicht einmal, was die Beschäftigungsquote von einem Promille und weniger bei den eingeströmten Okkupanten erklärt. Die sind nicht hier um zu arbeiten, sondern um sich den ihnen als Wahrgläubigen zustehenden Anteil am Reichtum von Allahs Welt abzuholen.
    So lange die Mehrheit der Menschen das nicht kapiert und der Lügenpropaganda bekopftuchter Medienbunnies auf den Leim geht, die hysterisch von “Islamophobie” kreischen, wenn man ihnen ihre eigenen Glaubenssätze um die eingewickelten Ohren haut, werden sich weiterhin nützliche idioten der Islamisierung finden.
    Aufklärung ist wirklich die wichtigste Aufgabe von allen! Traurig, dass man die Mehrheit der erwachsenen Menschen in einer angeblich aufgeklärten Welt an dieses Thema wieder heranführen muss wie eine Frühpubertierende an den Hintergrund der Hosenröte und der Storchgeschichte. Die sind so hirngewaschen, wenn man denen erzählt Jesus war schwul und alle Katholiken sind Pädophile, glauben die das sofort, doch wenn man ihnen erzählt, die Hauptaufgabe jedes gläubigen Muslim bestehe darin uns zu missionieren oder zu töten, dann können sie sich das nicht vorstellen.
    Jaja, das Universum und die menschliche Dummheit…

  25. Falke

    Es haben aber sicher auch die Türken bemerkt, dass sich Deutschland in den letzten 12 Monaten leider immer weniger als “Rechtsstaat” erwiesen hat. Um Merkels Einladung an alle Flüchtlinge zu rechtfertigen, wurden massiv Rechtsbrüche und sogar Verbiegungen der Verfassung (also des Grundgesetzes) begangen, ebenso Missachtung von EU-Regeln und -Verträgen (Dublin, Schengen). Das gilt natürlich ebenso für Österreich und Schweden.

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