Der “Islamische Staat” und “Der Islam”

“………Wenn IS tatsächlich nichts mit dem Islam zu tun haben sollte, suggeriert das, dass es eine klar definierte Grenze des Islam gibt und sich der IS außerhalb dieser Grenze bewegt. Aber wo genau verläuft diese Grenze? Wer die Probleme erst beim IS sieht, braucht sich mit religiös-ideologischen Fundierung anderer Gruppen gar nicht erst beschäftigen: Was ist mit Saudi-Arabien? Was mit den von Saudi-Arabien finanzierten Moscheegemeinden in Europa? Gehört das Mullah-Regime im Iran zum Islam? Die Muslimbrüder? Die Hamas? Die Salafisten?…..” (Gute Analyse, hier)

3 comments

  1. cmh

    Warum den Spiess nicht umdrehen?

    Wollen z.B. die Saudis ein Kulturzentrum in Wien? Bitte, den 10-fachen Betrag auf ein Regierungskonto in Österreich überweisen und schon ist das Zentrum finanziert.

    Die Türkei will gerne weiter Imame in Österreich zahlen? Gerne, nur den 20-fachen Betrag auf das besagte Konto überweisen und die Gehälter werden an die dann auch amtsbekannten Imame weitergeleitet.

    In Österreich herrscht Religionsfreiheit, ein Umstand auf den sich die österreichischen Atheisten so gerne berufen. Aber der Staat geht vor. Ist jemand Mohamedaner muss er nur schwören, dass er die österreichischen Gesetze unbedingt befolgen will und von der Einführung nichtdemokratischer Gesetze (i.e. Sharia) abstehen wird. Will er das nicht, dann kann er nicht Österreicher werden und auch nicht bleiben.

  2. Christian Weiss

    Es entbehrt nicht einer bitteren Komik, dass diese ganzen “Hat mit dem Islam nichts zu tun”-Beteuerungen erst aufkamen, als die IS vor laufenden Kameras anfing, Köpfe abzuschlagen. Das war dann doch zu viel. Leider muss ich den Vertretern des institutionellen Islams und ihren Zentralräten, Dachverbänden und Koordinationsstellen mitteilen, dass meine Toleranz nicht erst beim “Hälse lüften” erschöpft ist. Scharia-Polizeien, die durch europäische Strassen gehen und Leute schikanieren, Vollvermummte Frauen ohne Gesicht, Mädchen, die nicht in den Schwimmunterricht gehen dürfen, weil sie sonst den Blicken der Ungläubigen ausgesetzt sind, die Verbannung von Schweinefleisch aus Kantinen, Muezzin-Rufe in den Städten, Männer und Frauen, die Vertreter des anderen Geschlechts die Hand zum Gruss verweigern… Das reicht mir schon alles längst, um nicht mit der weiteren Infiltration unserer westlichen Gesellschaft durch den Islam einverstanden zu sein.

  3. Aron Sperber

    Sunnitische Burka-Krähen und schiitische Tschador-Krähen stehen einander feindselig gegenüber.

    Wenn es jedoch gegen die Ungläubigen geht, hackt keine Krähe der anderen Krähe ein Auge aus.

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