8 Gedanken zu „Der isländische Weg

  1. jvj

    Tja, wir sind anders:

    Die Regierung plant den Schuldenschnitt für Banken und lässt die Steuerzahler dafür mitbezahlen.

  2. Thomas Holzer

    Und wenn in Island der Schuldenschnitt für Privathaushalte erfolgen sollte, und (zumindest) ein Teil davon durch das Finanzministerium finanziert werden soll, dann werden nicht die Privathaushalte (Steuerzahler) belastet?!
    Anscheinend muß man es in unseren Zeiten nur “richtig” formulieren, und schon glaubt das “vulgus populus” daß alle Anderen zahlen………………..
    soviel zur Intelligenz der Schwarmintelligenz des Wahlvolkes…………..

  3. FDominicus

    Herr Holzer, das mit der Logik klappt bei manchen einfach nicht so. Es ist irgendwie zwingend logisches Schlußfolgern beim Eintritt in die “große” Politik abzugeben. Island hat nicht wirklich die “normalen” geschützt. Sondern alles getan um eine marktwirtschaftliche Lösung zu verhindern. Als erstes Mal konnte kein Investor raus au der finnischen Währung. Als zweites ging die Preissteigerung mal eben an die 20 % heran. Was ja nur heißt, ein Fünftel der Schulden “verschwanden”. Also wurde jeder dort durch den isländischen Staat enteignet.

    Aufgrund der Tatsache, daß man aus der isländischen Währung nicht herauskam. Kam es zu enorm hohen Preissprüngen auch bei “Immobilien” Was ja auch nur heißt derjenige er noch hätte kaufen können, konnte es nach den Preissteigerungen vielleicht nicht mehr. Es ist dasselber alte Lied aller Staaten, Gewalt, Enteignung und Lügen, aufeinander abgestimmt und “festgehalten” und so entsteht der Mythos von der “isländischen Lösung” die nichts anders bedautet als “Raubzug durchgeführt und dafür nicht belangt worden”.

  4. Christian Peter

    @fdominicus

    Schwachsinn. Islands Lösung, private Gläubiger die Verluste insolventer Banken tragen zu lassen ist um einiges marktgerechter (und vor allem auch erfolgreicher, wie sich zeigte), als Steuerzahler für Bankschulden in Haftung zu nehmen.

  5. FDominicus

    Bei den privaten Gläubigern gebe ich Ihnen ja recht, im Endeffekt ist es aber wieder nur eine Enteignung gewesen und zwar von allen Isländern. Es sei denn, Sie sehen 18 % “Inflation” nicht als Diebstahl an.

  6. Christian Peter

    @fdominicus

    niemand wurde in Island enteignet, die Bürger wurden gerettet, die Banken ließ man pleitegehen – die marktgerechteste und beste Lösung. Enteignet werden die Bürger im Rest Europas, wo man der Bevölkerung das Ammenmärchen auftischt, die Rettung angeschlagener Banken auf Kosten der Steuerzahler wäre “alternativlos”.

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