Der Israel-Wahn der Deutschen

Von | 30. Dezember 2015

“……40 Prozent der Deutschen sind der Meinung, Israel führe einen „Vernichtungskrieg“ gegen die Palästinenser; und fast 30 Prozent sind der Auffassung, dass man beim Blick auf Israels Politik gut verstehen könne, dass man etwas gegen Juden hat….” (hier)

15 Gedanken zu „Der Israel-Wahn der Deutschen

  1. Thomas Holzer

    Diese Quoten werden sich in Bälde insofern ändern, als daß dann auch die Meinung der Neubürger einfließen wird………

  2. Der Bockerer

    Die Anti-Israel-Propaganda, auch wesentlich mitgetragen von SPÖ und Grünen, trägt eben ihre Früchte.

  3. astuga

    Und seit es die Islamophobie gibt, braucht man die Juden nicht mal mehr zum Diffamieren des politischen Gegners.

    Da muss man dann auch beim Antisemitismus als echtem Problem nicht so genau hinsehen.

  4. Falke

    Der beste Schutz für Israel und vor allem für die in Deutschland lebenden Juden wäre natürlich, wenn Deutschland nicht Millionen antisemitischer Araber/Moslems ins Land lassen würde. So, wie sie jetzt agiert, sind alle noch so israel- und judenfreundlichen Beteuerungen, vor allem die Betonung der “besonderen Verantwortung” für Israel und die Juden durch die deutschen Regierung, nichts als leere Worte, um eine tatsächliche Gefährdung zu verharmlosen.

  5. Mona Rieboldt

    Als Merkel den Satz mit der besonderen Verantwortung für Israel in der Knesset sagte, fanden die Israelis das nett, geglaubt haben sie es nie.
    Immer mehr Juden verlassen Frankreich wegen des moslemischen Antisemitismus. Und so wird es in Deutschland auch kommen. Und die Politik in D wird sich hinter die Moslems stellen, wie jetzt schon Linke und Grüne. Es gibt halt mehr Moslems als Juden. Weltweit gibt es nur ca.18 Millionen Juden, in Deutschland leben 500.000.

  6. Der Realist

    ein ähnliches Ergebnis würden wohl auch Umfragen in anderen Ländern ergeben, und dass jemand etwas gegen Juden hat kann man ihm verbieten, wie auch der chronische Hass der Linken gegen FPÖler nicht verboten ist.. Mag man seinen Nachbarn oder Arbeitskollegen nicht, weil er halt ein echtes Arschloch ist, so ist das allgemein kein Problem, ist der Nachbar oder Arbeitskollege ein Jude, ist es natürlich Antisemitismus.

  7. Mona Rieboldt

    @Der Realist
    Das ist Unsinn. Juden sind ja nicht anders als andere Menschen, gut und schlecht. Manche mag man, manche nicht. Und Auschwitz war kein Erziehungslager, sondern ein Vernichtungslager. Juden müssen keineswegs besser sein als andere Menschen.

    Antisemitismus ist es nur dann, wenn sie andere Maßstäbe an Juden anlegen als an andere Menschen. Wenn die EU will, dass Waren aus Palästinenser-Gebieten Israels besonders gekennzeichnet werden müssen, nicht aber Waren z.B. aus dem türkisch besetzten Gebiet auf Zypern oder aus ählichen Gebieten, es also nur Israel trifft, dann hat das mit Antisemitismus was zu tun.

  8. Thomas Holzer

    Das Böse geht quer durch Nationen, Ethnien, Anhänger verschiedenster Religionsgemeinschaften etc., das Gute ebenso.

  9. astuga

    Siehe auch:
    Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Flüchtlingshelfer (Volontäre von IsraAID) wurde nach verbalen antisemitischen Angriffen und Übergriffen, durch die Mitarbeiter anderer Hilfsorganisationen, aus einem UN-Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos weggewiesen.
    Selbst ein Security-Mitarbeiter begann noch die Frauen zu beschimpfen, anstatt die Lage zu deeskalieren.
    Er wurde zwar danach entlassen, das ändert aber nichts an den anderen A-löchern.

    http://www.israeltoday.co.il/Default.aspx?tabid=178&nid=28036

    Ich bin zwar grundsätzlich kein großer Freund von solchen “Flüchtlingshelfern”, egal woher sie stammen.
    Aber es zeigt auch, wie allzu viele davon ticken.
    Die Maske der Humanität verbirgt oft nur eine hässliche Fratze.

  10. Thomas Holzer

    @asruga
    Der Firniss der Zivilisation ist dünner, als jeder Politikerdarsteller wahrhaben möchte!

  11. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Und wo bitte, ist der Firniss der Zivilisation auf den Individuen die zu classe politique gehören ?

  12. astuga

    @mariuslupus
    Eliten nehmen seit jeher für sich in Anspruch ihre eigenen Regeln selbst aufzustellen.

  13. Ein kleiner jidd

    Habt Ihr noch immer nicht den “Gütigen” (Adolf und so) überwunden?

  14. Astrid G.

    Ich glaube, dass das so nicht stimmt mit den 40 %. Ich vermute, man hat Menschen in Deutschland befragt, nicht explizit Deutsche (und selbst wenn – geht es um den Pass oder die Identifikation mit dem Land?). Es zeigt sich da eben schon der “religioes” motivierte Antisemitismus etlicher Moslems die in Deutschland leben. Also, ich will nicht sagen dass es keine antisemitischen Deutschen gibt, aber 40 % erscheinen mir nicht realistisch.

  15. caruso

    Ich weiß natürlich nicht, wie viele Antisemiten in D oder A gibt. Ich weiß nur, daß ich zutiefst erschüttert und erschrocken war, als ich während des letzten Gaza-Israel-Krieg nicht nur die Zeitungsartikel. sondern auch die Leserbriefe las. Ich las oft alle, öfters 150-400 Kommentare… So viel Haß, so viel Böswilligeit … unvorstellbar! Egal, ob in der FAZ, der “Die Presse”. in taz oder Der Standard. Und eine fast totale Uninformiertheit, auch Falschinformiertheit von der realen Lage. Aber eine Meinung hatten alle. Jetzt, wo es keinen
    Krieg gibt, ist die Sache nur ein wenig besser, schon weil die Anzahl der Kommentare mit
    Größenordnungen kleiner ist.
    lg
    caruso
    lg
    caruso

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