Der Journalismus scheitert, wenn er die Leser umerziehen will

(C.O.) Warum wir nicht wissen sollen, wie toll sich ein böses Buch verkauft, dass ein Islamist ein Islamist ist, und wie inakzeptabel Messerattentate sind. (weiter hier)

12 comments

  1. Rado

    Gar nichts scheitert. Dieser Journalismua bekommt Geld von der Regierung. Auch in der DDR gab es erfolgreichen Journalismus.

  2. Christian Peter

    Bislang funktioniert die Umerziehung der Leser durch die Presse hervorragend – die Wahlergebnisse in Österreich und Deutschland in den vergangenen Jahrzehnte sind der beste Beleg dafür.

  3. Thomas Holzer

    “Der Journalismus scheitert, wenn er die Leser umerziehen will”
    Vielleicht!

    Die Politik scheitert jedenfalls nicht, wenn sie die Untertanen umerziehen will, zumindest nicht in Österreich, und schon gar nicht kurzfristig

  4. Rennziege

    5. August 2017 – 16:02 — Thomas Holzer
    Ich sehe das anders, Herr Holzer. Politik und Journalismus scheitern immer mehr an jenen, deren IQ die Raumtemperatur übersteigt. Freilich gibt es auch die, die noch auf die üblichen Dummschwätzer-Parolen — typisches Beispiel: Christian Kern gestern — hereinfallen. Aber der Nanny-Staat und die rotgrünen Gesundbeter spätstalinistischer Ideologie haben ihre Fans allmählich dezimiert.
    Leider noch nicht in den Kindergärten, Lehrkörpern und Schulen. Dort werden wehrlose Kinder nach wie vor links indoktriniert, um den Vorrat an verblödeten Gutgläubigen aufzufüllen. Dies ist das größere Problem, und so gut wie niemand steht dagegen auf; denn ein Aufmucken der Eltern möchert’ ja die schulische Karriere ihrer G’schrappen gefährden.
    Ich hoffe, dass Sebastian Kurz, den wir als Einäugigen unter den Blinden wählen werden, auch dieses Problem anzupacken verspricht, und zwar vehement; denn die Zukunft Österreichs hängt primär davon ab, eine unverbildete, aktive und neugierige Jugend zu haben, die nicht schon in den Windeln sediert und zu untätigen Leistungsempfängern erzogen wurde.

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Werte Rennziege, mit Verlaub, aber ich befürchte, Sie widersprechen sich in Ihrer geschätzten Antwort 😉

    “Leider noch nicht in den Kindergärten, Lehrkörpern und Schulen.”
    Zusätzlich Universitäten etc.
    Tschänderastentum feiert fröhliche Urstand, der arme Herr Lissmann steht auf verlorenem Posten, die Masse ist zu dumm und zu faul und zu naiv zu erkennen, daß die Unterschiede zwischen den für das Parlament kandidierenden Parteien/Bewegungen/Listen mehr als nur marginal sind.
    Schlicht und radikal formuliert: Es sind alle(s) Sozialisten, und nicht anderes!

  6. Grabner B.

    Der Beitrag in der Presse war wie immer klar und treffend – obwohl die Presse zu einigen Fakten lieber höflich schweigt. Im Artikel – Asylanträge : In Österreich wird es ruhiger ( Mi. 23.8.1017 ,S.2 ) – wird von täglich 20 – 30 aufgegriffenen Migranten am Brenner berichtet , hochgerechnet einige tausend Menschen in diesem Jahr. Die Frage wäre zu stellen, ob diese entsprechend der Dublin Regel wieder retour nach Italien transportiert werden oder alle zwecks Asylantrag in Österreich bleiben.

  7. mariuslupus

    Ein ausgezeichneter Artikel, gute Problemerfassung. Die Frage ist nur was der Autor unter Journalismus versteht.
    Journalismus hat früher, in demokratischen Staaten, soll es einmal gegeben haben, die Leser informiert und seine Meinung dazu in der Form eines Kommentars kundgetan. Getrennt.
    Beispiel, Information: Mahdi ermordet General Gordon in Khartoum. Kommentar: War nicht gerade nett.
    In der Zwischenzeit gibt es in den Medien nur noch Propaganda und emotionalisierte Stimmungsmacherei.
    Ergo, es gibt keinen Journalismus der diese Bezeichnung verdient. Ein bezahlter Staatsdiener ist kein Journalist.
    Egon Erwin Kisch hätte sich nie kaufen lassen.

  8. Christian Peter

    @mariuslupus

    Der Journalismus hat sich seitdem aber stark verwandelt, ehemals konnten Zeitungen noch vom Vertriebsumsatz leben, heute kämpfen in Zeiten des Internets alle Printmedien ums Übeleben. Entsprechend abhängig sind diese von den Werbekunden, von unabhängigem Journalismus kann heutzutage daher keine Rede sein.

  9. mariuslupus

    @Christian Peter
    Wahrscheinlich hat es den edlen Journalismus nie gegeben. Immer haben verschiedene Interessensgruppen, die Berichterstattung beeinflusst. Tatsache ist, dass es jetzt nicht die Werbung, die Werbekunden die Journalisten korrumpieren, sondern die Ideologie der linken Parteigenossen. Alle Medien, fast alle, für die Ausnahmen genügen die Finger einer Hand, sind zu linken Propagandainstrumenten verkommen. 90% der Journalisten sind nach eigener Einschätzung links. Totale existentielle Abhängigkeit von Big Sister. Wiederholung der guten alten Zeiten, Pravda, Neues Deutschland, Rude Pravo, aber auch andere linken Zeitungen in anderer Farbe als rot.

  10. Christian Peter

    @mariuslupus

    ‘Es sind nicht die Werbekunden, die die Journalisten korrumpieren’

    Wer sonst ? Werbekunden + Politik gehen Hand in Hand, da vor allem in Österreich Inserate der öffentlichen Hand (‘Regierungsinserate’) und Parteien neben Subventionen und anderen Privilegien eine wichtige Einnahmequelle der Printmedien darstellen.

  11. Christian Peter

    @mariuslupus

    Besonders wichtig sind aber natürlich die Großkunden der Presse wie Banken, Nahrungsmittelindustrie oder Pharmaunternehmen etc., die als Finanzier der Presse selbstverständlich auch die Berichterstattung erheblich beeinflussen.

  12. mariuslupus

    @Christian Peter
    Leider, noch immer nicht einverstanden. Die Werbekunden aus der Wirtschaft zahlen. Die korrumpierenden Werbekunden aus der Politik, lassen die Rechnung vom Steuerzahler begleichen.
    Das ist die finanzielle Seite. Die ideologische Seite ist gravierender. Der Staat, die Politiker bezahlen die Menschen die Medien verbreiten, dafür dass sie die politische Propaganda verkünden. Im Klartext, bezahlt wird nicht für eine Leistung, sondern für den Gehorsam.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .