Der Journalist als Inquisitor

Hier ist eine Unversöhnlichkeit zur Grundverhaltensweise geworden, die den Journalisten als einen inquisitorisch beharrenden Gesprächspartner zeigt.”  (die Literaturwissenschafterin Gertrud Höhler)

3 comments

  1. Rado

    Gibts da auch eine Quelle?
    Zwischenzeitlich: Von Gertrud Höhler ist so ziemlich alles anhörens- und lesenswert.

  2. sokrates9

    Die meisten Artikel basieren heute auf emotionalen Background; Recherche und alternativ auch die andere Seite zeigen gibt es kaum mehr!

  3. Johannes

    Auch wenn vom Journalismus die sozialen Medien sehr oft kritisiert werden, sind diese sogenannten sozialen Medien ein wichtiger Partner des Mainstream. Es war vor Facebook, Twitter und Co. nur durch Leserbriefe möglich am politischen Diskurs teilzuhaben. Jetzt kann man ganze Shitstorms entfachen und die Politik hat eine unglaubliche Angst vor solchen organisierten Kampagnen.

    Natürlich sind diese Kampagnen nur im Verbund mit starken Medien möglich, gehen sie einzig und allein von Bürgerbewegungen aus und entsprechen sie nicht dem journalistischen Mainstream so beginnt das was Frau Höhler zurecht als Inquisition beschreibt.

    Wenn man die mediale Unterstützung nicht hat kann jede noch so friedliche Demonstration als Hetzjagd tituliert zum Anlass einer Teufelsaustreibung werden und jede noch so gewalttätige, mit brennenden Fahrzeugen, fliegenden Steinen und zerstörten Straßenzügen erfolgte “Demo“ wird zum berechtigten Widerstand gegen Rechts. Auch wenn der arme Besitzer des brennenden Autos, der Ladenbesitzer mit der geborstenen Auslagenscheibe und dem geplünderten Geschäft, der “Bulle-Bullin“ der ein Familienvater- Mutter ist gar nichts dafür kann. Hamburg G20 Demos waren purer Krieg das war ein Vorgeschmack auf Anarchie die unsere Gesellschaft wirklich zerstören kann. Reaktionen? Nun ich habe nur sehr verhaltene wahrgenommen.
    Man will ja wieder einmal nicht den falschen in die Hände spielen, also schweigen und Gras drüber.

    Die Medien gehen mit viel Verständnis für diese jungen aber auch alten (68iger) Hitzköpfen hinweg.
    Wir befinden uns mitten in Orwells Farm der Tiere.

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