Der kapitalistische Weg zum Grundeinkommen

“In der politischen Debatte gewinnt eine Idee an Momentum: das “bedingungslose Grundeinkommen” (BGE). Dieser Beitrag durchleuchtet das BGE anreiz- wie demokratietheoretisch und kommt zu dem Schluss, dass ein Grundeinkommen besser aus Kapitaleinkommen zu erreichen wäre…. ” (weiter hier)

19 comments

  1. Thomas Holzer

    Herr Naumer hätte sich etwas intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen sollen, bevor er zur Veröffentlichung dieses seines Artikels geschritten war:
    Nur zwei “Unschärfen” seien beispielhaft genannt:
    1.) sämtliche Umfragen, egal in welchem westlichen Land, ergeben, daß die Mehrheit der Befragten trotz BGE arbeiten würde (gegenteiliges wird im Beitrag behauptet)
    2.) Arbeits(leid)einkommen soll das BGE eben nicht reduzieren, sondern diesem zugerechnet werden (detto wird gegenteiliges behauptet)
    Abschließend: Daß der Staat trotz BGE wiederum -in diesem Fall- Kapitalbildung finanziell fördern soll (anders formuliert, den p.t. Untertan “dezent” dazu anzuhalten, sich den Wünschen des Staates unterzuordnen (nennt man neudeutsch “nudging”)) wäre wohl mehr als nur kontraproduktiv, ja der ursächlichen Idee des BGE geradezu diametral entgegengesetzt.

  2. Selbstdenker

    Hans-Jörg Naumer geht von bestimmten Prämissen aus, die meiner Meinung in dieser Form keineswegs so gesetzt sind bzw. die intensiv hinterfragt werden sollten.

    Ich halte es zum Beispiel für einen Mythos, dass die Arbeit ausgehen wird. Wie unseriös diese Debatte geführt wird, zeigt sich daran, dass gleichzeitig einerseits behauptet wird, wir bräuchten für den Arbeitsmarkt den millionenfachen Zuzug neuer vermeintlicher Arbeitskräfte und anderseits das Schreckgespenst einer Massenarbeitslosigkeit durch Totalautomatisierung an die Wand gemalt wird.

    Gerade neuere Studien zeigen, dass der Nettoverlust an Arbeitsplätzen durch “Industrie 4.0” eher überschätzt wird. Wenn es eine Auswirkung gibt, dann die, dass sich Jobs mit einem krassen Missverhältnis zwischen Produktivität und Entlohnung besser ersetzen lassen.

    Das betrifft aber kaum Facharbeiter in der Industrie, sondern die über die letzten Jahrzehnte aufgebauten Tintenburgen, deren Insassen sich in vielen Fällen selbst als unersetzliche “Elite” sehen, die die Probleme der ganzen Welt lösen, während es außerhalb ihrer virtuellen “Realität” kaum Bedarf für sie gibt.

    Aus Entwicklungen innerhalb der Industrie – die meisten, die von Industrie 4.0 reden, wissen nicht einmal wofür das 4.0 steht – eine Bedrohung für die nicht produktiven Teile außerhalb der Industrie abzuleiten, ist geradezu ein Outing der eigenen Unproduktivität.

    Essentiell ist auch, dass bezahltes Nichtstun zu einen schleichenden Verlust von Fähigkeiten führt, so dass eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt immer schwieriger wird.

    Während eine zunehmende Automatisierung geradezu ein Segen ist, um den demographischen Wandel abzufedern, würde ein unter dem Vorwand der Automatisierung eingeführtes BGE in Kombination mit offenen Grenzen ins totale Desaster führen:

    Durch Massenimmigration würde ein über Generationen hinweg dauerhaft vom BGE abhängiges, nicht produktives Bevölkerungssegment von politischer Relevanz entstehen. Der produktive Teil der Bevölkerung würde durch den via Massenimmigration rapide anwachsenden nicht produktiven Teil politisch an die Wand gedrängt und ökonomisch total versklavt werden. Zum Schaden für das gesamte Gemeinwesen.

    Aber vielleicht ist es ja genau das, was die Politik insgeheim will: Konsum-Junkies, die bedingungslos von ihren politischen Dealern abhängig sind. Solche, die sich zur Vermeidung von Entzugserscheinungen den letzten Rest persönlicher Freiheit aus allen Richtungen politisch penetrieren lassen.

    Das BGE ist meiner Meinung nach ein reines Gedankenspiel, das in der Realität – so wie der sogenannte “öffentlich-rechtliche” Rundfunk und das umlagebasierende System der “Sozial” “Versicherung” – eine kaum zu widerstehende Einladung zum Missbrauch durch verschiedenste Seiten verkörpert.

  3. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Etwas überspitzt formuliert: z.B. in Österreich gibt es schon eine recht große Gruppe, welche, wenn auch erst in der Pension, ein BGE bezieht; eben diese nämliche Pension; dürfen doch die “Beamtenpensionisten” ohne Abschläge unbeschränkt hinzuverdienen 😉

  4. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    So ist es. Man würde mit dem BGE aus einen Sargnagel der Republik (Beamtenpension) hunderte machen.

    Der Artikel von Hans-Jörg Naumer zeigt übrigens sehr deutlich auf, wie man auch aus liberalen Überlegungen unter leichtfertigen (z.T. auch falschen) Prämissen verhängnisvolle Konzepte ableiten kann.

    Und genau hier toben sich unsere “Freunde” (=diejenigen, die sich “Linke” nennen) aus: sie legen das Ergebnis fest und drehen solange an den Prämissen, dass sich dieses Ergebnis vermeintlich “ableiten” lässt.

    In Auseinandersetzungen mit denjenigen, die sich “Linke” nennen, sollte man sich die Prämissen genau ansehen. Häufig sind sie falsch bzw. nicht belastbar und dienen lediglich dazu die weitere Diskussion in ihrem Sinne zu framen.

    Wobei die Gewaltbereitschaft der SJWs, der faschistischen “Anti-Faschisten” und anderer Prügel-Sozis ein öffentliches Eingeständnis ist, dass sie intellektuell und argumentativ dazu nicht mehr in der Lage sind.

    Wer die Debatte verloren hat, brüllt oder schlägt zu.

  5. Selbstdenker

    Am ehesten wäre meiner Meinung noch das Schürfen von Bitcoins eine vertretbare Form eines Grundeinkommens. Ansonsten brachliegende Rechnerkapazitäten stehen für die dezentralisierte Lösung mathematischer Aufgaben zur Verfügung. Es kommt dem Gesamtsystem zugute und im Gegenzug dafür gibt es Bitcoins.

    Ein Grundeinkommen, darf nie! 1) bedingungslos sein, 2) zentral organisiert sein und 3) zu einer dauerhaften Abhängigkeit führen.

  6. raindancer

    ich wäre für ein Grundeinkommen von sagen wir 800 Euro, aber zugleich einem einzigen Pensions, Steuer und Krankensystem
    also ASVG für alle.
    Kein Pensionssystem auf Generationen gerechnet sondern immer auf das eigene Eingezahlte.
    Alles was an Steuern gezahlt wird muss transparent sein, also Personalkosten und Material.
    Die Ausgaben jederzeit von der Bevölkerung durch direkte Wahl beeinflussbar sein.
    Das bedeutet Deckelung von maximal 2000netto für alle, nicht nur für ASVGler.
    Keine verschiedenen Krankensysteme sondern eines für alle.
    Kein Beamtenschema mehr und jeder kann seine eingezahlten Pensionssumme so er sie nicht erlebt, vererben.
    (also nicht nur Witwenpension)

  7. mariuslupus

    Aber die NGOGutmenschen werden ein Grundeinkommen für alle Mensche verlangen, die noch ausserhalb Europas leben, aber baldigst beabsichtigen nach Europa umzuziehen.

  8. Selbstdenker

    @raindancer:
    Wenn Sie für ein einheitliches Pensionssystem sind, so frage ich mich warum Sie vermeintlich gegen den Euro sind. Mit einer Vereinheitlichtung vom “Sozial” “Versicherungs” “System” befördern Sie einerseits den Moral Hazard in neue Sphären und schaffen mit einen One size fits it all Ansatz ein System, das völlig an den spezifischen Bedürfnissen der verschiedenen Erwerbsformen und Berufsgruppen vorbeigeht.

    Kommt Ihnen das von irgendwo her bekannt vor? Denken Sie mal ganz scharf nach.

    “ich wäre für ein Grundeinkommen von sagen wir 800 Euro”

    Warum nicht gleich “sagen wir” EUR 8.000?

    ein Pensionssystem auf Generationen gerechnet sondern immer auf das eigene Eingezahlte.

    Das wäre eine Abkehr vom umlangenfianzierten System und – soweit ich das erblicken kann – die einzige sinnvolle Forderung von Ihnen.

    Alles was an Steuern gezahlt wird muss transparent sein, also Personalkosten und Material.

    Sind Sie ernsthaft der Ansicht, dass das was an Steuern gezahlt wird nicht bereits “transparent” wäre?

    Die Ausgaben jederzeit von der Bevölkerung durch direkte Wahl beeinflussbar sein.

    Ich sags ja: also doch EUR 8.000 für alle. Passt übrigens gaaanz perfekt zu Ihrer Forderung “ein Pensionssystem auf Generationen gerechnet sondern immer auf das eigene Eingezahlte”.

    Wie schrieb Franz Vranitzky schon in den 1990iger Jahren in seinem Pensionistenbrief: “Die Pensionen sind sicher”. Mit diesem faulen Versprechen gewann er dann auch die Wahl. Das hat aber selbstverständlich “gar nichts” mit Ihrer Forderung zu tun.

    “Das bedeutet Deckelung von maximal 2000netto für alle, nicht nur für ASVGler.”

    Damit hätte die Pensions “Versicherung” noch weniger den Charakter einer Versicherung als heute. Wird sicher das “Vertrauen” weiter steigern, wenn jene, die ein Leben lang beträchtliche Summen eingezahlt haben und nicht in Frühpension gegangen sind auf EUR 2.000 gedeckelt werden.

    Warum deckeln Sie nicht gleich die Auszahlung einer Kasko-Versicherung auf max. EUR 5.000, wenn ein Mercedes betroffen ist oder die Auszahlung der Feuerversicherung auf max. EUR 50.000, wenn es sich beim betroffenen Haus um eine Villa handelt?

    “Keine verschiedenen Krankensysteme sondern eines für alle.”

    Ganz schlau: Beamte, Arbeiter, Unternehmer, Bauern, Ziviltechniker haben ja auch die gleichen Berufskrankheiten.

    “Kein Beamtenschema mehr und jeder kann seine eingezahlten Pensionssumme so er sie nicht erlebt, vererben.”

    Das passt überhaupt nicht zu Ihren anderen Forderungen. Wenn Sie die Beiträge zur “Sozial” “Versicherung” schon konsequent in eine Steuer umbauen wollen, so frage ich mich, warum der gedecktelte! höchstindividuelle Anspruch vererbbar sein sollte.

    Den Unterschied zwischen einer Pensionsversicherung und einer Lebensversicherung kennen Sie schon, oder?

    Zusammenfassend: einmal mehr der gewohnte Bullshit von Ihnen.

    Die Forderungen, die Sie hier “für alle” aufstellen, dienen nicht dem Gemeinwesen, sondern Sie sind maßgeschneidert auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Damit betreiben sie genau jenes Spiel, dass die Politikerdarsteller betreiben und an dem das Gemeinwesen zugrunde gehen wird.

    Sie scheinen nichts anderes als das Spiegelbild jener zu sein, die sich “Linke” nennen.

    Bleiben Sie besser beim Ausländerthema. Ihre “Überlegungen” sind dort zwar nicht brillianter, aber wenigstens authentischer.

  9. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    Das ist eigentlich schon eingetreten: vor der “Flüchtlingskrise” (genauer: die künstlich initiierte Völkerwanderung) wurde europaweit das bedingungslose Grundeinkommen ausgerollt. Gleichzeitig hat der EGMR das Asylrecht immer mehr verwässert.

    Wussten Sie, dass die mit Abstand größten Finanzströme nach Afrika von nahen Angehörigen, die in Europa leben, stammen?

  10. raindancer

    @Selbstdenker
    wieder mal Beleidigungen und falsche Behauptungen in Bezug auf mein Kommentar.
    Sie können nicht aus 800 8000 machen, weil ich habe exakt 800 gesagt.
    Wo genau hab ich gesagt ich bin gegen den Euro? Ich habe gesagt ich bin für einen EU Austritt, also nicht wegen der Währung, sondern in erster Linie wegen der Vorgaben der EU (Migration und anderem)
    Ebenso vermengen sie in ihrem Kommentar meine Aussagen bezüglich Sozialabgaben in Bezug auf Krankenversicherung und Pensionsversicherung und der Hauptabgabe- der Lohnsteuer.

    Hier nur einige Unterschiede in den Pensionssystemen:
    Während bei Arbeitern, Angestellten, Bauern und Unternehmern derzeit die besten 15 Jahre als Basis zur Pensionsberechnung dienen, beträgt der Durchrechnungszeitraum bei Beamten und Eisenbahnern heuer nur ein Jahr. Dafür gibt es bei den Eisenbahnern Beiträge von über 30 Prozent (Dienstgeber- und Dienstnehmerbeitrag) und genau wie die Beamten einen Pensionssicherungsbeitrag (auch bei den Pensionisten). Zudem ist die Beitragssumme bei Arbeitnehmern, Bauern und Unternehmern im Gegensatz zu Eisenbahnern und Beamten durch eine Höchstbeitragsgrundlage “gedeckelt”.

    Beamte wiederum bezahlen einen äußerst niedrigen Pensionsbeitrag von nur 12,55 Prozent, weil ihr Dienstgeber, der Staat, für sie keinen Dienstgeberbeitrag abführt. Andererseits muss der Staat ohnehin für alle Pensionsleistungen aufkommen, die nicht durch laufende Beiträge gedeckt sind. Zudem liegt die durchschnittliche Beamtenpension über der ASVG-Höchstpension, was auch auf die hohe Zahl der Akademiker und die fehlende Höchstpension zurückzuführen ist. Auch für Unternehmer und Bauern entfällt der Dienstgeberbeitrag. Deren Vertreter argumentieren allerdings, dass sich der Staat bei Schaffung der Pensionssysteme verpflichtet habe, die Beiträge zu verdoppeln (“Dienstgeberäquivalent”).

    Die Unterschiede beschränken sich freilich nicht nur auf das Pensionsrecht: So erhalten Arbeitnehmer beispielsweise eine Abfertigung, die Eisenbahnern und Beamten nicht zusteht. Letztere bekommen beim Pensionsantritt allerdings “Jubiläumsgelder” ausbezahlt. Im Folgenden ein Versuch der Gegenüberstellung der wichtigsten Pensionssysteme. Die aktuelle Pensionsreform 2003 (Abschaffung der Frühpension, 40 Jahre Durchrechnung, geringere Steigerungsbeträge) wird dabei nicht berücksichtigt.

    Hier einige Beispiele bezüglich Unterschiede der Krankensysteme.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5149466/Die-ZweiKassenGesellschaft

    Im Prinzip sind die ASVGler die Trottel der Nation.

    Ad Grundeinkommen:
    Ich sehe mit 800 Euro Grundeinkommen gerade mal eine Mini Wohnung mit Minimal Essen, Strom usw abgedeckt
    Wo ist das Problem? Hätten sie gern wieder mehr Bettler auf der Strasse?
    Von privaten Zusatzversicherungen hab ich nicht gesprochen, es steht jedem frei sich höher versichern zu lassen, so er das Geld und den Willen dazu hat.
    Ihre löchrige Diffamierungs und Falschbehauptungsargumentation ist dermassen durchschaubar und erbärmlich, finden sie das nicht selbst auch schon äusserst schwach.
    Versuchen sie doch in Zukunft sachlich zu bleiben und konzentrieren sie sich auf einzelne Punkte, vielleicht ist das leichter für sie zu schaffen,
    In diesem Sinne ….einen schönen Tag …üben sie auf konkrete Aussagen konkret zu argumentieren und nicht irgendwas hinzudichten damit es ihrem Weltbild und ihren fertigen Standsätzen ins Konzept passt.

  11. Selbstdenker

    Eine Vereinheitlichung der Pensionssysteme in Österreich wäre ähnlich “erfolgreich” wie die Vereinheitlichung der europäischen Währungssysteme. Da können Sie noch so schäumen und seitenlang Texte aus dem Substandard und dem Trend posten.

    Kapieren Sie wirklich das elementare Problem nicht?

    Die ganzen vermeintlichen “Ungerechtigkeiten” wären sofort abgestellt, wenn jede Kasse nur das auszahlt, was sie selbst einnimmt. Dann können Sie auch niemanden vorwerfen, dass eine Seite “ungerecht” behandelt wird.

    Aber so wie ich Ihre dummdreisten Kommentare kenne, ist es genau das was Sie wollen: Sie wollen kassieren und andere sollen bezahlen. Und dabei wollen Sie sich noch als “Opfer” hinstellen.

    Eine langfristig sinnvolle Lösung kann nur eine über Steuern finanzierte Mindestpension sein, die sich am Existenzminimum orientiert. Der ganze Rest sollte – je nach persönlichen Geschmack – über betriebliche und private Pensionsversicherungen abgedeckt werden; d.h. eine richtige Versicherung und nicht ein als “Versicherung” getarnter Sozialtransfer.

    Und was das ASVG-System anlangt: das ist deshalb so scheisse, weil es über Jahrzehnte hinweg mehr oder weniger direkt von AK, ÖGB und SPÖ verfasst wurde.

    Sehen Sie sich einmal an, wer die lezten 50 Jahre Sozialminister war:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialminister_der_Republik_%C3%96sterreich

    Wenn Sie ernsthaft glauben, dieses durch rot-blaue Prolokratie hoffnungslos verrante “Sozial” “Versicherungs” “System” mit noch mehr rot-blauer Prolokratie zu retten ist, so können Sie gleich den Bock zum Gärtner machen.

  12. raindancer

    @Selbstdenker
    och wir können auch gerne in English fortfahren…but i guess you were giggin last night….Yadadamean?
    or en francais: je m’en fou
    oder italiano: Ma, che sei grullo?
    Hier mal eine einfache Antwort:
    Was von Friedman bleibt, ist das Aufgreifen einer uralten Identität, der so genannten Quantitätstheorie,
    der Bau einiger geschickter Verteidigungsmauern darum herum und die Überdachung
    des Ganzen mit einer ins Extrem getriebenen Antistaatsideologie. In den Nachrufen
    wurde nicht einmal erkannt, dass und wie die einzelnen Teile der Friedmanschen Architektur
    eng ineinander greifen, dass sie alle notwendig waren, um der Geldmengenlogik eine Behausung
    zu schaffen, und dass diese letztlich nur das Instrument war, die Rolle des Staates in
    der Wirtschaftspolitik durch eine allein technokratischen Zwängen folgende Institution vollständig
    zu ersetzen. Nach dem Untergang des Geldmengenkonzepts wird auch der Rest in der
    Versenkung verschwinden, weil Mauern ohne Fundament von jedem Windhauch zum Einsturz
    gebracht werden können.

  13. Selbstdenker

    @raindancer:
    Bitte bleiben Sie bei den paar Dingen, von denen Sie eine Ahnung haben (sofern es überhaupt welche gibt).

    Wie peinlich: das erste Suchergebnis in Google liefert genau jenen Absatz, den Sie gerade gepostet haben.
    https://books.google.at/books?id=lfZyDAAAQBAJ&pg=PT125&lpg=PT125&dq=Was+von+Friedman+bleibt,+ist+das+Aufgreifen+einer+uralten+Identit%C3%A4t,+der+so+genannten+Quantit%C3%A4tstheorie&source=bl&ots=ZPF8s0sOp5&sig=NbAy9Ou5ghAZZY8rqKn0rqE1XIs&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiA1ruMz7rTAhWEliwKHTClAbcQ6AEIKTAA#v=onepage&q=Was%20von%20Friedman%20bleibt%2C%20ist%20das%20Aufgreifen%20einer%20uralten%20Identit%C3%A4t%2C%20der%20so%20genannten%20Quantit%C3%A4tstheorie&f=false

    “In den Nachrufen wurde nicht einmal erkannt…”
    Bloß gut, dass “Sie” das “erkannt” haben. 😀

    Ich gebe “Ihnen” eine einfache Antwort, die “Sie” vielleicht sogar verstehen: raindancer you’re fired!

  14. raindancer

    @Selbstdenker
    es steht ihnen frei, sämtliche Quellen des Internets frei zu nutzen, niemand hindert sie daran..vielleicht würden sie ja dann die Dinge von mehreren Seiten beleuchten, nicht nur der stupiden einmal gefassten “Meinung”, die sie am liebsten den Menschen einhämmern würden.
    Nix für ungut..aber sie sind schon eher lustig.
    Übrigens ….in foren feuert man nicht..man argumentiert..aber genau das schaffen sie offensichtlich nicht.

  15. Selbstdenker

    @raindancer:
    “[…] vielleicht würden sie ja dann die Dinge von mehreren Seiten beleuchten”

    Sie meinen andere sollten so wie “Sie” den Text vom ersten Sucheintrag in Google kopieren? 😀

    Wie ich schon sagte: Da redet einer, den Sie nicht kennen, „ausländisch“ über Dinge, die Sie nicht verstehen. Bleiben Sie bei Substand, Trend oder – noch besser – der Arbeiterzeitung.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .