Der Krieg ist da

“Die Attentate in der französischen Hauptstadt fordern den Westen heraus. Dieser muss nun von der Alles-Egal-Gesellschaft zum wehrhaften Prinzip werden. Nur militärisch könnte der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ gewonnen werden” (hier)

16 comments

  1. Thomas Holzer

    Eine Kanzlerin, welche öffentlich die Behauptung aufstellte, daß man die Grenze nicht sichern kann, ist sicherlich nicht in der Lage, mehr als Betroffenheitsfloskeln von sich zu geben und an Friedensmärschen, Lichtermeeren, und “wir sind traurig”-Kundgebungen teilzunehmen – wenn auch in der ersten Reihe

  2. Selbstdenker

    Oh je, das geht ja schon “heiter” los:

    “Am 13. November 2015 […] wurde der Krieg erklärt.”

    Dem Westen wurde bereits am 11.09.2001 der Krieg erklärt. Insbesondere in Europa hat man die letzten 14 Jahre geschlafen und so getan, als würde dies nur die USA betreffen.

    “[..] ist Deutschland im Besonderen dazu willens und fähig?”

    Da muss ich kurz nachdenken …. ähm, nein.

    “Gauck hat Recht, nicht Merkel, wenn er fordert, Zorn müsse in „Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft“ münden. Nicht fromme Sprüche und schon gar nicht, wie in einem besonders peinlichen Moment nach „Charlie Hebdo“, eine Selbstfeier der Staatsspitze vor dem „Brandenburger Tor“ nebst denkbar deplatzierter Koran-Rezitation, wird die islamistische Kriegspartei zu zerstören beitragen. Ein neuerliches Eiapoipeia der guten Denkungsart wäre ein Kotau der Selbstaufgabe.”

    Da muss ich ausnahmsweise (auch Gauck) recht geben. Allerdings wird dieses Verhaltensmuster in Europa schon seit 14 Jahren praktiziert. Ich bin schon auf die völlige Umkehrung von Fakten und Zusammenhängen gespannt, die sicher bald einsetzen wird. Auf dieses ungeschriebene Gesetz ist in Europa Verlass – im Gegensatz zu den schriftlichen EU-Verträgen.

    “Der islamistische Massenmord von Paris mit bisher über 120 unschuldigen Opfern […]”

    Gibt es denn auch so etwas wie “schuldige” zivile Opfer? Ich kann mich noch gut an jene Idioten der schreibenden Zunft erinnern, die aus voller Überzeugung die Bezeichnung “Massenmord” für die Anschläge vom 11.09.2001 abgelehnt haben. Aber immerhin: diesmal fehlt zumindest der Hinweis, dass unter den Getöteten auch Muslime waren, als ob man das bisher extra hervorheben musste um ein Verbrechen als Verbrechen bezeichnen zu können.

    “Der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ kann nur militärisch gewonnen werden.”

    Dieser Satz ist vielleicht gut gemeint aber falsch. Er müsste heißen: “Diese Auseinandersetzung mit dem Islamismus kann nur gewonnen werden, wenn man diese auch als Krieg begreift und entschlossen auch mit militärischen Mitteln führt.”

    “[…] eine Großkundgebung für alle Muslime [..]”

    Nein, das gab es in der Vergangenheit bereits oft genug. Wenn wir angegriffen werden, sollten wir uns schnellst möglichst klar werden von wem wir wie angegriffen werden und wie wir uns effektiv verteidigen können.

    Wenn es eine Großkundgebung braucht, dann für die Werte des Westens! Dass diese die Freiheitsrechte friedlicher hier lebender Muslime auch beinhaltet, braucht nicht extra erwähnt zu werden.

    Der Westen muss raus aus dem Dhimmi-Modus. Es gibt nichts wofür wir uns rechtfertigen müssten. Weg mit der Political Correctness! Sie steht zusammen mit dem Werteverlust im Zentrum jenes Problems, dass seit über zwei Jahrzehnten im Innersten vom Westen wuchert.

    Wer keine Werte mehr hat, begreift nicht einmal, dass er frontal angegriffen wird. Solche Leute finden auch keine Antwort wie sie sich verteidigen können. Alles was ihnen einfällt, ist, dass sie ein Schild mit der dummen Frage “Why?” hochhalten und ein peinliches Selfie machen.

  3. Selbstdenker

    In einem Beitrag weiter oben im Ortner-Blog:

    “Ich habe den Islam satt.”

    Ich bin mir sicher, dass dies eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in Europa auch so sieht.

    “Der Westen kann diese Sache mit seiner schizophrenen Strategie, Dinge und Menschen ins Fadenkreuz zu nehmen aber nicht die Ideologie, nicht gewinnen.”

    Genau so ist es. Um erfolgreich den Islamismus, der Faschismus des 21. Jahrhunderts, bekämpfen zu können, muss man das Wesen dieser asymmetrischen Auseinandersetzung begreifen um darauf eine umfassende militärische Strategie, die es konsequent umzusetzen gilt, aufzubauen.

    “Das Undenkbare denken. Nichts Unmenschliches sei Dir fremd, um zum Schutz des Menschlichen gewappnet zu sein.”

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/denker_des_zweifels._zum_tod_und_zur_aktualitaet_von_andre_glucksmann

    Wie ich schon öfters hier geschrieben habe: die meisten Leute können das unglaubliche Ausmaß von Zynismus – eines der zentralen Stilmittel islamistischer Ideologen – nicht einmal begreifen, geschweige denn beim Namen nennen.

    Die Political Correctness wirkt hier wie ein Katalysator.

  4. sokrates9

    Glaube nicht dass der Krieg militärisch gewonnen werden kann!(Welcher Krieg wurde je militärisch gewonnen?)
    Wir müssen den Islam bekämpfen! Wer nicht schriftlich bereit ist darzulegen dass er die Verfassung über den Koran stellt, fliegt gnadenlos raus! Und wenn er das unterschreibt, ist er ja kein Hardcoremoslem mehr! :-).
    Weg mit den Denkverboten, der political correctness wo begonnen von der kritischen Hinterfragung von Mohammed, über Frauenrechte, Homosexualität, halalkonforme Speisen derzeit alles aus Rücksicht auf die armen Moslems tabuisiert und verboten wird!

  5. Selbstdenker

    @Sokrates9
    Naja, der WK2 wurde ja auch nicht mit “gut zureden” gewonnen. Und wenn ihn die Nazis verloren haben wird es wohl auch wem geben, der ihn gewonnen hat.

    Man wird an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen müssen: ideologisch, wirtschaftlich und militärisch.

  6. wbeier

    @sokrates9
    Sure 3, Vers 54: Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.
    Sure 7, Vers 99: Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List sind (fühlen sich) nur die Verlorenen (die Ungläubigen).
    Tafsir al-Jalalayn 7,99: Fühlen sie sich also sicher vor dem Ränkeschmied Allah? Der sie schrittweise verführt und dann plötzlich aus dem Hinterhalt angreift. Niemand außer den Verlierern fühlt sich vor Allah, dem Ränkeschmied sicher.
    Sure 8, Vers 30: Und gedenke, als die Ungläubigen wider dich Listen schmiedeten, um dich festzunehmen oder dich zu ermorden oder dich zu vertreiben. Und Listen schmiedeten sie, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste der Listenschmiede.
    Sure 13, Vers 42: Und Listen schmiedeten schon die Früheren; Allahs aber ist die List allzumal. Er weiß, was jede Seele tut, und wahrlich, die Ungläubigen werden schon sehen, wem der Lohn der Wohnung sein wird.
    Sure 27, Vers 50: Und sie planten eine List, und Wir planten eine List, ohne daß sie dessen gewahr wurden.
    Sure 52, Vers 42: Oder beabsichtigen sie eine List? Aber wider die Ungläubigen werden Listen geschmiedet.

    Soviel zu ihrem Ansatz mit den Unterschriften unter irgendwelche Bekenntnisse irgendwelcher westlicher Wertekataloge. Das funktioniert so nicht – unser Denkansatz ist falsch.

  7. sokrates9

    selbstdenker@Wieviele Kriege wurden 2 militärisch gewonnen” und trotzdem verloren? Fragen sie mal die USA!
    wbeier@ Natürlich ist Bekenntnis zu Wertkatalog nur eine Maßnahme von vielen! Doch die US – Immigration ist ganz gut damit unterwegs! Da werden 1 Seite lang idiotische Fragen gestellt, sind sie Rauschgifthändler/ Waffenhändler / Nazi/ Verbrecher/ Terrorist – die kein vernünftiger Mensch mit ja beantwortet – sonst kommt er nicht in das Land:-) – doch wenn die US – Behörde draufkommt das sie was falsches behauptet haben, fliegen sie mit Handschellen verziert unverzüglich raus!

  8. Selbstdenker

    @wbeier:
    Ich stimme ihnen zu. Dass eine Unterschrift in einer Vertragsurkunde auch zur Einhaltung derselben verpflichtet, glaubt nur ein Teil der Europäer. Vor allem wenn mit der Nichteinhaltung keinerlei Konsequenzen verbunden sind.

    Es fängt ja bereits beim illegalen Grenzübertritt ohne Papiere an: wo ist die Konsequenz? Was wird unternommen um die Hürde für einen illegalen Grenzübertritt höher zu legen?

    In ein Haus mit einer offenen Türe hineinzugehen ist eine Sache, in ein Haus einzubrechen – auch wenn es hier zahlreiche technische Mittel gibt – eine andere. Und Einbruch wird bestraft.

    Hier ist kein Vertrag erforderlich, sondern das klare Aufzeigen der Grenzen, das Manifestieren des eigenen Willens durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und die konsequente Ahndung bei Nichteinhaltung.

  9. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Wie gesagt: es geht um einen Mix aus ideologischen, wirtschaftlichen und militärischen Maßnahmen. Das war übrigens auch beim WK2 so.

    Das man das gesondert erwähnen muss, zeigt wie sehr der Hausverstand der meisten Westler die letzten drei Jahrzehnte in Mitleidrnschaft gezogen wurde.

  10. AD

    der “Alles-Egal-Gesellschaft” wird in wenigen Wochen wieder “alles egal” sein.

    in allen Publikationen, Stellungnahmen usw. zu diesem Terroranschlag kann man Stade de France oder Paris oder einen anderen der angeführten Anschlagsorte mit “Charlie Hebdoo” ersetzen ….und es wird dasselbe sein, was nach diesen Anschlägen gesagt und geschrieben wurde …..nach wenigen Wochen war wieder “alles egal”

    es wird doch niemand behaupten, dass unsere Gesellschaft noch in der Lage ist ihre Werte und Art zu leben zu verteidigen. Und es ist niemand in der Politik zu sehen der das ändern könnte oder wollte

  11. Lisa

    @AD: Vor allem: Was sind denn tatsächlich unsere Werte? -Ein paar Hauptwerte fallen mir da schon ein, wie etwa Respekt, Toleranz und… stopp! – wenn man dem Respektlosen und Intoleranten gegenüber respektvoll un d tolerant ist, hebt sich das auf, verliert seinen hehren Anspruch . Wer als Einwanderer mit andern Werten aufgewachsen “indoktriniert” wurde als die einheimische Bevölkerung, muss seine Werte hinterfragen (lassen) und allenfalls aufgeben. Das ist nicht Rassismus, weil mir die “Rasse” eines Neubürgers völlig egal ist, solange er sich so benimmt “wie wir leben”, Glauben als Privatsache akzeptiert, Gesetze und Regeln respektiert, für sich selbst sorgen kann und das Einwanderungsland als neue Heimat empfindet, mit deren Bürgern er genauso Kontakt hat wie mit seinen (ehemaligen) Landsleuten. Die “Rasse” ist mir egal – das Verhalten nicht.

  12. astuga

    @Selbstdenker
    Dem Westen (also den Nichtmuslimen) wurde bereits vor rund 1.400 Jahren der Krieg erklärt.
    Von dieser Grundsatzposition sind islamische Autoritäten niemals abgewichen.
    Sonst müssten sie ja das gesamte theologische Gebäude des Islam verwerfen.
    Auch die OIC bekennt sich nach wie vor zum Konzept des Dar-al Islam und des Dar al-Harb (Haus des Islam und Haus des “Krieges”).

  13. perry

    @astuga
    mit ihrem kurzen und zutreffenden kommentar haben sie eigentlich alles wesentliche gesagt. so ist es. punktum!

  14. Fragolin

    @Lisa
    “Die „Rasse“ ist mir egal – das Verhalten nicht.”
    Sie bringen es auf den Punkt. Das begreifen die permanent “Rassisten!”-Plärrer aber nicht.

  15. FDominicus

    Weil sich alle so schön einige sind.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-frankreich-bombardiert-is-ausbildungslager-a-1054974.html

    Wo? In Syrien. Was war vorher in Afghanistan? Und weiterhin – ketzerische Frage – wo war denn das Gewaltmonopol. Ein Attentäter konnte “mal eben 40 oder mehr Leute ermorden. Sicherheit eine Staatsaufgabe? Die nur ein Staat erfüllen kann? Mich schüttelt es wieviele Maßtstäbe doch angesetzt werden, da wird Krieg speziell auch von Frankreich und den USA in Syrien geführt, die dort Lebenden flüchten aus dem Kriegsgebiet und die gegen die Krieg geführt werden erdreisten sich gleich mal auch den Krieg in die Länder zu bringen, die eben den Krieg im eigenen Land auch vorantreiben.

    Ja und dann heißt es wieder mal, man darf nicht die Flüchtlingskrise mit den Kriegen verbinden? Oder noch schräger so was wie hier:
    http://www.freiewelt.net/blog/auf-mordmission-im-ausland-10064347/

    Selbstverteidigung der Bürger im eigenen Land darf es nicht geben, da Versagen des Schutzes darf man aber dem Staat nicht anlasten, sondern soll noch mehr Recht an diesen abgeben. Auch in Frankreich darf sich niemand selber verteidigen mit Waffen verteidigen, es sei den man ist Staatsangestellter. Dieser Staat versagt auf eklatante Weise und die Lösung? Mehr Staat.

    Was für eine “überzeugende” Strategie….

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