Der Kurz-Boom war kurz

(ANDREAS UNTERBERGER) Klarer als die burgenländischen Wähler kann man es der Politik nicht klarmachen: Das, was die Wähler bewegt, ist etwas ganz anderes als das, was die politmediale Klasse bewegt. Die Wähler haben im Burgenland mit sensationeller Klarheit den SPÖ-Mann Doskozil gewählt, weil er akzentuiert für Law and Order und Anti-Migration steht. mehr hier

4 comments

  1. Sokrates9

    Das gesamte bürgerliche FPÖ Waehlerpotential steht zur Verfuegung und wird nun entsprechend umgeschichtet!Leider ist die FPÖ zu bloed das zu erkennen! EIne unbesetzte Gegenposition koennte sein die Klimahysterie zu bekämpfen,die uns Oesterreicher noch sinnlose Milliarden kosten wird!Leider ist yHofer Decarbonisierungsfan!

  2. GeBa

    Ich bin wirklich froh, dass ich Kurz schon das erste Mal nicht gewählt habe, da war ich noch VdB geschädigt und hatte Hofer gewählt, dann blieb ich bei den Blauen. Nach dem Strache Eklat überlegte ich zwar, da ich nicht verstand, dass die FPÖ ihn nicht sofort gefeuert hat, aber Kurz war keine Alternative. Für mich hat ER die Koalition, die in meinen Augen sehr befriedigend war, beendet. Ich habe ihn beobachtet, er kam mir vor, wie wenn er mittels Chip ferngesteuert wäre, diese starren Augen, also letzten Endes wurden es doch wieder nicht die Schwarzen, obwohl ich bis 2015 mit einem Ausrutscher, der Kreiskis Charisma und meiner politischen Unbedarftheit in den 70er Jahren geschuldet war, immer eine bürgerliche Wählerin war. Jedenfalls steht für mich eines 100%ig fest: Kurz niemals!

  3. Falke

    @GeBa
    Finde mich bei dir teilweise wieder; besonders, was den Kreisky-Ausrutscher und meine damalige politische (und wirtschaftliche) Naivität anbelangt. Hatte sogar einen doppelten “Kreisky-Ausrutscher” 1970 und 1971. Dann aber nie wieder.

  4. Johannes

    Ich bin kein Fan (mehr) von Kurz aber er hat eine gewisse Klasse die man ihm nicht abstreiten kann.
    Allein wie er gestern Frau Dittelbacher geholfen hat ihre eigenen engen Grenzen zu erkennen, war ein Genuss.
    Ich denke man muss Kurz nun eine faire Chance geben, er wird in 5 Jahren an seinen Leistungen gemessen werden.

    Der Vergleich mit Doskozil hinkt gewaltig, Doskozil hat sich den Wahlsieg, nach meiner Meinung, mit einem Geldgeschenk erkauft das sehr teuer werden wird. Schon jetzt gärt es in bestimmten Berufsgruppen welche mit einer höheren Ausbildung einhergehend, sich unterbezahlt fühlen und jetzt erst recht die Frage stellen warum sie sich Matura und Ausbildung angetan haben wenn sie nicht so weit weg sind mit ihrem Gehalt von den 1.700 Euro für Alle.
    Wenn da die Forderung der Nachbesserung für andere Berufsgruppen kommt wird das Ganze zu einem Fass ohne Boden.

    Wenn ich mir vorstelle das es bald nicht nur Wolfsgrüße bei Busfahrern sondern vielleicht auch bei der Polizei und beim Bundesheer geben kann, so glaube ich sowieso das es auch für Kurz zu spät ist.

    Der Zug, so etwas zu verhindern, ist abgefahren, die Demographie wird auch Kurz seine Grenzen aufzeigen. Sie wurde uns von seinen Vorgängern bei SPÖ und ÖVP in den letzten 30 Jahren eingbrockt und ist irreversibel.

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