Der lange Weg des Sebastian Kurz

Von | 15. Juni 2016

In Afrika, wo die meisten Boote starten, springt die Bevölkerung zwischen 1945 und 2015 von 165 auf 980 Millionen allein im Subsahara-Raum. 2050 sollen es 2,1 Milliarden sein. 600 Millionen sind ohne Stromanschluss. Die Zahl der absolut Armen (1,90 US-Dollar pro Tag) steigt zwischen 1990 und 2011 von 280 auf 390 Millionen. Schon 2009 ermittelt Gallup 38 Prozent Migrationswillige. Das wären aktuell 390 und 2050 rund 840 Millionen Hilfesuchende. Wissen – mit ihrem Durchschnittsalter von 44 Jahren – die 100 Millionen Bürger Deutschlands, Österreichs und Schwedens, wie man für zehnmal so viele und durchschnittlich nicht einmal halb so alte Menschen die Probleme vor Ort löst und dabei ein paar Hundert Millionen der Schwächsten in Europa versorgt? In Schweden etwa wird pro Kopf hundertmal so viel exportiert wie aus dem Subsahara-Raum. Wo wären Fachkräfte für das Überwinden dieser Differenz?…. (weiter hier)

21 Gedanken zu „Der lange Weg des Sebastian Kurz

  1. Fragolin

    “Hilfesuchende” ist gut. Es wird immer besser.
    “Geldsuchende” darf man ja nicht schreiben, ist zwar eher die Wahrheit, aber irgendwie so voll Nazi…

  2. Johannes

    Ich glaube was wir im Moment erleben ist von einer so großen Bedeutung für unseren Kontinent wie es zuletzt der zweite Weltkrieg war. Auch glaube ich sind die Gefahren für Leib und Leben in einer seither nicht mehr dagewesenen Aktualität und Häufigkeit wieder auf unseren Kontinent vorhanden. Wenn junge Menschen die feiern wollen in Paris mit Sturmgewehren hingerichtet werden, wenn Polizisten und Familienväter auf ihrem Weg zu ihren Lieben aufgelauert und abgeschlachtet, hernach die Ehepartnerin ebenso bestialisch getötet wird und ein kind mit drei Jahren das alles ansehen muß dann sind wir im Krieg, im Krieg mit einer Religion die immer mehr Nachschub an Soldaten ungehindert, ja sogar frenetisch bejubelt ins Land holen darf weil Linke Gesellschaftszerstörer es so wollen und die träge Gesellschaft nur Brot und Spiele verlangt. Ich sehe in eine düstere Zukunft.

  3. Christian Peter

    Durch Aufnehmen von Flüchtlingen wird sich das Problem der Armut niemals beseitigen lassen, der Anstoß zu Veränderungen muss in den Gesellschaften der Entwicklungsländer von innen kommen, daran führt kein Weg vorbei. Erst wenn diese Ländern wirtschaftlich aufgeholt haben, werden die Flüchtlingsströme versiegen.

  4. Gerald

    Ich habe die Entwicklung der Länder des Club Med in den 80′ und 90′ Jahren durch Eigenerfahrung in einigen dieser Länder selbst erlebt. Immer wenn die Wirtschaft am Boden lag hat man eine Abwertung vollzogen, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder kurzfristig wieder hergestellt war. Strukturelle Reformen wurden teilweise zwar durchgeführt, aber wie am Beispiel Italiens, niemals ausreichend um zum Beispiel das Problem des Mezzogiorno zu lösen. Schon Italien als Ganzes ist nicht lebensfähig wenn man voraussetzt, dass Nord und Süd gleich organisiert und strukturiert sein und gleiche Löhne und Lebensbedingungen haben sollen. Der Süden gleicht eher einem nordafrikanischen Staat, als einem europäischen.
    Alle Versuche, dort konkurrenzfähige Industrieanlagen zu etablieren sind hoffnungslos gescheitert. Alleine Norditalien wäre produktiver als die meisten EU Staaten, hätten es den Süden, einschliesslich Rom nicht mitzufinanzieren.
    Und dann geht man her und überträgt, was alleine in Italien schon ein Grund zur Separation wäre, noch auf ganz Europa.
    Seit 1998 fehlen in Italien sichtbar die Möglichkeiten der Abwertung, italienische Unternehmen sind nicht ausreichend wettbewerbsfähig, aber der italienische Konsument kann sich im Gegenzug billige Importgüter leisten. zumindest solange er ein Einkommen erwirtschaftet. Vielen ist der Arbeitsplatz verloren gegangen. Vor allem junge Menschen, meist theoretisch top gebildet, aber praktisch völlig unerfahren, zumal sie meist mit 40 noch bei Mama wohnen, sind nicht selbstständig genug für die Herausforderungen ihr Leben selbst zu finanzieren und unter den gegebenen Umständen auch noch die Mittel für Neuankömmlinge zu generieren.
    Das Weltbild der jungen Generation ist überwiegend von schöngeistigen Dingen geprägt, profane Notwendigkeiten wie eine Land und dessen Grenzen zu schützen, gehören nicht dazu. Die Erwartung in den “reichen Onkel aus Amerika” in der Eu sind nach wie vor zu groß, Eigenverantwortung kommt erziehungsbedingt aus Elternhaus selten und aus Schule gar nicht vor. Diese Darstellung aus den 90′ nimmt um einige Jahre antizipiert das vorweg, was uns auch in Österreich erwartete.

    Nun sind auch wir bereits mitten drin.

    Die Verantwortung dafür ist nicht bei den Jungen zu suchen, sondern in der Generation der heutigen Ü40 bis Löffel abgeben und in der Folge im Wahlverhalten der letzten 10 Jahre.

  5. Falke

    Es führt wohl kein Weg an einer “Festung Europa” vorbei, die – ja, auch mit Waffengewalt – konsequent verteidigt werden muss. Natürlich, auch Hilfe vor Ort – allerdings angesichts der Bevölkerungsentwicklung in Afrika wohl eher eine Sysyphusarbeit.

  6. sokrates9

    Will Europa überleben wird es an einer totalen Abschottung gegenüber Afrika und dem Islam nicht vorbeikommen.

  7. Fragolin

    @Falke
    Nur in einer Festung kann man wirklich Schutzbedürftigen auch Schutz bieten. Kein Mensch kommt auf die Idee, vor Gefahr auf eine nach allen Seiten offene Weide zu flüchten statt hinter Mauern und Zugbrücken.

  8. Fragolin

    @sokrates9

    Europa ist ein Kontinent, der überlebt alles.
    Die EU ist ein zentralistisches Machtgebilde und bietet jeder aufkeimenden Diktatur die notwendige Infrastruktur. Die hat mit Islamisierung und Vermittelalterung überhaupt kein Problem.
    Die einzigen, die Probleme haben, sind wir, die europäischen Ureinwohner. Und das, was wir jetzt erleben, ist erst das erste leise Zittern, mal hier mal dort eine kleine Welle – das Große Beben und der Große Tsunami kommen erst noch.
    Die, die für Schutz sorgen müssten, die Nationalstaaten, haben bis auf wenige Ausnahmen (Visegrad) diese Aufgabe an den weströmischen Kaiserhof zu Brüssel durchgewunken, und dieser hat sich mit den Sultans und Kalifen bereits geschäftsgeeinigt und wird deshalb einen Dreck tun, die europäischen Völker vor der Invasion zu schützen.
    Ein einzelnes Volk wird es auf Dauer nicht schaffen, dazu ist der Tsunami zu gewaltig. Wer “unschöne Bilder” vermeiden will, wird auch nichts reißen, denn diese wird es IMMER geben, wenn nicht vor der Grenze dann eben dahinter. So gesehen habe ich die Befürchtung, dass, obwohl es erst ein sanftes Plätschern ist und noch nicht das donnernde Rauschen, wir den point of no return bereits überschritten haben. Ein stolzes, einiges, wehrhaftes Europa würde der anbrandenden Völkerwanderung die Stirn bieten, aber genau das ist es, was wir nicht haben. Wir haben Dekadenz, Wohlstandsverwahrlosung, Dessinteresse am eigenen Sein und dazu schaurig-nekrophile Lust am Sebstuntergang.
    Die Erkenntnis darüber und das darob folgende Aufbäumen gegen das Kommende bleibt das zweifelhafte Privileg einer Minderheit. Und die hat, das lehrt uns die Demokratie, nur dann eine Chance gehört zu werden, wenn sie schrill, laut, pervers oder stinkreich ist.
    Ich finde Australien schön, aber auch Neuseeland gefällt mir.
    Ganz interessant könnte die Entwicklung in Weißrussland werden… 😉

  9. Calderwood

    Ohne Abschottung vor Afrika und dem Islam ist Europa in der Tat in großer Gefahr. Natürlich ist damit nicht der Kontinent als geologisches Objekt gemeint sondern die europäische Zivilisation auf ihrem Herkunfts-Kontinent.

    Alle Einwanderungs-Befürworter sollten einmal als Gedanken-Experiment an die gegenwärtigen Zahlen der bereits anwesenden Immigranten so viele Nullen anhängen, bis auch ihnen klar wird, das das eine Katastrophe wäre. Somit muß spätestens wenn diese zukünftigen Zahlen erreicht sind, etwas dagegen geschehen. Dann dürfte es aber zu spät sein. Somit ist es viel besser jetzt schon etwas dagegen zu tun.

  10. astuga

    Man sollte sich auch die Frage stellen, weshalb wir in Europa die Probleme Afrikas und des Nahen Ostens lösen müssen (abgesehen davon, dass wir es ohnehin gar nicht können)?
    In erster Linie ist jeder mal für sein eigenes Wohlergehen verantwortlich – als Individuum, als Familie, als Gesellschaft.
    Also unsere Regierungen für das ihrer eigenen Bürger.

    Wenn man dann als Gesellschaft leistungsfähig ist und genug Mittel zur Verfügung hat, dann kann und soll man anderen helfen.
    Natürlich auch durch faire (aber realistische) Handelsbeziehungen.

    Ideologen und Traumtänzer (in Politik und bei NGO`s) die ihren Pseudohumanismus ja auch bloß auf Kosten anderer ausleben, schaden hingegen mittelfristig uns allen.
    Sie reden zwar von Solidarität, erzeugen aber nur Elend.
    Nur ihnen selbst geht es dabei gut.

  11. Mona Rieboldt

    Es wird aber gar nichts gegen die Invasion getan, es wird weiter gehen. Diese Asylanten setzen sich in marode Boote, kaum sind sie auf dem Wasser geben sie ein Notsignal, werden dann gerettet und nach Italien gebracht. Da werden die aber nicht bleiben, sondern nach Norden weiter wandern.

    Natürlich hat Herr Kurz recht und Australien ist ein Vorbild. Asien hat die besten Schüler und die Länder dort sehen zu, dass es auch so bleibt, daher keine Aufnahme, schon gar nicht von ungebildeten Asylanten. In deutschen Schulen geht das Niveau immer weiter runter, damit auch moslemische Schüler mitkommen. Durch die starke Einwanderung werden wir noch ein Volk mit dem IQ von Grenzdebilen. Europa ist auf dem absteigenden Ast und sägt selbst kräftig daran.

  12. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Und wenn dann diese “Schutzsuchenden” in den nördlichen Ländern angekommen sind, werden sie die dortigen Regierungen (nach Beratung durch die sich selbst aufopfernden NGOs) auf zusätzliche finanzielle Unterstützung klagen, weil es so kalt ist und die europäischen Staaten ja für den Klimawandel verantwortlich sind, sie daher ihre Heimatländer verlassen und im kalten Norden Zuflucht suchen mussten 😉
    Vielleicht spricht ihnen ja ein besonders progressiver Richter auch noch den Ersatz der Zahlungen an die Schlepper zu, und noch ein Schmerzensgeld obendrauf, wegen der beengten Verhältnisse auf den Schlauchbooten 😉

  13. Gerald Steinbach

    Thomas holzer@
    Die schweizer haben eindeutig mehr Grips wie wir, dass muss man neidlos anerkennen

  14. astuga

    Wenn es allerdings nach den Schweizer Politikern ginge, wäre es dort auch nicht viel anders als bei uns.
    Was uns hier an der Schweiz gefällt ist überwiegend Resultat der direkten Demokratie.
    Und natürlich gibt’s dort trotz allem auch Probleme, etwa mit Asylwerbern aus Eritrea oder dem Schweizer Franken und dem Preisgefälle zur EU.
    Was sich besonders in den Grenzregionen auf die Wirtschaft auswirkt, aber auch im Tourismus.

  15. Thomas Holzer

    @astuga
    Das stimmt alles, aber ich denke, die Schweizer haben gute Voraussetzungen, auch diesen Widrigkeiten zu trotzen. Und der Franken war schon immer ein Fels in der Brandung 🙂

  16. mariuslupus

    @astuga
    Stimmt, die meisten Schweizer Politiker, mit Ausnahme der SVP, möchten sich alle Privilegien gönnen die sich die EU-Brüsselokraten genehmigen. Nur das Volk und damit die direkte Demokratie hindert sie in höhere Sphären aufzusteigen.
    Hätte sich die classe politique durchgesetzt, hätte man den Antrag auf die Mitgliedschaft nicht zurückziehen müssen. Die Schweiz wäre schon längst, mit allen negativen Folgen, Mitglied der EU Konkursgemeinschaft.

  17. Lisa

    Immerhin scheuen sich die meist nicht-muslimischen Schwarzafrikaner nicht, europäische Frauen zu schwängern, im Gegensatz zur muslimischen Inzucht. Und da heutige Frauen entweder arbeiten oder zum Sozialamt gehen, kann sich der Afrikaner auch in gewohnter Weise als Familienbeschützer, Begatter und meist freundlicher Gefährte andienen. Weder wird eine Frau als”Negerhure” beschimpft wie früher, noch sind “Mischehen” schief angesehen, noch haben Schwarze mit offener Ablehnung zu rechnen, sondern die Kinder entsprechen sogar meist häufiger dem internationalen Schönheitsideal, die Schwarzen sind stolz (wie übrigens in ganz Südamerika auch!) hellhäutigeren Nachwuchs zu haben und falls die Partnerschaft auseinandergehn sollte, brauchen die Mütter keine sozialen Sanktionen zu befürchten: sie sind einfach “Alleinerziehende”, egal ob ledig, geschieden oer verwitwet…

  18. astuga

    @Lisa
    Bei Schwarzafrikanern (egal welcher Herkunft) ist eben vor allem die Kriminalität das Problem.
    Abgesehen davon, dass man auch nicht endlos viele aufnehmen kann.
    Das liegt auch daran, dass das organisierte Verbrechen in Ländern wie Nigeria gezielt Personen nach Europa einschleust (sei es für Drogengeschäfte oder Prostitution).
    Diese “afrikanische Mafia” sollte man nicht unterschätzen, die sind etwa auch sehr aktiv im Bereich internationale Computerkriminalität.
    Und sie freuen sich auch über alle ausgemusterten Festplatten die aus Europa zur Verwertung geschickt werden. 😉

    Was ich den an sich normalen und anständigen Afrikanern bei uns ankreide, ist die Solidarität die sie mit ihren kriminellen “Brüdern” pflegen.
    Und das nur bei uns, in Afrika gehen sie denen ja auch aus dem Weg.
    Solange das so bleibt wird man sie immer in einen Topf schmeißen – und zu recht.

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