Ein Gedanke zu „Der Mann hat wenigstens Mut…

  1. Rennziege

    George Osborne ist wirklich ein Mutiger, allerdings von vier günstigen Umständen gestützt:

    (a) Die Briten haben endlich eingesehen, dass rot-defizitäres Konsensgemauschel (wie unter Tony Blair) unbezahlbar ist und ins wirtschaftliche und gesellschaftliche Verderben führt.
    (b) Die Abneigung gegen die EU, deren Bevormundungen und Migrationswahn wächst. (Das UK ernährt z.B. ungenierte Hassprediger mit 30.000 Pfund p.a., wobei Kindergeld, Wohn- und Heizkosten zusätzlich übernommen werden. Islamistische Spaziergänger kriegen mehr Geld als ein britischer Soldat, der in Afghanistan sein Leben riskiert.)
    (c) Premierminister Cameron, scheu und harmoniesüchtig, lässt unbequeme Wahrheiten lieber von anderen verkünden.
    (d) Letzterer will anno 2017 wiedergewählt werden. Falls die Tories das schaffen, denn Cameron ist blass und nicht sonderlich beliebt, wird er nur in einer Koalition mit der UKIP die Kapitänsbrücke Albions besteigen können.

    Das ist Realpolitik, die das unausweichliche Ende der Zuckerlverteilung begriffen hat. Solche Verhältnisse wünsche ich mir auch für Österreich. Vergeblich, leider.

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