Der marktwirtschaftlichen Analphabetismus der Politiker

(JOSEF STARGL)  Wir sind Zeitzeugen der Aushöhlung einer liberalen und eigenverantwortlichen Wirtschaftsordnung. Eine Kapitalaufzehrungspolitik von Staaten und des (Eurozonen-)Staatenverbundes ist an die Stelle einer Förderung der Kapitalbildung getreten.
Die Europäische Zentralbank regiert die Eurozone mit einer antimarktwirtschaftlichen Umverteilungspolitik, die die Eigentumsrechte aushebelt und somit keineswegs den Bürgern, sondern Partial- bzw. Regionalinteressen dient und zu einer gigantischen Fehlleitung von Ressourcen führt.
Zwangsumverteilungsordnungen wie Zwangsumverteilungsunion und Zwangsumverteilungsstaat mit organisierter Verantwortungslosigkeit und mit sozialstaatlicher (Dauer-)Alimentation (auch als Zwangsentwicklungshilfe) haben negative Folgen für die Freiheit, für das Privateigentum und für den Wohlstand.
Wenn die (Geld-)Politiker den marktwirtschaftlichen Analphabetismus weiterhin so intensiv wie bisher pflegen, dann führt uns deren Lernresistenz in eine antiliberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Wege in eine antimarktwirtschaftliche Ordnung sind auch Wege in die Knechtschaft.
Wir brauchen mehr marktwirtschaftliche Bildung für die Bürger und für die (Geld-) Politiker. Wenn die Menschen die Marktwirtschaft nicht mehr verstehen, dann glauben sie an die „Anmaßung von Wissen“.

Der paternalistische Versorgungsstaat und die Zwangsumverteilungsunion schaffen keinen Wohlstand. Wir benötigen nicht „mehr Geld aus dem Nichts“ für (mehr) Konsum und für eine Vermögensillusion, sondern einen Stopp des Kapitalabbaues und eine (Förderung der) neue(n) Kapitalbildung.
Kapitalaufzehrungs- sowie Einkommens- und Vermögensumverteilungs(geld)politik sind nicht die Lösung, sondern das Problem.
Eine Globalsteuerung der etatistischen Konstruktivisten und Interventionisten verringert genauso die Freiheit wie die Globalsteuerung der Geldpolitiker (ohne parlamentarische Kontrolle) im Währungs-Staatenverbund. Weniger Freiheit und weniger Privateigentum sind nicht die „Quellen des Wohlstands“!
Die Herrschaft des Rechts, Privateigentumsrechte, Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Eigenleistungen und Haftung für die Folgen von (politischen) Handlungen sind Voraussetzungen für den Wohlstand aller.
In einer wettbewerbsgesteuerten Marktwirtschaft wird das durch den Wettbewerb, durch das Gewissen, durch Ethik und durch das Recht kontrollierte Selbstinteresse auch sozial nützlich. Das Selbstinteresse und der Wettbewerb dienen dem Gemeinwohl.
In einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft wird eine Wertschätzung der Spekulation und des Gewinns gepflegt. Es gibt keine liberale Wirtschaftsordnung ohne ungewisse Zukunft für die handelnden Menschen und somit auch nicht ohne Spekulation mit Gewinnerzielungsabsicht und dem Streben nach Verlustvermeidung.
Wer in einer Marktwirtschaft den Wünschen und den Interessen der Kunden dient, der kann auch über die Kostendeckung hinausgehende Einnahmen und Gewinne erzielen sowie das Betriebsvermögen vermehren.
Das Wissen und die Weisheit vieler Menschen wird in einer „Ordnung der Freiheit“ über den Wettbewerbsmarkt und über die Preise koordiniert. Die individuelle Freiheit fördert Neuerungen und produktive Investitionen.
Die Chance auf Gewinn führt uns zum Wohlstand für alle Bürger.

One comment

  1. sokrates9

    Das was derzeit vorherrscht ist die klassische kommunistische Planwirtschaft! Ideologische Eliten ohne ausreichender Bildung glauben als “Auserwählte” unter Außerachtlassung aller wirtschaftlichen Grundgesetze die Welt steuern zu können!

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