Der mieseste Beruf von allen?

Von | 18. Dezember 2016

“…CareerCast.com’s list of the 10 worst jobs of 2016 is here. For its 28th annual Jobs Rated report, the website ranked 200 jobs based on four criteria: environment, income, outlook, and stress. Environment takes into account both physical and emotional factors, and the average number of hours worked each week; income considers mid-level salary and growth potential; outlook measures potential for employment growth and income growth, as well as unemployment rates; and stress takes into account 11 different factors including travel, deadlines, and interaction with the public. Newspaper reporter was ranked as the worst job for the third year running, and broadcaster also managed to take a top spot on this year’s list.” (hier)

6 Gedanken zu „Der mieseste Beruf von allen?

  1. mariuslupus

    Die community bemitleidet sich gegenseitig. Schlechte Bezahlung, Karriereaussichten noch schlechter.
    Aber hohe Anerkennung für Ehrlichkeit, Objektivität und Unbestechlichkeit. Gegenseitiges Schulterklppfen !

  2. Falke

    Die armen Journalisten, vor allem jene der öffentlichen Medien! Sie müssen die von den Regierenden sowie den p.c. linken Gutmenschen vorgegebenen und vorgeschriebenen Nachrichten gegen die “massiven Lügen” auf facebook verteidigen, vor allem diejenigen Nachrichten, die auf “höheren Wunsch” von den offiziellen Agenturen gar nicht gesendet werden und dann – so eine Frechheit! – in den sozialen Medien umso schneller verbreitet werden. Deshalb gibt es ja – vor allem in Deutschland, Österreich ist aber auch schon knapp daran – konkrete Pläne, facebook gesetzlich unter Androhung hoher Strafen zu zwingen, diese “Lügen” sofort zu löschen. Was Lügen sind und was nicht, wird wahrscheinlich von einem noch zu gründenden “Wahrheitsministerium” dekretiert werden; möglicherweise wird das aber die bereits existierende und aktive Amadeu-Antonio-Stiftung übernehmen – einschlägige Stasi-Erfahrung gibt es ja dort schon. Unser Minister Drozda hat ja bereits beim deutschen Justizminster Maas diesbezügliche Informationen angefordert.

  3. Mona Rieboldt

    Bei Facebook gab es eine sogenannte Fake-News. Da wird Renate Künast (Grüne) ein Zitat zugeordnet, das sie nicht gesagt hat. Es gab zahlreiche Stimmen dazu. Die Frage ist, warum glaubten so viele, dass sie das gesagt hat? Einfach deswegen, weil sie genau schon ähnliche Aussagen gemacht hat.

    Seitdem der Staat und seine Systemmedien als Lügner am Pranger stehen, sind sie ganz wild darauf, den sozialen Medien die Schuld zu geben. Die Politiker wollen einfach das Monopol auf Fake News behalten.

  4. Hausfrau

    Es wird niemand gezwungen, diese “schlechten” Berufe auszuüben! Aber die Journalisten haben teilweise ein Sendungsbewusstsein (eine Art Missionsaftrag), daher wollen sie mit ihrem Geschreibsel *) die Welt in ihrem Sinn verändern. Dafür nehmen sie gerne die shclecchte Bezahlung, den Stresss usw. in Kauf.

    *) Armin Wolf, Lou Lorenz-Dittlbacher usw. haben vermutlich das dreifache der hier genannten Einkommen, aber auch sie möchten mit “neutralen und un-/überparteilichen Worten” die dummen Österreicher bekehren.

  5. Fragolin

    Ich habe vor einigen Jahren an einer Veranstaltung teilgenommen, wo eine verantwortliche Redakteurin einer großen Tageszeitung ihre Sicht auf ihren Beruf dargelegt hat. Ich durfte sogar eine Frage stellen, ob sie es für in Ordnung halte, dass “Artikel”, die ja eigentlich neutral Informationen vermittel sollten, immer mehr der Meinungsbildung dienten über Formulierungen und wertende Einstreuungen, die eigentlich in den Kommentarbereich gehörten, und ihre einfache Antwort war “Ja, natürlich!” Ihrer Meinung nach hätten sie sogar die Pflicht, den Menschen auch klarzumachen, was Gut und was Böse wäre. (Sie verkaufte es sogar als ein Recht der Menschen darauf, zu erfahren, wofür denn die Zeitung stehe, die sie da gerade lesen.) Leider war nur eine Frage erlaubt und kein anderer hakte an der Stelle nach, wer ihnen denn den geradezu biblischen Geist vermittelt und Auftrag erteilt habe, zwischen Gut und Böse letztinstanzlich entscheiden zu dürfen, aber ich zog halt meine persönlichen Schlüsse und kündigte mein letztes Zeitungs-Abo.
    Meine Meinung: Wer etwas schreibt, was ich nicht lesen will, dem kaufe ich das Geschreibsel auch nicht ab und der bekommt auch kein Geld dafür. Deshalb bin ich auch gegen jede Form der Propagandasteuer, egal ob Presseförderung, Kulturbeitrag oder ORF-Gebühr draufsteht. Wer einen Hauptberuf ausüben will, dies aber so schlecht macht, dass keiner das Produkt kaufen will, der lernt eben das harte Ende der Marktwirtschaft kennen. Wer nicht für den Kunden produziert sondern für sich selbst, der ist kein Unternehmer sondern übt ein Hobby aus. Und es gibt kein Anrecht darauf, für sein Hobby zwangsfinanziert zu werden.
    Ist der Kunde allerdings der Staat und zahlt dieser über Propagandasteuern, dann interesseirt es mich erst recht nicht, was die bezahlten Propagandisten zusammenschreiben. Journalismus ist kein Zusammensammeln offizieller Presseaussendeungen und stumpfsinniges Abtippen von Agenturmeldungen. Wer das nicht begriffen hat, ist kein Journalist. Ein Technischer Zeichner ist auch kein Konstrukteur. Und ein Schauspieler kein Autor.

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