Der monumentale Fehler der EZB

“…Mit der Politik der Negativzinsen und dem Ankauf von weiteren Staatsanleihen macht die EZB einen monumentalen Fehler. Ihre Maßnahmen beruhen nämlich auf den falschen Annahmen. Die Kosten für Wohnraum werden im Inflationsindex nicht berücksichtigt. Die Erdöl-Preise werden dagegen überwertet. Die Folge der falschen Weichenstellung wird ein gewaltiger Katzenjammer sein….” (hier)

3 comments

  1. gms

    ‘Monumentaler Fehler’ — Innerhalb eines irrationalen Kontexts sind rationale Aussagen ebenfalls irrational.

    Der gegebene und perverse Rahmen zum Abmelken der breiten Masse ist ein globales Fiat-Money-Regime, das von denselben Vereinigungen erschaffen wurde, die es heute an oberster Stelle konsequent zum eigenen Nutzen exekutieren.
    Goldman Sachs und ihre heftig rotierenden Drehtüren für Personal zu Finanzministerien, IMF, Worldbank und Zentralbanken sollte inzwischen ebenso jedem Lesekundigen bekannt sein, wie deren Alliierte JP Morgan, Citibank, Chase Manhattan und wiederum deren gemeinsame Hintermänner und Eigentümer in Kreisen der Industrie und Hochfinanz.

    Monumentaler Fehler? — It’s a feature, von dem jedesmal nur eine Handvoll profitiert, zuerst beim Vermeiden des Zusammenbruchs und danach nochmal beim Einsammeln der Scherben.

    Während das naive Volk in Zentralbankobersten emsig über Zahlenbergen brütende Buchhalter vermutet, die auf drei Nachkommastellen nutzenstiftende Maßnahmen austüfteln in einem nicht minder intensiv analysierten monetärem Umfeld, sind es doch bloß Päderasten, die sich das Monopol auf Kinderbetreuung unter den Nagel reißen konnten und mehr Frischfleich ansaugen, als ein ausgehungerter Ameisenbär am mit Termiten überquellenden Buffet.

    Man verzeihe das Obszöne, aber die Fakten sprechen für sich: Wir werden gefickt.

    Nach jeder zuvor gezielt herbeigeführten Krise standen Plutokraten besser da als davor. Ausnahmslos hatten Bürger danach ohne eigenes Versagen kollektiv mehr Schulden bei gleichzeitig geringeren Aussichten, hinkünftig noch etwas von ihren Ansprüchen lukrieren zu können. Das aktuelle Geldwesen ist institutionalisierter Betrug, geschaffen und umgesetzt von Betrügern, deren einziger Vorteil darin besteht, wonach die Masse das Geldwesen nicht versteht.

    Henry Ford, seines Zeichens ebenfalls perfekt vernetzter Oligarch der ersten Stunde, brachte es auf den Punkt mit seinem Spruch, die Leute würden morgen Früh schon landesweit die Banken überrennen, hätten sie einen Tau davon, was es inzwischen mit Geld aufsich hat. Puppenspieler können sich solch unverblümten Zynismus leisten, ist doch belanglos, wer Gesetze schreibt, solange man selbst das Geldwesen diktiert.

  2. mariuslupus

    Kein Fehler, sondern vorgehen nach Plan. Auch die Mafia erzählt nicht jedem Niemand, welchen coup sie als nächstes plant. Aber der Capo di tutti Capi plant und handelt. Skrupell- und alternativlos.
    Die Frage ist nur, finanziert die Asylindustrie die EZB, oder die EZB die Asylindustrie? Aber wahrscheinlich handelt sich um eine interdependente Symbiose.

  3. gms

    mariuslupus,

    “Die Frage ist nur, finanziert die Asylindustrie die EZB, oder die EZB die Asylindustrie? Aber wahrscheinlich handelt sich um eine interdependente Symbiose.”

    Überdeutlich wird die Symbiose in George Soros [0], der wie kein anderer die Asylindustrie befeuert und zugleich Druck insbesondere auf Deutschland ausübt, endlich in Eurobonds einzuwilligen, um mit den aufgenommenen Geldern jeden einzelnen Zuzügler mit sechsstelligen Eurobeträgen zu versorgen, was ganz nach Keynes auch supergummigut für die Wirtschaft wäre.

    Und was machen die üblichen Verdächtigen seit 2012 schon, mit Goldman Sachs Draghi im Zentrum? Richtig, sie basteln an Eurobonds [1]. Daß ausgerechnet der Zerrspiegel das Ganze mit Verweis auf alle EU-Granden, die Industrie im Allgemeinen und auf den Weltbank-Präsidenten Zoellick im Speziellen als das Beste seit der Erfindung von Brotaufstrichen darstellt, verdutzt allenfalls Outsider.

    Angelegt war die Monetary-Union schon in den 50ern, allein die naiven Völker sollte glauben, alles drehte sich um eine alleinige Wirtschaftsgemeinschaft. Die EU ist in jeder Hinsicht auf dem Globus einzigartig, nirgends sonstwo schlossen Länder untereinander Freihandelsabkommen, bei denen sie zugleich ihre nationale politische Souveränität oder gar das Geldwesen aus der Hand gaben.

    [0] kugl: soros eurobonds kugl: soros eurobonds refugees
    [1] spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eu-plant-euro-bonds-light-a-839312.html

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