Der Nationalsozialismus – was war das?

“Eine SORA-Studie von 2017 offenbart, dass hierzulande 33% der bis 35-Jährigen nicht wissen, ob die NS-Zeit etwas Positives oder Negatives gewesen ist. Dies ist weniger eine Frage des Fehlens des verpflichtenden Unterrichtes in „Politischer Bildung“, sondern der massiven Defizite der 15-Jährigen beim Lesen, Schreiben und Rechnen – was bis zu 40% dieser Altersgruppe betrifft. Ohne die Beherrschung dieser Grundkompetenzen ist auch anderer Unterricht sinnlos – ganz besonders die Politische Bildung, die ohne Abstraktionsvermögen, das man sich beim Lesen, Schreiben und Rechnen aneignet, zum Scheitern verurteilt ist. Auf die neue Bundesregierung wartet eine gewaltige „Schul-Aufgabe“ und eine herausfordernde Chance für die im Juli 2018 startende EU-Präsidentschaft.” (weiter hier)

36 comments

  1. Fragolin

    Dazu kommt, dass es 12- bis 16-jährige meist einen Dreck interessiert, was irgendwann im gefühlt tiefsten Mittelalter passiert ist, irgendwann tief im letzten Jahrtausend, und zweitens durch das permanente “Nazi”-Geplärre der üblichen Verdächtigen deren wirkliche Grausamkeit relativiert wird. Was, Nazis waren welche, die Österreich-Fahnen ans Fenster gehängt haben und keine Kopftücher in der Schule wollten? Na und, was ist da so schlimm dran? Sie züchten Analphabeten und berieseln sie mit Relativierung der Hitlerverbrechen und wundern sich dann, wenn die jungen Leute ein falsches Bild haben? Putzig.
    Eine neue Regierung wird das Problem nicht lösen können, das in Jahrzehnten aufgebaut wurde, und es bleibt auch zu fragen, ob sie das überhaupt will, besteht sie doch in jeder Konstellation mehrheitlich aus Vertretern genau jener Parteien, die dieses System verbrochen haben. Ich halte den Bildungsschaden inzwischen für irreparabel.

  2. Thomas Holzer

    Ob es dazu der EU-Ratspräsidentschaft bedarf, wage ich zu bezweifeln.

    Und die Defizite in Lesen, Schreiben und Rechnen werden durch die flächendeckende Einführung von tablets -wie von Politikern gefordert- sicherlich nicht beseitigt

  3. G.

    Der Bildungsschaden ist definitiv irreparabel, denn aus genau jenen de facto Analphabethen werden in ca. 10 Jahren jene hervorgehen, welche die nächste Generation als Lehrer prägen werden. Und dass inzwischen Lehrer nicht aus den höchst gebildeten Schülern sondern aus den faulsten rekrutiert werden, scheint angesichts der schulischen Leistungen naheliegend und wird durch Ausnahmen nur bestätigt.
    Es wird den an Bildung für ihre Sprösslinge interessierten nichts anderes übrig bleiben, als diese in Privatschulen zu schicken. Meine Tochter hat, um ihre Kinder gut unterrichtet zu wissen, eine Privatschule gegründet und betreibt diese mittlerweile sehr erfolgreich seit einigen Jahren, ohne jegliche Förderung und beschäftigt zudem bereits einige Lehrer. Diese fanden im bestehenden Sytem ohne Parteibuch keine Anstellung oder fanden einen Platz nur auf Wartelisten.

  4. Marianne

    Die Dauerberieselung mit Pseudodokumentationen a la “Hitler und seine Schergen” auf praktisch allen ÖR und privaten Fernsehsendern ist offenbar wirkungslos. Den Alten hängt das schon zum Hals heraus und die Jungen sehen sich derartiges nicht an. Der sog. Bildungsauftrag den mache Sender ernsthaft für sich reklamieren ist ja hervorragend umgesetzt worden.

  5. Der Realist

    Wie schon “Fragolin” oben anmerkt, die Jungen interessiert das nur mehr mäßig, und mitschuldig fühlen sich nicht einmal mehr die heute 60-Jährigen, ausgenommen ein paar politisch “Überkorrekte”. Und ob eine historische Epoche etwas Positives oder Negatives gewesen ist, liegt noch immer im persönlichen Ermessen.
    Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, die jetzt arbeitslosen Grünen für politische Bildung heranzuziehen.

    Obwohl 16-Jährige schon wählen dürfen, mit Ausnahme ganz weniger, haben die von Politik überhaupt keine Ahnung, wissen meist nicht einmal den Namen des Bundeskanzlers, den des Bundespräsidenten muss man eh nicht wissen. Ich bin auch überzeugt, dass in Wien die wenigsten Pflichtschulabgänger alle Bundesländer aufzählen können, und da will man historische Kenntnisse verlangen.

  6. Kurt Römer

    So ist auch die inflationäre Verwendung von “Nazi, Faschismus, Rechtsradikalismus, Populismus, Extremismus u.ä.” erklärbar. Die Idioten wissen nicht wovon sie reden.

  7. Karl Markt

    Na so was. Ob sich das auch im Wahlergebnis niederschlägt?
    2011 hat sich die FPÖ in Amstetten nicht durchringen können, Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen.

    Der neue Vizekanzler macht Wehrsportübungen.

    Der politische Ziehvater von Norbert Hofer sagt, bei Hitler gab es Licht und Schatten.
    Die neue Regierung ist sicher genau die richtige, um den Nationalsozialismus endlich aufzuklären.

    Aber jeder Neoliberale jubelt über die FPÖ Regierungsbeteiligung.

    Und politische Bildung in den Schulen? Der Staat soll sagen was gut und schlecht ist? Hört hört.

  8. Rado

    Auch eine Besondere Spielart der Dummheit. Wer Nazigrössen nach 70 Jahren Ehrenbürgerschaften aberkennen will attestiert zugleich, dass selbige bis dahin aufrecht waren. Vielleicht kann Elfriede Jelinek ja ein Theatherstück draus machen und auf einem Ubahnklo aufführen.

  9. Karl Markt

    “ob eine historische Epoche etwas Positives oder Negatives gewesen ist, liegt noch immer im persönlichen Ermessen.“

    Genau. Man kann eben nicht objektiv sagen, ob der Nationalsozialismus schlecht war.
    Der Nationalsozialismus – was war das?

  10. Karl Markt

    @Rado
    Hitler, Ehrenbüger, Amstetten, FPÖ?
    -> Schnell auf irgend eine Linke schimpfen und FPÖ wählen.

    Sie sind ja genau so ein Bildungsopfer wie oben beschrieben.

  11. GeBa

    Sie wissen nichts aber sie schreien Nazi 🙁
    Die, die noch die Eierschalen an den Ohren kleben haben am lautesten.
    Niemand – und ich möchte es in Großbuchstaben schreiben – NIEMAND hat das Recht, die Menschen die in dieser Zeit gelebt haben, zu verurteilen. Damit meine ich nicht Hitler & Konsorten, sondern die normalen Bürger.
    Damals gab es kein Google wo man schnell Infos holen konnte, TV ebenfalls nicht, wahrscheinlich hatten viele nicht einmal ein Radio und wie man ja aus der Jetztzeit weiß ist auch da keine Garantie für Neutralität gegeben.

  12. Karl Markt

    @GeBa

    “NIEMAND hat das Recht, die Menschen die in dieser Zeit gelebt haben, zu verurteilen“

    Warum nicht? Ich verurteile lauthals jeden Vollidioten und Faschisten, der dabei war, gewählt hat, sympathisiert und relativiert. Damals wie heute.
    Wo ist das Problem?

  13. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Ich schätze mich wahrlich glücklich, nicht an dieser Ihrer Selbstgerechtigkeit zu leiden!

    Sie sollten vielleicht etwas mehr Viktor Emil Frankl lesen, vielleicht streift Sie danach ein Hauch von Demut

  14. P.R.

    @Karl Markt
    Hätten sie in den späten dreißiger Jahren so über die Nazis geredet, wäre ich beeindruckt. Heute gegen Nationalsozialismus zu sein erfordert weder Mut, noch braucht es für “Nazi” schreien die Fähigkeit, selbigen zu definieren, geschweige denn zu differenziertem Denken.

    Im Übrigen stimme ich der These zu, dass das Grundproblem in der mangelnden Beherrschung der Kulturtechniken liegt.

  15. Karl Markt

    @P.R.
    “braucht es für „Nazi“ schreien die Fähigkeit, selbigen zu definieren, geschweige denn zu differenziertem Denken.“

    Was muss man denn schon wieder differenzieren?
    Sie meinen den Nationalismus vom Faschismus trennen nehm ich an.
    Die Ideologie von den Leichenbergen freisprechen, um die Ideologie wieder ungeniert ausleben zu können.

    Das geht entweder saudumm (Holocaustleugner) oder ganz dumm (alles ist Sozialismus).
    So haben Nationalisten aller Einkommensschichten ein differenziertes Bild vom Nazi und tragen es grinsend vor sich her.

    Der Arbeiternationalist hat die “soziale Heimatpartei“, der Unternehmernationalist hat die “rechtsliberale Partei“ (=Neoliberalismus).

    Im “Idealfall“ ist es gleich dieselbe Partei, wo sich jeder sein differenziertes Stück abschneiden kann.
    So bringen es Arbeiter fertig, die FPÖ zu wählen, obwohl sie vom Hayek Institut beraten wird, Frauke Petry dagegen ist die AfD zu “sozialdemokratisch“ und sie tritt aus. (Also ausdrücklich NICHT wegen den Juden und Neger Sagern).

    Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Rechte allein implodiert, ohne Kollerateralschaden.

  16. Karl Markt

    Und “Rechts“, “Nazi“ und Faschismus lässt sich leicht definieren.

    Rechts ist die Transformation sozialer Fragen in nationale Fragen. (Pensionen? Ausländer! Arbeitslosigkeit? Ausländer! Gehälter? Ausländer!….)

    Als Lösung sozialer Fragen wird eine starke Nation proklamiert. Was ist die Nation? Eine Gruppe von Leiten die der Nationalist festlegt. Wie wird die Nation stark? Durch Ausschluss der anderen.
    Das ist rechts.

    Wird diese Ideologie nun gewählt, macht die entsprechenden Gesetzte und exekutiert diese, ist das Faschismus.

    Ist die Nation Deutschland in den 30ern, die ausgeschlossenen Juden, ist es Nationalsozialismus.

    Differenziert genug?

  17. astuga

    Wäre interessant, die religiöse bzw kulturelle Herkunft der Befragten zu erfahren.

    Südlich und östlich des Mittelmeeres (und darüber hinaus) wird nämlich von weiten Bevölkerungsteilen, wenn nicht mehrheitlich, der Nationalsozialismus bis heute positiv bewertet.
    Aus vielerlei Gründen, Judenhass ist dabei nur ein Faktor, aber in isl. Raum sicher der wesentlichste.
    Egal ob Araber, Perser, Türken, gleich ob Muslime oder Christen (mitunter auch Hindus), bei Religiösen wie Nationalisten und allem dazwischen…

    Und nicht nur Erdogan in der Türkei, auch in Zimbabwe vergleichen sich Leute wie Robert Mugabe und Chenjerai “Hitler” Hunzvi selbst mit Hitler.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article117288795/Mein-Kampf-in-Nordkorea-als-Lehrbuch.html
    Wie schrecklich schön ist doch Multikulti…

  18. Karl Markt

    Man benötigt also differenziertes Abstraktionsvermögen um das ewige Nazirätsel zu lösen.

    Nationalismus ist die Ideologie, Faschismus deren skrupellose Exekution (meist zunächst demokratisch gewählt).

    Nationalsozialismus war eine historisch spezifische Form des Nationalismus und später des Faschismus.
    Es gab auch andere Faschismen. In Italien (später verbündet), Austro (ÖVP-) Faschismus (nicht verbündet), In Jugoslawien nach Tito, in Griechenland, Franko in Spanien, etc.

    Europa befindet sich heute in der Phase der Machtergreifung der Nationalisten. Was folgt, wird man sehen. Jeder, der mitmacht (Wähler, Journalisten, Politiker) beteiligen sich an einer verantwortungslosen Talfahrt ohne eingebaute Bremsen (Meinungsfreiheit ist keine Versicherung gegen Faschismus. Denkt die Mehrheit nationalistisch, ermöglicht das erst den Aufstieg des Nationalismus und im Extremfall des Faschismus).

    Die Nazikeule ist eine polemische Verkürzung des oben erklärten Zusammenhangs, die den Nationalisten an den oben genannten Zusammenhang erinnern soll. Sie ist vielleicht nicht nett, aber logisch und historisch gerechtfertigt.

  19. astuga

    @Karl Markt.
    “Rechts ist die Transformation sozialer Fragen in nationale Fragen.”

    Das ist eine hohle Floskel.
    Denn natürlich muss zwingend jede soziale Frage erstmal auf lokaler und nationaler Ebene betrachtet und gelöst werden.
    Das hat auch jedes Regime des real existierenden Sozialismus so gehandhabt (egal ob Kuba, DDR, Nordkorea, Vietnam, China oder Sowjetunion).
    Und sie haben es ebenso missbraucht und instrumentalisiert wie die Faschisten.
    Diese Regime waren bzw sind letztlich nicht weniger nationalistisch, kulturrassistisch und oft auch ethnozentrisch als die Faschisten es waren.

    Und es hat die Linke im Westen auch nie gestört!

  20. astuga

    Nachsatz: Die Unterschiede zwischen den faschistischen Bewegungen waren mitunter oft größer als der Unterschied zwischen Faschismus und Kommunismus/Sozialismus insgesamt.
    Abseits von Details und ideologischer Rhetorik überwiegen die faktischen Gemeinsamkeiten.

  21. astuga

    „Ich halte nichts davon, die Nazi so zu bekämpfen, dass sich die Kommunisten darüber freuen (und vice versa). Man muss sich’s immer gleichzeitig mit beiden Spielarten der totalitären Pest verderben, sonst taugt die ganze Kämpfer-Attitüde nichts.“

    Friedrich Torberg in einem Brief an seinen Freund Robert Neumann

  22. Karl Markt

    @astuga
    “natürlich muss zwingend jede soziale Frage erstmal auf lokaler und nationaler Ebene betrachtet und gelöst werden.“

    Hier wird es interessant, denn das kann man zweierlei lesen.

    Interpretation 1:
    Weil “natürlich“ zunächst alles national gelöst werden muss, ist die Transformation sozialer in nationale Fragen nicht nationalistisch und schon gar nicht faschistisch.

    Interpretation 2:
    Die “natürliche“ Kombination aus Kapitalismus (=Ursprung der sozialen Fragen) und Nationalstaat birgt in sich den Keim des Nationalismus welcher sich dann über Demokratie und Meinungsfreiheit zum Faschismus aufschwingen kann.

    Ich nehme an, Sie sehen es wie Interpretation 1.
    Ich sehe es wie Interpretation 2.

    Was passierte denn zB, wenn ein Nationalstaat gsr nicht die Kapazität hat, die sozialen Fragen zu lösen, weil die sozialen Fragen längst international sind? Die Wertschöpfungskette ist längst international. Flüchtlingskrisen, Finanzkrisen, alles international.

    Also warum muss “natürlich“ alles zunächst auf nationaler Ebene behandelt werden?

    Der klassische moderne Nationalstaat enstand aus dem Zerfall der Monarchien durch anschließende Zusammenlegung von Fürstentümern um einen der damaligen Wertschöpfungskette angemessenen Binnenmarkt zu schaffen. Nationalstaat->Nationalökonomie.

    Heute haben wir Nationalstaat->Internationalökonomie.

    Diese Hilflosigkeit des Nationalstaats gegenüber der Internationalökonomie (Globalisierung) ist Grundstein der Radikalisierung.
    Der Nationalist schlägt wild um sich. Mauer um Mexiko, Mauer ums Mittelmeer, Österreich schließt den Balkan.
    Kann natürlich alles nicht funktionieren. What’s next?

  23. Karl Markt

    @astuga
    “Das hat auch jedes Regime des real existierenden Sozialismus so gehandhabt“

    Durchaus richtig.

    “Und es hat die Linke im Westen auch nie gestört!“

    Das würde ich nicht verallgemeinernd sagen.

  24. astuga

    @Karl Markt 21. Oktober 2017 – 12:53

    Klar, aber Ausnahmen sind eben nicht die Regel.
    Vom Schussbefehl an der Mauer bis hin zur Sinisierungspolitik Chinas wird selbst heute noch fast alles verharmlost, geleugnet und entschuldigt.
    Von Massenmorden und Todeslagern ganz zu schweigen.
    Es haben sich ja auch Linke immer schon gegenseitig verfolgt und ermordet (sogar noch mehr als ihre rechten Spiegelbilder).

    Zum anderen, Sie werden niemals die Realität auf der Grundlage eines formelhaften ideologischen Diskurses verstehen!
    Btw. Mexico hat in seiner Verfassung einen Artikel der verbietet, dass durch Massenmigration die Zusammensetzung der Bevölkerung verändert wird (General Law of Population).
    Das wurde erst 2011 etwas gelockert.
    Außerdem wird in Mexico zwischen Staatsbürgerschaft und Nationalität unterschieden (citizenship, nationality).
    Und auch eingebürgerte Personen haben nicht im selben Umfang die Rechte und Möglichkeiten wie gebürtige Mexikaner.

    http://humanevents.com/2006/05/08/mexicos-immigration-law-lets-try-it-here-at-home/

  25. Falke

    Wenn FPÖ-Mitglieder und -Wähler bei uns bzw. AfD-Mitglieder und -Wähler in Deutschland – vor allem von der Linken – ständig als “Nazis” bezeichnet werden, muss doch jeder Jugendliche logischerweise zu dem Schluss kommen, dass Nazis ja gar nicht schlimm sind/waren, ja sogar Demokraten sind, die das Wohl des eigenen Volkes zum Ziel haben und daher natürlich durchaus positiv und wählbar sind/waren. Den Linken ist offenbar gar nicht bewusst (oder eher: sie sind zu dumm dazu), welche Verharmlosung des Hitler-Regimes sie damit betreiben.

  26. Karl Markt

    @Falke
    “Wenn FPÖ-Mitglieder und -Wähler bei uns bzw. AfD-Mitglieder und -Wähler in Deutschland – vor allem von der Linken – ständig als „Nazis“ bezeichnet werden, muss doch jeder Jugendliche logischerweise zu dem Schluss kommen, dass Nazis ja gar nicht schlimm sind/waren, ja sogar Demokraten sind, die das Wohl des eigenen Volkes zum Ziel haben und daher natürlich durchaus positiv und wählbar sind/waren. “

    Warum muss da jeder Jugendliche zu diesem Schluss kommen??
    Kommen Sie leicht zu dem Schluss? Wie der Schelm senkt so ist?
    Also ich komme nicht zu dem Schluss, weil ich verstehe, dass ein starker Nationalstaat nichts kann außer Diskriminieren, verhetzen und vorgaukelt soziale Sicherheit zu garantieren, während er Sozialabbau betreibt.

  27. Karl Markt

    Auf einem Bipa Werbeplakat erscheint eine Muslima mit Kopftuch.
    Es gibt bereits Boykottaufrufe gegen Bipa.

    Das ist wie bei den Nazis, wo gesagt wurde “kauft nicht beim Juden“.

    Ich bin gespannt wie unsere neue Regierung dazu steht.

  28. Falke

    @Karl Makt
    Und so ein “Nationalstaat” wäre für Sie also identisch (oder zumindest vergleichbar) mit dem Verbrecherregime von 1933 bis 1945. Offenbar gehören Sie auch zu der Kategorie “Jugendlicher” (oder sind Sie gar schon über das Alter hinaus? Sollte man angesichts Ihrer Auslassungen eher nicht annehmen) für die “Diskriminieren”, “Verhetzen” usw. offenbar gleichzusetzen ist mit Massen- und Völkermord. Genau deswegen kann man nur froh sein, dass Grüne (sicher und endgültig) und Rote (höchstwahrscheinlich) in den nächsten Jahren – und hoffentlich für immer – in Österreich von der Macht ferngehalten werden.

  29. Fragolin

    Ach Karlchen, kaum plärrt einer “Nazi”, kommst du als Fachtaube für alles Faschistische, also alles was rechts von dem steht was an der linken Wand klebt, aus deinem Kellernest geflattert und stolzierst auf dem Schachbrett herum.
    Wenn es um Linke geht: “Das würde ich nicht verallgemeinernd sagen.”
    Aber der Rest, wenn es um “Rechte” geht, ist Generalisierung pur. Da kann man alle über einen Kamm scheren, die damals gelebt haben. Ohne jede Ahnung, wie es ist, in einem solchen System um sein Überleben kämpfem und taktieren zu müssen, so schön sattgefressen du im Wohlstandssessel des verhassten Kapitalismus sitzt.
    Du bist wirklich so eine Spaßkanone, es macht immer wieder Spaß dich zu erleben. Neben dem Begriff “Maulheld” im Duden müsste dein Bild prangen.

  30. Fragolin

    Nochwas, Karlchen: Wenn Privatleute sich gegenseitig aufhussen, nicht mehr bei BIPA kaufen zu wollen, setzt du das gleich mit einem staatlich verordneten “Kauft nicht…”
    Genau diese Relativierung ist es, die das oben genannte Geschichtsunverständnis hervorbringt. Was sollen die Jungen denken? “Ach, das war damals nur wie ein großer Shitstorm auf Twitter?”
    Wer staatlich vernagelte Geschäfte in KZ’s Verschleppter mit der Entscheidung von Privatpersonen, in bestimmten Geschäften nicht zu kaufen, auf eine Stufe stellt hat nichts begriffen. Du ahnst scheinbar nicht einmal, welch grottentiefe Dummheit du damit offenbarst.

  31. raindancer

    Es ist schwierig seit dem Kriegsende und seit es Fernsehen gibt den Nationalsozialismus zu vergessen oder nicht zu wissen was es bedeutet.
    Wurde doch in den Schulen in jeder Klasse in jedem Gegenstand, sei es nun Literatur, Englisch, Geografie und Geschichte zerkaut bis zum geht nicht mehr. Ebenso ist mindestens einmal täglich in allen Sendern eine NS Doku. Man entkommt dem nicht. Es scheint das wichtigste neben Musikantenstadl und Dinosaurier Dokus zu sein. Napoleon, die französische Revolution, die deutschen Wilhelms sind dann eher so ein Drüberstreuer.

  32. Der Realist

    @karli Markt
    Wo ich einkäufe entscheide nur ich

    Ich achte auch auf die Herkunft der Waren

  33. astuga

    @Karl Markt 21. Oktober 2017 – 15:35
    “Auf einem Bipa Werbeplakat erscheint eine Muslima mit Kopftuch.
    Es gibt bereits Boykottaufrufe gegen Bipa.
    Das ist wie bei den Nazis, wo gesagt wurde “kauft nicht beim Juden“….”

    Nein, das ist wie wenn Bipa eine beschnittene Frau als “stolzes Vorbild” für Werbezwecke verwendet.
    Mit solchen Sujets spuckt man allen Frauen ins Gesicht die irgendwo auf der Welt mit sozialem Druck, physischer Gewalt oder staatlichen Repressionen gezwungen werden isl. Kleidung zu tragen (übrigens auch als Nichtmuslimas).
    Pardon, bei Bipa sind das ja auch gar keine Frauen, sondern Mädchen…

    Und das lässt sich auch durch noch so viel Täter-Opfer-Umkehr nicht wegdiskutieren.

  34. astuga

    Nachsatz: die REWE-Gruppe sollte sich lieber mal endlich darum kümmern, die Produkte der Firma Gazi aus den Regalen zu nehmen.
    Gazi (auch Ghasi) bedeutet Kämpfer für die Ausbreitung des Islam, und war früher der Ehrentitel islamischer Soldaten im Jihad.
    Müssen türkische Milchprodukte in österreichischen Supermärkten so heißen?
    Nicht sehr kultursensibel…

  35. Dieuetmondroit

    Nur mal ganz unverbindlich …
    Könnte mir bitte mal jemand erklären, wie die “Ignore-Funktion” in diesem Forum funktioniert?

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