Der neue Sarrazin ist da

Von | 24. April 2016

“….Bereits in früheren Büchern bescheinigte Sarrazin Muslimen eine mangelnde Integrationsbereitschaft. Auch in seinem neuen Werk malt er ein düsteres Bild. Die eingereisten Muslime seien zwar zum größten Teil keine Terroristen, aber sie vergrößerten die Parallelgesellschaften, “aus denen sich religiöser Fundamentalismus und im Extremfall auch Terrorismus nähren”. Auch betont Sarrazin immer wieder die Rückständigkeit muslimischer Länder. Er prognostiziert, dass etwa die Syrer im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Qualifikationsstruktur ähnlich wie frühere Einwanderer aus muslimischen Staaten schlechte Voraussetzungen mitbrächten. Er verweist auf “Unterwerfung”, den 2015 erschienenen Roman Michel Houellebecqs. Darin skizziert der Schriftsteller die Übernahme Frankreichs durch eine Muslimbruderschaft. Ein Vorbild für das, was Deutschland bevorsteht? So kann man es bei Sarrazin zumindest verstehen……” (hier)

8 Gedanken zu „Der neue Sarrazin ist da

  1. sokrates9

    Was kann man von einer kommunistisch geprägten und in der DDR sozialisierten Merkel erwarten??Unsere afghanischen universitären Kulturbereicherer sind doch unwiederruflich vom Islam geprägt, somit ist Merkel auch entsprechend geprägt!

  2. Christian Peter

    ‘Das Sozialkapital hängt davon ab, wie sehr ein Mensch die Gesellschaft als seine empfindet. Je fremder sie ihm wird, desto geringer das Gemeinschaftsgefühl. Umso ethisch durchmischter, desto geringer das Sozialkapital. Ein Staat funktioniert umso besser, je mehr Menschen die gleichen Werte teilen, nicht alle Identitäten sind miteinander vereinbar.’

    Dazu gibt es unzählige Forschungsergebnisse, die das belegen. Etwa die Arbeiten von Robert Putnam, die belegen : Mit Migration verhält es sich wie mit einem umgekehrten U, ein wenig Vielfalt fördert den Wohlstand einer Gesellschaft, dieser nimmt ab einem bestimmten Punkt jedoch rapide ab. Das bedeutet : Es gibt ein optimales Maß an Vielfalt, wird dieses überschritten, hat dies verheerende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.

  3. mariuslupus

    Interessant werden die Reaktionen auf das neue Buch von Sarrazin sein. Könnte ein Gradmesser sein, ob diese Gesellschaft noch in der Lage ist, sich zu entwickeln bzw. auf Veränderungen im konstruktiven Sinne zu reagieren. Zu Erinnerung, der mediale Shitstorm gegen Sarrazin. Einladungen vor verschiedene Inquisitionstribunale, in der BDDR, auch TV TalkShows genannt. Nicht mit der Absicht über die Inhalte zu diskutieren, sondern um den Autor lächerlich zu machen, oder in die ganz braune Ecke zu stellen. Gekrönnt diese Abqualifizierung durch die Oberste Hüterin der Meinungsfreiheit, die offenherzig gemeint hat sie würde dieses Buch nicht einmal anfassen, aber sie findet den Autor einen miesen Typ. Ganz im Sinne ihrer Vorbilder – Erich, Recep, Leonid.
    Aber damals hat noch niemand geahnt mit welchen Taten und ihren Folgen, dieser Frau, wir noch konfrontiert werden. Der Merkel-Erdogan Pakt war erst in Vorbereitung.
    Merkwürdig, noch vor einigen Jahren war der Ausspruch, von wem auch immer, ” Bin nicht ihrer Meinung, aber werde alles dafür tun, dass sie ihre Meinung vertreten können”, oder “Die Freiheit, ist die Freiheit des Andersdenkenden”, in den Medien sehr oft präsent. Solche, und ähnliche, Aussagen werden nicht mehr zitiert. Könnte in den Zeiten der heraufsteigenden merkelschen Diktatur gefährlich sein.
    Man sollte das Buch lesen, so lange es noch möglich ist.

  4. Falke

    Merkel in eine Reihe mit Platon, Morus und Marx (ja sogar Marx!) zu stellen, ist ja wohl eine schlimme Beleidigung dieser drei Herren. Sie mögen ja Utopien präsentiert haben, aber doch aufgrund intelligenter, philosophischer und logisch nachvollziehbarer Thesen, also alles, was man Merkel absolut nicht nachsagen kann. Sie werden auch ewig in die Geschichtsbüchern und Lexika eingehen, was bei Merkel nicht zu erwarten ist. Oder vielleicht doch: als diejenige, die Deutschland und die EU zu Grabe getragen hat.

  5. gms

    Falke,

    “Merkel in eine Reihe mit Platon, Morus und Marx (ja sogar Marx!) zu stellen, ist ja wohl eine schlimme Beleidigung dieser drei Herren. Sie mögen ja Utopien präsentiert haben, aber doch aufgrund intelligenter, philosophischer und logisch nachvollziehbarer Thesen,”

    Garbage in – garbage out. Thesen stehen und fallen mit deren Axiomen, weshalb genannte Personen mit ihrer insbesondere individueller Freiheit beigemessenen Bedeutung auch trefflich in einer Reihe stehen. Der relevante Unterschied bei Merkel besteht darin, daß sie über ihre Theorie keine für Unbedarfte nachvollziehbare Auskunft gibt, wenngleich diese anhand ihrer Sprüche und Taten locker erkennbar wäre. Allenfalls moralisch muß man ihr dies ankreiden, so man die vorherrschende Moral als Maßstab anlegt.

    Letztendlich läuft es auf die Zulässigkeit von Zwang und Betrug hinaus, eine Frage, die auch Marx kontextbezogen beantwortet hätte. Dasselbe gilt analog, wer in einer Gesellschaft Vorrechte genießt und warum. Alle vier bleiben einander hierbei nichts schuldig, bedienen sie sich doch einer gesellschaftsbezogenen Herrscher-Untertan-Schablone: Quod licet jovis und wer sind die Esel.

  6. Falke

    “Anerkannte Asylwerber werden innerhalb der EU nach dem Bevölkerungsschlüssel verteilt” – klingt auf den ersten Blick gut, ist aber – wie man das gerade jetzt (Visegrad-Länder) sieht – sehr problematisch. Die EU ist ja kein Bundesstaat, sondern ein Staatenbund unabhängiger und demokratischer Staaten. Kann/darf/soll man etwas durchführen (d.h. eher durchsetzen), was die Bevölkerungsmehrheit des betroffenen (EU-Mitglieds-)Staates ablehnt? Was ist, wenn die Parlamentsmehrheit bzw. die Mehrheit bei einer Volksabstimmung die Aufnahme von Flüchtlingen ablehnt? Tut man das trotzdem, ist das erstens undemokratisch und fördert zweitens die (ohnehin latent existierende) EU-Ablehnung bis hin zu Austrittstendenzen. Und das ist ja wohl völlig ungewollt und kontraproduktiv.

  7. Thomas Holzer

    @Falke
    Und auch wenn z.B. die Visegrad-Staaten diesem Bevölkerungsschlüssel zustimmen sollten/würden, die Rechnung würde von “unseren” Politikerdarstellern in diesem Fall -wie eigentlich üblich- noch immer ohne den Wirt gemacht, welcher in diesem konkreten Fall jeder einzelne “Schutzsuchende” ist.
    Den “Schutzsuchenden” sind Bevölkerungsschlüssel und Verteilungsphantasien herzlich egal, die sind überzeugt, daß es ihnen zusteht, sich ihr vermeintliches Recht einfach zu nehmen, sprich dorthin zu gehen, wo sie denken, daß es ihnen am besten ergehen wird.
    Im “besten” Fall treten sie nur in Hungerstreik, im schlechten Fall werden sie gewalttätig

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