Der neue Wiener Bahnhof, mehr Höhle als Halle

“………Immerhin wird man, wenn vom 14. Dezember an die Fernzüge vom neuen, auf dem Areal des ehemaligen Südbahnhofs vollendeten Hauptbahnhof abfahren, Prag und Budapest 30 Minuten schneller erreichen als zu Kaisers Zeiten. In das 60 Kilometer entfernte Bratislava wird man aber eine Stunde benötigen. Doch für all jene, die an Wien vorbeifahren wollen, erleichtert der neue Durchgangsbahnhof immerhin das Leben….” (Die NZZ besichtigt den neuen Wiener Hauptbahnhof und ist mäßig beeindruckt)

4 comments

  1. Thomas Braun

    Ich persönlich tue mir immer schwer mit Mega-Investitionen in die Bahn. Was haben wir volkswirtschaftlich davon, wenn künftig irgendwelche Bahngäste, die gar nicht nach Wien möchten sondern nur durchfahren, nicht mehr umsteigen müssen?

    Und fährt irgendein Wiener wegen des neuen Bahnhofs künftig erstmals mit der Bahn in den Urlaub und nicht mehr mit dem Auto bzw. Flugzeug?

  2. Fragolin

    Öffentliche Bauten sind immer auch Prunkbauten zu Ehren der Obertanen und auf Kosten der Steuerzahler.
    Wie der Durchschnittsösterreicher aus jedem von der Versicherung gedeckten Unfall weiß: Wenn andere zahlen spielt Geld keine Rolle.

  3. Fragolin

    Kleiner Hinweis an die NZZ: Liebe Schweizer Freunde, kann bitte mal irgendwann irgend ein Österreicher oder Deutscher einen Wind fahren lassen, ohne dass man darauf hinweist, dass auch die Nazis schon flatternde Fahnen hatten? Dieser Pflichthinweis auf die historische Schuld in jedem noch so erbärmlich herbeigezerrten Zusammenhang ermüdet.

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