Der Öko-Realsozialismus

Von | 2. November 2020

(JOSEF STARGL)  Eine weitgehende Ausblendung der Begriffe „Totalitarismus“ und „totalitärer Sozialismus“ sowie eine Relativierung, eine Verschleierung und ein Verschweigen der Folgen realsozialistischer Diktaturen fördern einen realsozialistischen Analphabetismus.
Wir sind Zeitzeugen einer Renaissance realsozialistischer Ideen. Der Öko-Realsozialismus erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Sein Ziel ist der Aufbau einer besseren Zukunft/einer neuen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung mit (umerzogenen) neuen und besseren Menschen.

Die Öko-Bolschewiken agieren als selbsternannte Elite von Berufsrevolutionären. Die Öko-Trotzkisten plädieren für eine permanente (globale) Revolution.
Die Öko-Marxisten predigen einen Antikapitalismus und fordern eine „Expropriation der Expropriateure“. Die Öko-Maoisten und die „Öko-Che Guevaras“ ersehnen eine Kultur- und Zivilisationsrevolution durch eine Bewusstseinsbildungsrevolution und fördern eine Selbstinfantilisierung.

Das öko-realsozialistische Menschenbild verlangt eine Achtung des Kollektivs, eine grenzenlose Leistungsbereitschaft für die Gemeinschaft (aller Menschen), ein Bekenntnis zur Gleichmacherei und zur Gleichschaltung, eine Aufhebung der Anerkennung von Leistung sowie eine bewusste Benachteiligung der Leistungsfähigeren und der Leistungstüchtigeren.

Die sozialistische Ethik und Moral/die Idee „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ steht auch im Zentrum der öko-realsozialistischen Ideologie.
Die neojakobinischen Tugendwächter sind Kollektivisten, Etatisten, Dirigismus-Experten, Konstruktivisten, Planer, Steuerer, Regulierer, Vertreter einer Verbotskultur, Interventionisten, Paternalisten, Expropriateure, Zwangsumverteiler und Bewusstseinsbildner.

Sie träumen von einer neuen, besseren Welt und behaupten, mit ihrem „Wissen“ und mit ihrer „Weisheit“ der Gerechtigkeit und dem Gemeinwohl zu dienen.
Ihre Zwangsumverteilungen – auch dessen, was noch nicht erwirtschaftet wurde – sind mit Angriffen auf das Privateigentum und auf die Eigentumsfreiheit und auf die Vertragsfreiheit, mit immer mehr Belastungen für die (zukünftigen) Bürger, mit einer steigenden Staatsverschuldung und mit einer supranationalen Verschuldung, mit einer Fehlleitung und Verschwendung (!) von Ressourcen sowie mit „Wohlstandsverlusten für alle“ verbunden.
Die „Anmassung von Wissen“ und die öko-realsozialistische Tugendpolitik führen in die Knechtschaft. Der Öko-Realsozialismus ist ein totalitärer Irrweg.
Wir brauchen eine liberale und wettbewerbsorientierte Ordnungspolitik.

2 Gedanken zu „Der Öko-Realsozialismus

  1. Gerhi09

    Sozialismus ist eine Geisteskrankheit. Das Bildungssystem verblödet und mit ihm die Jugend; das führt dazu, dass sie diesen Irrsinn nicht erkennt und keinen Widerstand entwickeln kann. Es wird enden, wie es immer endet: Not und Elend gepaart mit einer Öko-Diktatur. Die Sozialisten haben noch jede Vokswirtschaft zerstört, JEDE!

  2. sokrates9

    Corona und Klima sind jetzt die 2 Zauberworte die es schaffen mit Angst den letzten Rest von Verstand in der Bevölkerung zu eliminieren.Wenn nur mehr Emotion das Leben beherrscht st es nur eine Frage der Zeit bis alles zerstört ist.

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