Der Ölkrieg Saudi-Arabiens – und die Folgen

Erdöl gibt es ab sofort fast geschenkt. Nachdem Saudi-Arabien am Wochenende eine Ausweitung seiner Produktion und Rabatte für seine Kunden in Europa, Amerika und Asien angekündigt hatte, fiel der Ölpreis in der Nacht von Sonntag auf Montag um über 30 Prozent. Auslöser ist unter anderem die stark gesunkene Öl-Nachfrage aus China wegen des Corona-Virus./ mehr

One comment

  1. astuga

    Die Saudis geben ihr Öl-Geld so schnell aus wie sie es einnehmen.
    Erst recht seit sie an mehreren Fronten faktisch im Krieg mit dem Iran sind (vom Yemen bis Syrien).
    Für den Iran gilt das natürlich gleichermaßen.
    Kein Wunder, dass beide das große Zittern haben wenn der Ölpreis unter ein bestimmtes Niveau sinkt.
    Zu viel Wohlstandsgefälle gefährdet außerdem das Überleben beider Regime in ihren jeweiligen Nationen.

    Wenig bekanntes Faktum zum Kartellverband der OPEC (Kartelle gelten übrigens in jedem anderen Bereich als schweres Wirtschaftsverbrechen): die OPEC hat ihren Sitz in Wien. Und die Republik Österreich wie die Stadt Wien tragen je zur Hälfte die Kosten für das Gebäude und den Betrieb der OPEC.
    Und nein, davon profitieren wir nicht!
    Dort arbeitet bloß eine niedrige einstellige Zahl an Österreichern, und der Ölpreis ist auch nicht billiger für uns.

    Wie einiger anderer Blödsinn geht das leider auf die weltpolitische Wichtigtuerei von Kreisky zurück.
    Weshalb wir auch bereits damals Ziel mehrerer blutiger Terroranschläge waren.

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