Der ORF und die Völkerwanderung

Von | 16. September 2015

(WERNER REICHEL) Wie ein drittklassiger Zauberkünstler belästigt der Staatsfunk seine Zwangsgebührenzahler mit den immer selben billigen Tricks, zuletzt im “Österreich-Report” . Es werden stets die gleichen Klischees bedient. Telegene und präsentable Vorzeigeflüchtlinge werden als Grenz- und Geldtaschenöffnungs-Testimonials missbraucht, die engagierte „Zivilgesellschaft“, das sind jene Leute, die sich so verhalten, wie es der politisch-korrekte Machtkomplex fordert, wird über den grünen Klee gelobt und dazwischen werden als abschreckende Beispiele heimische Proleten, Arbeitslose und „Modernisierungsverlierer“ mit ihren „verständlichen“ aber „völlig unberechtigten“ Ängsten nach schlechter alter Elizabeth T. Spira-Tradition vorgeführt. Die Botschaft: Wer nicht freudig

und engagiert in der fröhlichen Multikultiparade der Lemminge mit marschiert, ist ein Loser und xenophober Volltrottel oder, wie es das Nachrichtenmagazin Profil so schön beschrieben hat, ein hässlicher, unförmiger Untermensch mit stumpfen Haaren. Und wer will das schon sein.

Gut kommt hingegen unser Bundeskanzler Werner Faymann mit seinen schönen Haaren weg. Er wird in Europa zwar mittlerweile Witzfigur und Politclown gehandelt, aber zumindest vom ORF wird er noch ernst genommen. Dort wird Faymann hofiert, wie Kim Jong-un im nordkoreanischen Staatsfunk. Mit kritischen oder unangenehmen Fragen wird der ohnehin schon heillos überforderte Kanzler nicht belästigt. Im ORF ist Faymann ein souveräner Staatslenker und die sozialistische Multikultiwelt ist rosa bis bunt. Schattenseiten gibt es keine.

Der ORF klärt seine Zuseher selbstbewusst darüber auf, dass die Kriminalität nicht steigen wird, auch am Arbeitsmarkt ist alles paletti und dass sich IS-Terroristen unter die Flüchtlinge gemischt haben, sind reine Behauptungen und eine Islamisierung ist ohnehin nur ein Hirngespinst paranoider Blauwähler. Also alles ist in Butter. Das meinen auch jene „Experten“, die so wie der ORF von Steuern und Gebühren leben, und die in der Sendung ihre der Sache dienlichen Wortspenden abgeben dürfen.

Offene Grenzen und unkontrollierte Massenzuwanderung sind  für uns ein einziger Glücksfall. Wer den ORF tatsächlich noch ernst nimmt, für den bricht jetzt eine neue bunte und menschlichere Ära an. Österreich verwandelt sich gerade in einen großen Multikulti-Vergnügungspark, wo alle glücklich und zufrieden sind. Der ORF und alle, die an seine Heilsbotschaften glauben, suhlen sich regelrecht in ihrer sich selbst verliehenen Menschlichkeit und Güte. Warum das alle anderen EU-Länder außer Deutschland und Schweden völlig anderes sehen und uns im Gegenteil für ein großes Sicherheitsrisiko und für Wahnsinnige halten, erfährt man im ORF leider nicht. (“ORF-Watch”)

 

8 Gedanken zu „Der ORF und die Völkerwanderung

  1. Rado

    Besonders beliebtes Bildmotiv in diesen Tagen ist das betatschen von Flüchtlingen.
    Hier durch eine steinreiche Ex-Landesrätin der ÖVP.
    Text in einer der Bilderstrecken.
    “Helferin Doraja Eberle versucht verunsicherte Flüchtlinge am Hauptbahnhof zu beruhigen”
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2731682/

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Und ein Zugschaffend beschreibt in Salzburg , dass die armen unterernährten Flüchtlinge die Bananen und auch das Mineralwasser beim anderen Fenster wieder hinauswerfen weil sie nicht mehr wissen wohin mit all den guten Gaben.
    Aber das interessiert die Medien nicht, da könnte ja ein Mythos zusammenbrechen?

  3. Paul Eschig

    Nüchtern betrachtet bietet der Migrantenstrom nach Europa (genauer gesagt nach Deutschland und Österreich) Chancen und Risiken. Etwas störend dabei ist nur, dass die Chancen und Risiken so ungleich verteilt sind: Jener kleinere Teil der Zuwanderer, der tatsächlich aus Kriegsgebieten kommt, aber auch die meisten jener Wirtschaftsmigranten, die eigentlich kein Recht auf Asyl hätten, haben die Chance auf ein – vorläufiges – Leben in Sicherheit und auf Alimentation durch das Sozialsystem, ein verschwindend kleiner Prozentsatz von ihnen auch auf Arbeit. Für die einheimischen Europäer bleibt hauptsächlich ein Sack voll Risiken, deren auch nur schlagwortartige Aufzählung jedem vernünftig Denkenden den Atem raubt:

    • Explodierende Massenarbeitslosigkeit
    • Radikalisierung der Gesellschaft durch Verteilungskämpfe
    • Weitere Schrumpfung der europäischen Mittelschicht und Massenverarmung
    • Explodierende Kriminalität
    • Extreme interkulturelle Spannungen sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen Zuwanderern und Einheimischen
    • Bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen entlang ethnischer und sozialer Bruchlinien
    • Stetige Beschleunigung der Islamisierung Europas und extremes Anwachsen der islamistischen Szene in der Mitte Europas
    • IS-gesteuerte Terroranschläge in Europäischen Ballungsräumen
    • Aufweichung demokratisch-säkularer Strukturen bis zu deren unumkehrbaren Abschaffung
    • Aufweichung der demokratischen Rechtsordnung und deren sukzessiver Ersatz durch „Scharia“

    Aber vielleicht sehe ich das alles ja ein wenig zu pessimistisch. Vielleicht wendet sich ja noch alles zum Guten. Zum Beispiel, indem die eingesessenen Deutschen und Österreicher ihr Ränzlein schnüren und auswandern. Vielleicht nach Syrien, in den Irak, nach Libyen und ähnlichen von den NWO-Kriminellen devastierten Gegenden.

    Dort werden dann, nach dem Muster des Wiederaufbaus nach dem WK2, nach zwei Jahrzehnten „Malochen“ wieder blühende Städte entstanden sein, in welche deren ursprüngliche Bewohner aus dem in der Zwischenzeit devastierten Europa gerne wieder heimkehren werden. Zum einzig wahren Glauben konvertierte Europäer werden dann vielleicht sogar bleiben dürfen.

  4. Thomas Holzer

    lt. “Kurier” Print-Ausgabe von heute soll einer dieser ach so notwendigen Flüchtlinge einem Busfahrer (dieser mußte auf Grund einer technischen Panne von der Autobahn abfahren) mit unmißverständlicher Geste zweimal mit dem Kopfabschneiden gedroht haben, da dieser Flüchtling die Fahrt nicht unterbrechen wollte. (Der Bus befand sich auf dem Weg zur deutschen Grenze)
    Daß sich der Kurier überhaupt noch getraut, dies zu drucken…………..

  5. Thomas Holzer

    @Rado
    Das neue Unwort des Jahres 2015: privater Flüchtlingstransfer!
    Man merke: Österreicher, welche illegal “Flüchtlinge” durchs eigene Land oder grenzüberschreitend transportieren, sind edel und gut, und brechen natürlich keinerlei Gesetz.
    Auch die “Erfolgsmeldung” im Substandard nach dem ersten privaten Flüchtlingstransfer von Ungarn nach Österreich hat mich stutzig gemacht: entsprechend der angegebenen Zahl von PKW, Gutmenschen und nach Österreich geschleppten Flüchtlingen haben sich im Schnitt in jedem PKW 8 Personen befunden 😉

  6. Arno Besendonk

    Ach Leute, habt euch nicht so.
    Gegen unseren WDR ist euer ORF doch hochgradig seriös!
    Eure Nachrichten schaue ich mir via 3Sat immer mal gern zur Entspannung an, wenn mir die ewig gleichen Bilder über die in hellen Scharen vor Gewalt und Tod aus der Türkei, Griechenland und Ungarn fliehenden Doktoren und Diplom – Ingenieure und die darüber am Bahnhof jubelnden Blagen (=Ruhrdeutsch für Kinder und Jugendliche) auf die Nerven gehen.
    Kürzlich hat sich der WDR sogar mal dazu verstiegen, eine Doku über NoGo Areas im Ruhrgebiet zu machen.
    Gefährlichste Ecke war nach Meinung des WDR nicht die unter Libanesischen Familienclans, Rockern, Rumänen und Drogendealern leidende urbane Selbstverwaltungszone Marxloh, wo sogar deren eigenes Kamerateam angegangen worden ist, sondern das SPD regierte Dortmund, wo die Lieblingsfeinde des WDR, irgendwelche rechten Randgruppen, angeblich die Macht übernommen hätten.
    Also – bleibt ruhig, nach unten ist noch Luft.

  7. astuga

    @Arno Besendonk
    Mag sein.
    Aber auf Österreich bezogen darf man nicht vergessen, dass der ORF eben unser einziger öffentlich-rechtlicher Sender ist.
    Und zwischen den wenigen überregionalen Privaten (überwiegend bundesdeutsche Ableger) und dem ORF wechselt das Personal munter hin und her.
    Ebenso gleichgeschaltet ist die ideologische Ausrichtung.
    In einem kleinen Land wie Österreich wirkt sich das gleich viel stärker aus.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2480124/Ein-Staat—zwei-Welten%253F?setTime=3.169#/beitrag/video/2480124/Ein-Staat—zwei-Welten%253F
    Eine solche Reportage wäre im ORF nicht möglich.

  8. Erich Fürst

    Also, was wäre nun tatsächlich zu tun mit den Leuten, die schon da sind, mit jenen, die noch kommen werden und jenen, die wir, woher sie auch immer kommen mögen, nicht mehr aufnehmen können?? Habe bisher noch keinen Kommentar seitens der Willkommens-Kritiker gehört oder gelesen, der außer Fluchen und Wehklagen substanzielle Vorschläge für ein besseres Prozedere enthält.
    Soll man die Leute, die da sind, verhungern lassen und bei Unbotmäßigkeit erschießen, oder wäre es eher angezeigt, sie zurückzuschicken (aber wohin und wie?) und anderen Staaten es anheimzustellen, mit ihnen nach Belieben zu verfahren? Ihnen unsere Sprache beizubringen, sie für das Ausüben eines Berufes fit zu machen und ihnen die hier geltenden gesetzlichen Regeln und ethischen Normen zu vermitteln wird aus den Begabtesten unter ihnen Integrationshelfer für die neu Hinzugekommenen machen. Das wird Geld und Mühe kosten und nicht nur zusätzliches Pädagogikpersonal sondern auch vermehrte Ordnungskräfte erfordern.
    Es wird nicht immer sofort gelingen und bei manchen wohl gar nicht, aber bei vielen auch sehr gut. Die Menschen aus der Region Naher Osten sind stark motiviert und motivierbar, und wer selbst beruflich dort zu tun gehabt hat, wird dies bei allen weltanschaulichen Verschiedenheiten bestätigen können, .
    In Syrien gibt es seit Jahren einen Bürgerkrieg, über dessen für uns unfassbare Grausamkeit unsere Medien nur sehr abgeschwächt und lückenhaft informiert haben und auch weiter informieren. Wer aber jahrelang täglich um das eigene Leben und das seiner Familie bangt und kämpft, wird auf der Flucht aus dieser Hölle nicht sofort die Besonnenheit und die Umgangsformen wieder entwickeln, die bei uns üblich sind. Und es wird bei uns sehr wahrscheinlich vermehrt Sicherheitsprobleme geben. Aber wir brauchen nicht so zu tun, als hätten wir ein verbrieftes Recht auf die ruhige Entwicklung der letzten 70 Jahre in Mitteleuropa (der Jugoslawienkrieg sei hier mal ausgeklammert). Wie sind bequemen Wohlstand zwar gewohnt, aber er ist dennoch ein Ausnahmefall. Die Europäer haben auf der Weltbühne politisch, militärisch (Österreich vollkommen) und künftig wohl auch wirtschaftlich abgedankt und meinten, sich für keinen Konflikt vorbereiten zu müssen, denn Europa ist ja eine “Friedenszone”. Da kann uns nix passieren! Und jetzt das!
    Ist jemand übrigens aufgefallen, daß die UNO die Flüchtlingslager in Nahost nur mehr mit einem Viertel der Mittel alimentiert? Warum wohl gerade jetzt? Wenn die Leute dort nicht verhungern wollen, müssen sie woanders hin, und wohin werden sie wohl gehen?
    Es sieht so aus, als würden wir Europäer alle die Mühen, die wir uns mit unserem Ruhig -Verhalten in den letzten Jahrzehnten erspart haben, jetzt nachholen müssen, politisch, militärisch und wirtschaftlich.
    Wir sollten uns gut überlegen, wie wir aus der Kriese eine Chance machen können und unsere Energien nicht in Wehgeschrei erschöpfen.

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