Der passende Film zum 5. November: “V wie Vendetta”

(ANDREAS TÖGEL) Im hier besprochenen Film geht es um den Freiheitskampf und einen persönlicher Rachefeldzug (italienisch vendetta) eines einzelnen Helden gegen einen autoritären Staat, der sich im London der 2030er Jahre zuträgt. Der „V“ genannte Protagonist bereitet einen gesellschaftlichen und politischen Umsturz vor. Die Verfilmung des gleichnamigen Comics spielt im dystopischen London der 2030er Jahre und greift die Verschwörung unter Führung von Guy Fawkes zu Anfang des 17.Jahrhunderts auf. Die Auflehnung eines Einzelnen gegen ein totalitäres Regime zieht am Ende schließlich den Aufstand des Volkes gegen die Diktatur nach sich.

 

 

Ein Gedicht aus der Zeit nach dem gescheiterten Anschlag katholischer Verschwörer fasst die Ereignisse des fünften November 1605 zusammen:

 

Remember, remember the fifth of November,

gunpowder, treason and plot,

I know of no reason why gunpowder treason

should ever be forgot.

Guy Fawkes, Guy Fawkes,

’twas his intent

to blow up the King and the Parliament.

Three score barrels of powder below,

Poor old England to overthrow:

By God’s providence he was catch’d

With a dark lantern and burning match.

Holloa boys, holloa boys, make the bells ring.

Holloa boys, holloa boys, God save the King!

Hip hip hoorah!

 

Noch heute wird in Großbritannien an jedem fünften November, in der sogenannten „Bonfire-Night“, jenes Ereignisses im Jahre 1605 gedacht, das Grundlage und Ausgangspunkt des vorliegenden Filmdramas bildet. Die Rahmenhandlung des Films bildet nämlich der in jenem Jahr im letzten Moment vereitelte Sprengstoffanschlag („Gun powder plot“) katholischer Verschwörer unter Führung von Guy Fawkes, auf das Londoner Parlamentsgebäude. Mittels einer gewaltigen, in den Tagen zuvor in die Keller des Hauses verbrachten Schwarzpulversprengladung, sollte der protestantische König Jakob I., sowie das an diesem Tage hier versammelte Ober- und Unterhaus auf einen Schlag ausgelöscht werden. Im Falle seines Gelingens, hätte der Coup das Land mit Sicherheit schwer erschüttert und in eine veritable Staatskrise gestürzt. Zur Feier des Umstands, dass dem Anschlag auf die politische Elite – aufgrund eines Verrats aus den Reihen der Verschwörer – für diese mit einem Fiasko endete, werden bis heute landesweit Freudenfeuer abgebrannt. Es ist eine zweifellos beachtliche Leistung der Obertanen, sich Liebe und Bewunderung der Beherrschten bis in unsere Tage herauf bewahrt zu haben.

Die eigentliche Handlung des Films spielt rund 400 Jahre später, in einem totalitär regierten England der 2030er-Jahre. Ein stets und ausschließlich maskiert auftretender Anarchist, der von der erzreaktionär-bigotten Regierung, die unter zum Teil überdeutlichen Anspielungen auf die damals im Amt befindliche US-Administration unter George W. Bush gezeichnet ist, wird als Terrorist gejagt, nachdem er das altehrwürdige Londoner Strafgerichtsgebäude, „Old Bailey“, gesprengt und das Regime von seiner Urheberschaft für diesen Coup überzeugt hat.

Die dem Regime dienenden, als „Fingermänner“ bezeichneten Schergen der Geheimen Staatspolizei, gehen mit äußerster Brutalität gegen selbst kleine Regelübertretungen, wie etwa einen Verstoß gegen das „zur Sicherheit der Bevölkerung“ verhängte, nächtliche Ausgehverbot, vor. Die beiden Helden des Films lernen einander kennen, als sie während der Ausgangssperre (Evey ist aufgrund eines Versehens zu spät noch unterwegs) eine bedrohliche Begegnung mit „Fingermännern“ hat. Sie wird von dem ihr zunächst einigermaßen unheimlich erscheinenden Helden des Films vor deren Nachstellungen gerettet. Die Schergen des Regimes machen unverhofft mit den beindruckenden Kampfkünsten des unerschrockenen Mannes Bekanntschaft und überleben dessen Attacke nicht.

Dieser Mann, der sich seiner in der Folge zunächst unfreiwilligen Mitstreiterin Evey als „V“ vorstellt, bereitet die Verwirklichung des einst von Guy Fawkes erdachten Plans vor, das Parlamentsgebäude in die Luft zu jagen. Die eigentliche Ausführung der Tat liegt zu guter Letzt allerdings in den Händen der zarten Evey.

Der „Terrorist“ V, die Reinkarnation des „einzigen Menschen, der das Parlament je in ehrbarer Absicht betrat“ (sic!) sorgt im spektakulären Finale des Steifens für einen überaus gelungenen, pyrotechnischen Höhepunkt. Nie zuvor wurde Big Ben auf spektakulärere Weise in seine Bestandteile zerlegt.

Unter der Regie von James McTeigue, nach dem Buch von Andy und Larry Wachowski („Matrix“) – basierend auf einer Comic-Vorlage von Alan Moore – entstand einer der sowohl interessantesten, als auch widersprüchlichsten Polit-Filmdramen der letzten Jahre.

Mit Natalie Portman als Partnerin des von Hugo Weaving gespielten, stets maskiert auftretenden Helden, ist die Rolle der zunächst harmlosen weiblichen Hauptfigur des Films perfekt besetzt. Zierlich und zerbrechlich wirkend, aber durch Ereignisse in ihrer Kindheit mental abgehärtet (sie muss zusehen, wie die brutalen Büttel des Regimes ihre Eltern verschleppen, die sie danach nie mehr wiedersieht), wird sie am Ende zur entschlossenen Vollstreckerin des Plans von V.

Dass die Film-DVD in einschlägigen Fachgeschäften unter „Action“ und nicht etwa unter „Drama“ oder „Politthriller“ zu finden ist, verdankt sich wohl der Tatsache, dass die enthaltenen Kampfszenen („V“ zeigt darin seine geradezu atemberaubende Virtuosität im Umgang mit Blankwaffen) und auch die beiden bereits genannten, gelungenen pyrotechnischen Einlagen, eine Einordnung in dieses Genre erlauben.

Die Rezeption in der Fachpresse ist durchwachsen: So urteilt etwa die Berliner Zeitung: „Die Wachowski-Brüder und ihr Regisseur James McTeigue haben aus dem Comic eine wunderbar düsterbunte Anarcho-Fantasie gemacht […]. Auch wenn über Orwelliaden wie diese die Zeit hinweggegangen ist: in seiner Detailtreue und dialektischen Klugheit ist V WIE VENDETTA die beste Comic-Verfilmung seit langem.“

Cinema“ schreibt, dass V wie Vendetta eine „werkgetreue Verfilmung von Alan Moores Kultcomic wäre, die gelegentliche Geschwätzigkeit durch Stilsicherheit und Radikalität kompensiert“.

Das Lexikon des internationalen Films meint, V wie Vendetta sei eine „optisch wie inszenatorisch effektsichere Verfilmung eines populären Comic Strips, die in der Rechtfertigung des terroristischen Befreiungskampfs freilich nicht gerade subtile Töne anschlägt“.

Filmstarts“ urteilt: „Aus einem mittelmäßigen Drehbuch machen alle Beteiligten (und zu denen gehört immerhin ein Teil der britischen Schauspielerelite, die sich für Nebenrollen hier nicht zu schade ist) noch das Beste. Ein echter Blockbuster wird „V wie Vendetta“ vielleicht nicht werden, aber als Comicverfilmung macht der Streifen eine solide Figur.“

Die libertäre Szene in den USA zeigt sich entzückt über die vermeintlich anarchische Botschaft des Films: Jede Form der Macht von Menschen über Menschen ist von Übel, so diese Interpretation der Handlung. Der Held triumphiert – wenn auch erst postum – über die Gewaltherrschaft. So kann man es durchaus sehen.

Allerdings lässt sich der in schauspielerischer und technischer Hinsicht perfekt gemachte Film, in dem selbst Nebenrollen hochkarätig besetzt sind, auch durchaus anders ausdeuten.

Der mit geradezu übermenschlichen Fähigkeiten im Umgang mit Blankwaffen ausgestattete Held, war einst selbst ein Opfer skrupelloser Machenschaften einer Regierungsbehörde. Offensichtlich wurde er – auf Anweisung der Regierung – von eiskalt und mitleidlos agierenden Wissenschaftlern, zusammen mit einer größeren Anzahl von Leidensgenossen, als menschliche Laborratte zur Entwicklung eines Medikaments missbraucht. Der Vergleich mit einschlägigen Vorkommnissen unter der Fuchtel der deutschen Nationalsozialisten oder der japanischen Imperialisten in den 1930er und 1940er-Jahren, drängt sich geradezu zwingend auf.

Anders als seine Schicksalsgenossen überlebt „V“ jedoch, wenn auch für sein restliches Leben schwer gezeichnet, die Tortur. Nun, in Freiheit, schreckt er bei der Verfolgung seines Rachefeldzuges vor absolut nichts zurück; nicht einmal davor, ein anderes Opfer des Regimes, ja sogar einen von ihm geliebten Menschen, nämlich Evey, bis an den Rand der totalen Persönlichkeitszerstörung psychisch zu foltern. Das hat mit dem fundamentalen libertären Anspruch auf Nichtaggression rein gar nichts zu tun, sondern entspricht lediglich der pragmatischen Einschätzung des männlichen Protagonisten. Diese lautet offensichtlich: Der Zweck heiligt alle Mittel. Evey muss daher leiden, um, so die Überzeugung ihres wohlmeinenden Peinigers (der in dieser Filmsequenz agiert, wie ein unerbittlicher Inquisitor zur Zeit des Hochmittelalters), zum Licht der Freiheit zu finden.

Dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass die gepeinigte Frau ihrer Qual durch Suizid ein Ende bereitet, nimmt V dabei billigend in Kauf.

Besser, die Regierung fürchtet das Volk, als das Volk die Regierung, äußert er einmal völlig zu Recht! Wer oder was aber ist „das Volk“? Die reine, willenlose, völlig unschuldige Masse, betrogen durch gleichgeschaltete Medien, verängstigt und verführt durch ein Regime, das Katastrophen inszeniert, um sich prompt als einziger Retter zu präsentieren? „Das Volk“ ist – als Summe aller Bürger – für gar nichts verantwortlich? Es braucht also nur den Sturz des bösen Diktators und alles wird gut? Wohl kaum!

Denn da auch der brutalste Diktator auf ein gewisses Minimum an Zustimmung der Beherrschten angewiesen ist – irgendjemand muss ja schließlich für die Durchsetzung seiner Politik sorgen und das geht auf Dauer nicht gegen den Widerstand einer überwiegenden Mehrheit – greift diese Auslegung eindeutig zu kurz. Noch jedes Terrorregime der Geschichte hatte auch reichlich Zuckerbrot im Gepäck – nicht nur die Peitsche. Die meisten Diktatoren waren und/oder sind eben keine stupiden Hohlköpfe, die nicht um die Begrenztheit ihrer Möglichkeiten wissen. Und sie haben gewöhnlich die Lehren Machiavellis aufmerksam studiert und ihre Schlüsse draus gezogen.

Wahr ist: Erst die Lösung des Individuums von seinen Ängsten und Abhängigkeiten, macht dieses frei und die politische Führung machtlos. Erkenne Dich also selbst – und vor allem: Wage es, Deinen Verstand zu gebrauchen! Denn wer etwas weiß, muss (den Mächtigen) nicht mehr alles glauben. Auch das wäre eine mögliche Lesart – möglicherweise sogar diejenige, die der Regisseur im Sinn hatte.

„Der Starke ist am mächtigsten allein“ lässt Schiller seinen Tell ausrufen. Er würde durch ein Kollektiv nur behindert. Seine Freiheit nimmt er sich – kraft seiner überlegenen Qualität. Es liegt an ihm, auch den Schwachen ihre Freiheit zu lassen – oder auch nicht. Die wollen sie ja meist auch nicht, können damit nicht umgehen oder fürchten sie gar. Ihre – wieder im „Tell“, diesmal von dessen Mitstreiter Stauffacher verkündete Losung lautet „Verbunden werden auch die Schwachen mächtig“.

Das Finale des Films vermittelt – neben dem ästhetischen Genuss einer spektakulären Zerstörung eines Machtsymbols – exakt die Botschaft Stauffachers: Das Volk – die schiere Masse – erlangt die Macht durch geschlossenes Handeln. Jetzt treten plötzlich Hunderte, ja Tausende mit identischen Masken ausgestattete Bürger den schwer bewaffneten Schergen des Regimes offen und offenbar furchtlos entgegen. Das Militär zögert, auf die Unbewaffneten das Feuer zu eröffnen und weicht schließlich kampflos zurück. Die höhere Moral siegt – wie erhebend. Ein Happyend vom Feinsten. Der „Aufstand der Massen“ (José Ortega y Gasset) führt zum Erfolg.

Fazit: Nur vereint sind wir stark. Wir sind das Volk, wir alle sind eins. Solidarisch unter der gleichen Maske, wie der bereits verewigte Held, die endgültige Inkarnation des Guten. Auch diese Quintessenz bietet sich an, ja sie drängt sich geradezu auf. So findet zum guten Schluss der überzeugte Kollektivist ebenso wie der radikale Individualist sein jeweils eigenes Credo im Film verkündet – wenn auch in unterschiedlichen Passagen des Streifens. Das ist keine geringe Leistung der Regie – zumindest in kommerzieller Hinsicht.

Immerhin – und das ist für Libertäre zweifellos trostreich – verliert die regierende Machtelite und deren perfide Spitzenrepräsentanten am Ende nicht nur ihre Pfründe, sondern sogar auch ihr Leben. Den Tod des Tyrannen gilt es zu feiern, nicht zu betrauern! Es hätte also schlimmer kommen können. Der faschistische Großkanzler Sutler fällt ironischerweise von der Hand des ebenso skrupellosen wie ambitiösen Polizeichefs Creedy. Berija erledigt Stalin – welch ein Fest! Wenn der eiskalte Chef der staatlichen Mordbrigaden nach einem atemberaubenden Showdown schließlich von V liquidiert wird, ertappt sich wohl der eine oder andere Durchschnittszuseher dabei, darob klammheimlich Freude und Genugtuung zu empfinden. Sind ja schließlich Faschisten in einem Unrechtsregime.

Dass sich demokratische Machthaber unserer Tage manchmal der  gleichen Techniken und Werkzeuge zur Behauptung ihrer Macht bedienen, wie der finstere Diktator aus dem Film (Videoüberwachung, Telephonbespitzelung, Lauschangriffe und allerlei andere Unappetitlichkeiten), fällt dem gestandene Demokraten erst gar nicht auf. Diktatoren haben – diese Gewissheit wird uns vom Kindergarten an tagtäglich zuverlässig suggeriert – ein Monopol auf Niedertracht und Bosheit. Demokratisch gewählte Machthaber dagegen, sind stets unschuldig, rein wie Neugeborene und wollen immer nur unser Bestes.

Wer dramatische Filmhandlungen mit etwas politischem Tiefgang liebt und wer Sinn für (wenige) genüsslich zelebrierte Gewaltszenen hat (nie zuvor spritzte roteres Blut aus aufgeschlitzteren Hälsen!), sollte den Film nicht versäumen. Auf Grund der wunderbaren, manierierten Sprache des maskierten Helden, am besten in der englischsprachigen Originalversion.

Die Bezeichnung „Actionfilm“ wird dem Streifen nicht wirklich gerecht. Gewalt ist hier kein Selbstzweck und auf rasenden Filmschnitt und atemberaubende Verfolgungsjagden wird gottlob verzichtet. Gehobene Unterhaltung mit ernstem Hintergrund – das wäre ein dem Streifen wohl angemessenes Urteil. Ein Jammer, dass der Durchschnittsbetrachter – lebenslanger Gehirnwäsche sei Dank – niemals auf die Idee kommen wird, seinen eigenen Regierungschef auch nur entfernt mit Großkanzler Sutler und dessen Handlanger und Geheimdienstkapo Creedy mit den real existierenden Staatsschergen der Gegenwart zu identifizieren.

Produktionsjahr: 2005

Produktionsländer: USA, UK, Deutschland

Original in englischer Sprache

Länge: 132 Minuten

Regie: James McTeigue

 

 

 

Diese Filmkritik erschien erstmals im von Michael von Prollius herausgegebenen Sammelband „The Standards II – Filme aus der Freiheitsperspektive betrachtet“.

 

4 comments

  1. Nattl

    Genialer Film. Genauso genial wie Matrix, der andere Film der Wachowski-Brüder… ähh…Wachowski-Geschwister ähh… Wachowski-Schwestern — für die uneingeweihten: das Produzentenbrüderpaar, welches sich für Matrix und V wie Vendetta auszeichnet sind jetzt Schwestern… Ich finde es absolut witzig, wenn Filme wie Vendetta oder Matrix als prophetische Weissagungen gegen die allmächtige staatliche Unterdrückung gehandelt werden, jedoch von den linkslinkesten Social Justice Warriors (SJWs) die es auf Erden gibt, produziert wurden 😉

    Nichtsdestotrotz toller Film, Schwester 😉

  2. astuga

    Also ich kenne Comic (pardon, Graphic Novel) wie Film, und ich halte das in einigen kleinen aber wesentlichen Punkten für überhaupt nicht werksgetreu umgesetzt.
    Der ganze dümmliche Social Justice Warrior-Impetus fehlt im Comic.
    Im Comic wird auch nicht der Islam verharmlost, er ist gar kein Thema (jedenfalls soweit ich mich erinnere).

    Optisch ist er natürlich gut umgesetzt, und hält sich dabei wirklich eng an die Vorlage.
    Der Story im Film fehlt jedoch die Tiefe, ist zwar “nur” ein Comic, aber hätte man alles filmisch umgesetzt, würde man wohl 6 Stunden im Kinosaal sitzen.

    Ist jedenfalls amüsant, dass heutige Linke sich so bereitwillig mit einem katholischen Fanatiker wie Guy Fawkes identifizieren.
    Zur historischen Auffrischung ,wir reden hier von der Epoche der Bartholomäusnacht.
    Als in Frankreich der Massenmord an den dortigen Protestanten stattfand, die sich dann über ganz Europa zerstreuten. Hätte sich Guy Fawkes dabei auch die Hände blutig gemacht?

    Auch lustig:

  3. Rizzo C.

    Erst 13 Jahre alt und dennoch mehr veraltet als ein sowjetischer Jubelfilm über den Sieg im “Vaterländischen Krieg”. Wie immer siegen die Linken – in “Vendetta” in eine total künstliche Zukunft phantasiert – in uralten Kriegen, deren historische Grundlagen längst verweht und untergegangen sind. So wie es eben auch von Generälen heisst, sie siegten immer in den alten verlorenen Schlachten.
    Nö, Freunde, eine realistische Zukunftsvision sieht nicht aus wie Bush jr. oder Adolfs Stormtroopers mit Smartphones, sondern wie ein englisches (oder französisches oder deutsches..) Kalifat mit Sharia und mobilen Baukränen, im Hintergrung permanentes Muezzin-Geplärr. Pakistan (“Land der Reinen”) im Herzen Europas. England ist bereits voll von dieser neuen Herrscherkaste, ganze Städte (z.B. Savile Town in Yorkshire) sind bereits komplett von “Asiaten” genannten (“Pakis” gilt als unfein) Invasoren besiedelt.
    Auf einen Vendetta-Film mit diesem Hintergrund werden wir wohl vergeblich warten. Es wäre nicht mal vorstellbar, einen Film über das Nicht-Zustandekommen eines solchen dystopischen Films zu drehen.

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