Der Plan der Griechen (nicht blöd, das)

Von | 17. Juni 2015

“…..Sollte es zum Grexit kommen, dann hat Athen mit den Nettoüberweisungen von 99 Mrd. Euro ins Ausland und dem Euro-Bargeld in Höhe von 43 Mrd. Euro – zusammen immerhin 79Prozent des BIPs von 2014 – die maximal mögliche Erstausstattung für den Übergang in das Drachmen-Regime herausgeholt. Da sage noch einer, Varoufakis verstehe nichts von Politik…” (Hans Werner Sinn, hier)

8 Gedanken zu „Der Plan der Griechen (nicht blöd, das)

  1. cmh

    Die Griechen spielen nicht, die Griechen spielen falsch.

    Wir sollten das endlich auch tun. Denn nicht nur die Griechen spielen falsch, alle übrigen “Partner” Europas tun das auch.

    Sich mit der Ukraine abzugeben ist reines Verzetteln, wenn schon, dann einen Sezessionskrieg mit den Griechen. Je unblutiger, desto schrecklicher für die Griechen.

  2. sokrates9

    Genial! Und unsere EU Politiker lassen sich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans!

  3. Christian Peter

    Die Griechen haben die weit besseren Karten, denn die korrupten Altparteien werden eher den Teufel tun, als in Wahlkampfzeiten die gewaltigen Kosten aufzudecken, die durch eine völlig verantwortungslose Politik den Steuerzahlern Europas aufgebürdet wurden.

  4. sokrates9

    Feyman ist ja heute in Griechenland! Abgesehen von der Hoffnung dass er mit 6 MRD Krediten zurückkommt die ja Österreich geleistet hat, würde mich interessieren mit welchen Argumenten die Linken verhindern dass die Reeder besteuert werden und warum sie die angebotene Liste der Schweizer- Depots reicher Griechen mit mutmaßlichem Schwarzgeld nicht interessiert!

  5. Gerhard

    Der griechische Finanzminister ist ein international anerkannter Wirtschaftswissenschaftler, welcher sich u.a. intensiv mit der sog. Spielertheorie auseinandersetzt und diese auch erfolgreich bei den Finanzverhandlungen mit EU, EZB und IWF einsetzt.
    Allen seinen Gesprächspartnern ist dringend die Lektüre vom Nobelpreisträger Schelling (Die Strategie des Konfliktes) zu empfehlen, damit sie auf Augenhöhe mit ihm verhandeln und seine Tricks durchschauen können. Wenn sie dies nicht tun, dann werden sie immer wieder “über den Tisch gezogen”.

  6. Rennziege

    17. Juni 2015 – 17:38 Gerhard
    Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ein EU-Apparatschik ein Buch liest? In Brüssel, der bordellreichsten Stadt Europas? Wo die eilfertigsten Gunstgewerblerinnen sich als “human trampoline” anbieten?
    Nein. Die lassen sich zuerst übers Bett ziehen, anschließend über den Tisch. Vielleicht beglückt, aber so ahnungslos wie zuvor.

  7. Hans von Atzigen

    Mehr als eine bescheidene Neustartbasis ist die ganze Finanzakrobatik,
    die offenbar auch die Griechen fahren, ist das nicht, immerhien das.
    Die offene Pleite ist für Griechenland ein Befreiungsschlag.
    Gewiss bitter für die Gläubiger.
    Was die Griechen mit der wiedererlangten Freiheit anstellen ist dann
    deren alleinige Sache.
    Ausserhalb der EU haben die wenigstens eine Chance.
    Ein weiterverbleib in der EU insbesondere im EURO währe zum Endlosdrama geworden.
    Der Artikel offenbart daneben auch noch ein weiteres Faktum.
    Die EU Zentrale inklusieve EZB haben innzwischen so gut wie
    gar nichts mehr im Griff.
    An den Schäden die das Konstrukt EU angerichtet hat wird Europa noch lange leiden.
    Der schlimmste Fall wäre wenn dieser Irrsinn dem Europäischen Kontinent als
    Abschiedsgeschenk einen Krieg gegen Russland bescheren sollte.
    Da steht innzwischen das Schiksal auf Messers Schneide.
    Freundliche Grüsse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.