Der Preis der Umverteilung

Von | 8. April 2016

“Ungleichheit sei das zentrale Problem der Industrieländer. Und Umverteilung koste kein Wachstum: Dies behauptet die Pariser OECD in einer Studie. Nun wird sie von Kritikern entzaubert…” (weiter hier)

2 Gedanken zu „Der Preis der Umverteilung

  1. aneagle

    Jeder, der das Zwangsexperiment DDR als Zuschauer/Teilnehmer erlebt hat und jetztt gezwungenermaßen das Experiment EUDSSR- DDR 2.0 am eigenen Leib erlebt, benötigt zur fundierten Meinungsbildung in puncto ökonomischer und soziologischer Wirkung von Gleichheit versus Ungleichheit keinen weiteren “Wissenschaftler” und keinen weiteren “Experten”.

  2. gms

    Wer umverteilt, nimmt jenen Wohlstand weg, welche bei dessen Schaffung erfolgreicher waren als andere. Den Preis seiner Anstrengung behalten zu dürfen, spornt zur Leistung an, im Gegenzug ist leistungsloser Bezug ein Motiv dafür, in diesem Zustand zu verharren. Studien, die Gegenteiliges verklickern wollen, scheitern evident an basalen Prinzipien, weshalb auch die Widerlegung derartig neo-keynesianisch inspirierter Machwerke so leicht fällt.

    Daß wir es also mit ideologischen Amokfahrten auf mit Schlaglöchern durchsetzten Zahlenpisten zu tun haben, wäre ansich kein Problem, fänden sich nicht unzählige willfährige Echokammern von “Welt” über “Süddeutsche” bis “Spiegel” und Öffentlich-Rechtliche, die diesen Unsinn als Konzentrat der breiten Masse mit dem medial großen Löffel einflößen. Bertelsmann, OECD, IWF, Robert-Bosch, Gewerkschaften und das tausendste linke Institut für Allgemeines und Spezielles behaupten etwas, bestätigen sich wechselseitig, verleihen einander Preise und Anerkennungen, halten Symposien und Bürgerveranstaltung ab und was sonst noch zur Stimmungsmache nötig ist, und das noch mit willfährigem Support medialer Papptrichter respektive Tonbildluder mit politischer Schlagseite ins Rotzgrüne.

    Während Linke perfekt organisiert sind und ihre Messages im perfekten Zusammenspiel wie sonst niemand unters Volk bringen, sind Liberale hierfür erkennbar schwach aufgestellt. Verschärft wird dies durch zwei psychologische Momente — einerseits durch den willkommenen Selbstbetrug jener, die von falschen Systemen tatsächlich oder auch nur vermeintlich profitieren, sowie die Tatsache, daß Otto-Normal-Denker weniger seinem eigenen Verstand vertraut, sondern der quantitativen Kraft jener, die das Falsche behaupten. Wenn nahezu alle dies oder jenes als wahr verkaufen, dann wird schon was dran sein, noch dazu, wenn der Aberglaube schon dermaßen lang im Umlauf ist. Sozialisten kennen ihre Pappenheimer nur zu gut und wissen um die Kraft der Propaganda.

    Gibt es ein kostenloses Mittagessen? Funktionieren Perpetuum-Mobile oder alchemistische Zauberküchen? Vieles scheint der Mehrheit der Leute leicht durchdringbar; was es etwa mit freier Marktwirtschaft und dem Wegfall von Zwang aufsich hat, verstehen schon kleine Kinder, doch hat die omnipräsente Indoktrinierung erstmal gegriffen, mutieren vormals Vernunftbegabte zu Voodoo-Gläubigen und in Fragen der Ökonomie lobotomierte Zombies.

    Die Volksverblödung hat Methode und dient bloß jenen, die das Treiben finanzieren und umsetzen. Ob uns dieser Befund weiterhilft, steht auf einem anderen Blatt, und dennoch ist dieses Wissen wertvoll, soll man doch nichts therapieren, was man nicht verstanden hat.

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