Der Primat der Politik und der „andere“ Sozialismus

Von | 13. April 2021

“…. Jede Zeit hat ihre Modewörter, eines davon lautet heute „Primat der Politik“. Gemeint ist der Primat gegenüber „der Wirtschaft“ und der ihr eigenen Logik, der Logik der eigentumsbedingten, auf Rentabilität und Gewinn zielende Verfügungsmacht über die Produktionsmittel. Der Primat der Politik tritt als kategorische Forderung auf – denn es muss ja so manches vor dem so gar nicht auf das Gemeinwohl gerichteten Zugriff der privaten Akteure gerettet werden: Der Euro, die Banken, die Umwelt, das Klima, ja der Planet Erde insgesamt– und jetzt, infolge der Bekämpfung der Pandemie, die Wirtschaft selbst: Der Staat hat sie genommen und der Staat wird sie uns jetzt wieder geben, grüner, klimafreundlicher, sozialer – gelobt sei der Primat der Politik! weiterlesen hier

5 Gedanken zu „Der Primat der Politik und der „andere“ Sozialismus

  1. Gscheithaufen

    Wenn es denn einen Primat der Politik gibt, sind Politiker denn wohl Primaten, oder?

  2. Gerald

    Ich habe mich dazu verleiten lassen vom „Primat in der Politik“ zu lesen. Fast täte es mir leid 😉

  3. ProWien

    Primaten können eben keine Wirtschaftsentscheidungen treffen, nur Menschen.
    Also, weg mit dem Primaten in der Politik, und her mit dem tüchtigen Manager. 🙂
    Schrecklicher Artikel…

  4. LePenseur

    Cher (chère?) ProWien,

    und können Sie uns kurz erklären, inwiefern der Artikel “schrecklich” ist (außer für eingefleischte Sozen, aber das ist ja klar …)

  5. Karl Zehetner

    “Primat der Politik über die Wirtschaft ist etwas, das es schlicht nicht gibt” – sagt Hans-Werner Sinn unter Verweis auf den Konsens unter vielen Volkswirten.

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