Der Schmäh mit dem „nachhaltig“

Von | 25. März 2021

Es ist eine derzeit große Mode, die da unter verschiedenen Schlagworten kursiert: „Nachhaltig investieren“, „ethisch anlegen“, „Green Finance“, „Geld anlegen gegen den Klimawandel“. Klingt edel, hat auch positive, hat aber noch mehr negative Effekte, über die weniger gern geredet wird. Denn falls ein „grünes“ Anlegen des eigenen Spargroschens auch gute Aussicht auf Renditen hat, dann ist es ja auch nach ganz herkömmlichen Investitions-Überlegungen gut und richtig, so zu investieren. Dafür bräuchte es gar nicht diese jetzt so laut schallende und auch durch neue EU-Regeln beförderte Zusatzpropaganda. weiterlesen hier

4 Gedanken zu „Der Schmäh mit dem „nachhaltig“

  1. Kluftinger

    Nachhaltigkeit kann nicht durch Verbote und Restriktionen erreicht werden sondern durch eine innovative Sicht auf die künftige Entwicklungen. Mit anderen Worten, Nachhaltigkeit heisst:
    a) die Suche nach neuen Produkten,
    b) die suche nach neuen Verfahrensweisen, und
    c) eine neue betriebswirtschaftliche Sicht. (vielleicht auch finanzielle neue Sichtweise , das ist wohl das Schwierigste?)
    Ein Gedankenexperiment: was würden (müssen) wir tun, wenn es eine Erderwärmung ohne die behauptete Kausalität mit CO 2 gäbe?
    (Ich weiss, das ist nobelpreisverdächtig😇😇)

  2. sokrates9

    Nachhaltig ist heute reiner Marketinggag ähnlich wie BIO. was unterscheidet Biokartoffeln von anderen Kartoffeln? Überall wo Bio draufsteht ist der Preis mindestens 10% höher!
    Mir gefällt am Besten die bei veganern beliebte Heumilch – die ja aus Heu produziert wird! 🙂

  3. Allahut

    Nachhaltig bedeutet, dass eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit profitiert.

  4. Nightbird

    @ sokrates 9

    Wenn Heumilch aus Heu gemacht ist, wie ist das dann bei Baby-Öl?

    Aber eins ist wirklich nachhaltig: Die Dummheit. Sie hält ein ganzes Leben!

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