Der schräge Brief des griechischen Finanzministers im Wortlaut

(C.O.) Der Brief des griechischen Finanzministers an die “Eurogruppe”, in dem er sieben Reformschritte beschreibt, überzeugt nicht wirklich. (Wortlaut hier). Klar ist nur: die Griechen legen Wert darauf, dass das nächste Hilfspaket nicht Hilfspaket heisst, sondern “Wiederaufbau- und Wachstumspakt für die Griechische Wirtschaft”. Na dann.

7 comments

  1. Rennziege

    Dies ist beileibe nicht der erste Brief, der nur bullshit und sweet nothings enthält, aber dennoch die Euro-Retter zu einem weiteren Runterlassen ihrer Beinkleider bewegt.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    da bin ich mir nicht so sicher, ich glaube die haben jetzt auch schön langsam “die Schnauze voll”?

  3. rider650

    Das Schreiben eines verzweifelten Räuberbarons, den die Opfer verhöhnen, anstatt vor ihm Angst zu haben und zitternd das Schutzgeld rüberzuschieben.

  4. aneagle

    fragt sich warum Deutschland trotz katastrophaler Optik immer noch zahlt. Es scheint, es fehlt der Öffentlichkeit ein Puzzlestück an sinngebender Information. Ob die NSA da weiterhelfen könnte ?

  5. sokrates9

    aneagle@ Das Puzzlestück ist relativ einfach logisch nachvollziehbar: Befehl von der USA / NATO Griechenland zu halten um die Südflanke “zu sichern” , egal was das dem europäischen Steuerzahler kostet…

  6. Herr Karl jun.

    Das ist ja kein ‘Reformplan’, sondern wohl das Protokoll eines Brainstormings von Erstsemestrigen.
    Der putzige Brief zeugt von völliger Inkompetenz , was “public managment” betrifft. Was nützen Hinweise über Steuervergehen, wenn die Behörden sie nicht aufarbeiten (können). Dennoch sollen mehrere hundert wegen schwerer strafrechtlicher Delikte, oder wegen gefälschter Qualifikationsnachweise oder wegen fortgesetzter Leistungsverweigerung entlassene Beamte wieder eingestellt werden!! Die Schnapsidee mit den Amateur-Steuerfahndern erinnert irgendwie an Maos “grossen Sprung nach vorn”, auch dort wurden Heerscharen von Menschen ‘berufsfremd’ eingesetzt.

  7. Mario Wolf

    Man muss nicht ein Merkelversteher sein um zu wissen dass die Spindoctors im deutschen Kanzleramt fieberhaft daran arbeiten wie sie diese finanzielle Katastrophe eufemistisch make shit to roses der Bevölkerung mitteilen werden. Ein Prüfstein für die Demokratie: positiv, sie machen es, also ist die Bevölkerung mindestens im manipulativen Sinne in ihren Köpfen. Negativ, sie machen es nicht, heisst der nächste Schritt zu autokratie der Politikerkaste

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