Der schwedische Sonderweg

“…. Stockholm im Gelassenheitsmodus, keine Kontaktsperren, keine Ausgangsbeschränkungen. Schweden ist eines der wenigen Länder der Erde, die im Corona-Krieg nicht alle Möglichkeiten der Restriktion ausgeschöpft haben. Die Kritik an der Corona-Politik nimmt Fahrt auf. Im Netz wird die Gesundheitsbehörde mit Hasskommentaren überschüttet. / mehr

17 comments

  1. Kluftinger

    Gestern: längeres Telefonat mit Schweden (Mittelschweden).
    Da stellt sich die Lage so dar:
    1.) man kann ohne Krankschreibung bis zu drei Wochen zu Hause bleiben. Nur akute Fälle werden behandelt oder registriert.
    2.) Veranstaltungen werden knapp unter der erlaubten 500er Grenze gehalten (auch in Skiorten).
    3.) wenn sich in Stockholm das Virus vermehrt ausbreitet, wird man zu strengeren Maßnahmen greifen.
    Ansonsten , Schweden wie immer.
    (Das Telefonat wurde mit einer Ärztin geführt).

  2. aneagle

    Der schwedischen Regierung geht eben die Wandlung in der schwedischen autochthonen Bevölkerung zu langsam. Nun möchte sie wenigstens mit dem in deutschsprachigen Regionen beliebten Ausruf “alter Schwede !” rasch aufräumen. 😉

  3. astuga

    Da es sich um eine bekanntermaßen verhaltensoriginelle Linksregierung handelt muss man davon ausgehen, dass die Vorgehensweise die Abschaffung der weißen, alten autochthonen Bevölkerung weiter vorantreiben soll
    Schon alleine um das Weltklima zu retten…
    Und das “bunte Schweden” ist ja im Ggs. dazu ohnehin deutlich jünger und weniger gefährdet – no harm done!

    Oder wie man ja selbst im etwas weniger linksradikalen deutschen Fernsehen meint: “Oma, du alte Umweltsau – das haste nun davon!”

  4. astuga

    Übrigens.
    Was macht eigentlich unser oberster weißer, männlicher, alter Umweltverschmutzer – auffallend still um VdB…

    Will er die Regierung nicht in ihrer Arbeit stören, damit sie aus seinem Schatten treten kann?
    Oder hält er sich bedeckt um nicht von den Niederungen der Corona-Tagespolitik beschädigt zu werden?
    Oder hält er sich bedeckt um nicht von Corona beschädigt zu werden?
    Und wer geht jetzt mit seinem First Dog im 1. Bezirk äußerln, nicht mal in der Kronen Zeitung bei Jeannée steht etwas dazu…

  5. GeBa

    Rotgrüne Regierung – sttimme alle unter mir Schreibenden zu, diee hätten gerne ein neues Volk.

  6. FiBu

    Was mich irgendwie irritiert:
    1) Senioren (um das jetzt von mit neu aus diskriminierend empfundene “Alt” zu vermeiden, sonst mag ich das Wort auch nicht) stecken weder mehr Leute an noch werden sie leichter angesteckt, verglichen mit den Jungen Leuten.
    2) Senioren haben eine höhere Sterblichkeitsrate, aber meinen Informationen nach nicht generell sondern nur bei Vorerkrankungen. Hier besteht kein Unterschied zu den “Jüngeren”.
    Warum versucht man dann die Senioren zu isolieren?
    Ist Alt ein neues “Nazi”? Zumindest als solches in Vorbereitung?
    Oder ist es so wie in vielen Firmen, dass die Senioren stören weil diese mehr Erfahrung haben und deswegen die Fehler der “Jungen” früher erkennen? – Gilt das auch für die Politik?

  7. Erich

    @astuga
    Unser HBP arbeitet bereits vom Home-Office aus. Immerhin muss er alle Gesetze unterschreiben damit sie gültig werden. Er wohnt im 3.Bezirk nahe der Neulinggasse/Bahngasse. Dort ist auch ein Hundepark fürs sackerllose Äußerln.

  8. astuga

    Wovon man auch nichts hört: Corona-Krise auf dem deutschen Forschungsschiff Polarstern (Featuring: Eisbären)
    Eingefroren in der Arktis, und das in Zeiten der Klima… äh, Corona Krise.
    https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/corona-mosaic-arktis-bremerhaven-100.html

    Ergänzend: der russische Eisbrecher “Kapitan Dranitsyn” dient zur Versorgung der Polarstern auf ihrer Resie im Packeis, versuchte aber bis Anfang März zwei Wochen lang vergeblich bis zur Polarstern vorzudringen, was aufgrund des ungewöhnlich dicken Eises nicht möglich war.

  9. otto mosk

    wir schädigen unsere wirtschaft den alten&menschen mit vorerkrankungen zuliebe.
    das wird sich bitter rächen und jetzt schon möchte ich nicht in der haut eines “alten sacks” stecken.
    sie werden mit jedem tag länger diese absurden massnahmen anhalten zum hassobjekt nr.1 und lösen die immigranten und messerstecher ab.

  10. sokrates9

    Ich kenne viele alte Leute die die letzten Jahren ihres Lebens in vollen Zügen genießen möchten, im Bewusstsein dass es Schicksal ist wenn man abberufen wird. Die möchten nicht monatelange eingesperrt bleiben weil ein Nannystaat glaubt für sie vorsorgen zu müssen. Andere Alte mit Vorerkrankungen sind sich des Risikos bewusst und leben gemäß ihren Vorstellungen, brauchen aber auch keine Regierung die Ihnen erklärt dass Sie 2 Meter Abstand halten sollen.

  11. FiBu

    Und bitte berücksichtigen: Senioren sind keine Gefahr für Andere!
    Ich habe den Eindruck, da sucht jemand einen Sündenbock für die jetzigen Maßnahmen samt deren Folgen und die Senioren bieten sich an, sind ja schon die Schuldigen am Klimawandel wettermäßig. Die Verzögerung durch die Bundesregierung am Beginn der Krise ist jedenfalls für Nichts die Ursache – oder so ähnlich.
    Den sozialen Klimawandel machen jetzt die Anderen, wer immer das ist. How dare you!

  12. aneagle

    Der grüne Gedanke “wieso reden die Alten mit, sie sind ohnehin nicht mehr lange da” findet seine Fortsetzung in der Segregation zwischen Alten und Jungen. Immer wenn die Grünen etwas oder jemanden “schützen”, sei es Klima,Wasser, den Planeten, die Alten, unser Wasser, Österreich vor Wohlstand, Leistung und Kapitalismus, sowie Fleischessen und CO2, die Menschen vor Corona und die Senioren vor selbstbestimmter Existenz, ist höchste Vorsicht angebracht.

  13. Johannes

    “Die Frage, wie sinnvoll Anders Tegnells Strategie war, wird wohl erst beantwortet, wenn die Pandemie vorbei ist. Nur, dann hat sie sich erledigt. “

    Mag sein das sie sich dann erledigt hat, aber die Erkenntnisse daraus werden uns beim nächsten mal hoffentlich besser und schneller reagieren lassen.
    Denn das nächste Mal kommt bestimmt.

  14. astuga

    @Johannes
    Dann hätten wir aber bereits jetzt aus der früheren Vogelgrippe- und Schweinegrippe-Hysterie lernen müssen.
    Es ist aber bloß schlimmer geworden…

  15. Johannes

    @astuga
    Aus Vogel- und Schweinegrippe wurde das falsche gelernt, nämlich das es nicht so schlimm kam wie man es befürchtet hat.
    Wahrscheinlich dachten viele es würde bei Covid-19 ähnlich sein und der Virus würde sich von allein abschwächen bis er bei uns ankommt.
    Diese Auswirkungen auf die Weltwirtschaft wird dazu führen das die Wirtschaftswelt darauf drängen wird eine globale Zusammenarbeit bei ähnlichen Fällen einzufordern.

  16. astuga

    In beiden Fällen hat die WHO versagt, und aus dem gleichen Grund – Korruption…
    Beim ersten Mal hat man die Regeln für den Pandemie-Alarm verändert um eine unnötige Panik zu schüren, weil das WHO-Gremium mit Personen aus der Pharmaindustrie besetzt war.

    Beim zweiten Mal hat man auf eine Warnung verzichtet, weil der kommunistische WHO-Chef aus Äthiopien (dem amüsanterweise Bill Gates zum Amt verholfen hat) Chinas Erfüllungsgehilfe war und ihnen beim Vertuschen geholfen hat.
    Bis es zu spät war.
    Soviel zur globalen Zusammenarbeit – eher ein zuviel, als zu wenig davon!

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