10 Gedanken zu „Der Seher von Genf

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    “Denn das Elend der heutigen Politiker ist häufig: der Mangel an programmatischem Tiefgang”

    “Es gibt wenig unangenehmere Aufgaben, als sich Bewegungen entgegenzustellen, die von einer Welle der Begeisterung getragen werden, und als Warner aufzutreten, der Gefahren aufzeigt, wo die Enthusiasten nur Gutes sehen”

    Wie wahr, wie wahr; man könnte fast verzweifeln, aber eben nur fast

  2. waldsee

    leider wurde dieser harmlose Beitrag von mir gestrichen :
    * Wie unbequem wäre er heute? ““die persönliche Freiheit schätzten beide gering,Verwandtschaft der Nazis mit den Sozialisten….“““ 
Eine im Artikel genannte Gruppe spielte in beiden Fällen eine wesentliche Rolle,einmal als Täter (siehe auch Aussagen von Solschenyzin,Churchill,Wesjoly…),später als Opfer.
 Es kommt fast einer Strafe gleich,daß es solche Mahner nicht mehr gibt

.

  3. mariuslupus

    Vielleicht könnte der Lebenslauf von Wilhelm Röpke und seine liberale Haltung, in Anbetracht der Bedrohung durch die NSDAP, dazu beitragen zu verstehen, wieso die linken Genossen ähnliche Ziele, mit ähnlichen Methoden, wie ihre braunen Gegenüber, verfolgten. Kollektivismus, totalitärer, alles kontrollierter Staat, Reduzierung des Individuums auf ein willenloses Molekül in der Masse der gleich Ausgerichteten.
    Die Sowjetunion, konkret der Velikyi Vozsd, “Der Vater aller Werktätigen” bewunderte Duce und den Führer.
    Entgegen der Behauptung der linken Historiker, dass die angloamerikanischen Kapitalisten, Hitler hauptsächlich unterstützten, war es Stalin der dem Deutschen Reich die Aufrüstung und Schaffung der notwendigen Reserven für den Kriegsfall, ermöglicht hat. Die Sowjetunion war ein zuverlässiger Lieferant von Rohstoffen an das III.Reich, insbesondere nach August 1939, und der koordinierten Vernichtung von Polen.
    Letzte Lieferungen an die deutschen “Waffenbrüder” noch im Juni 1941.

  4. elfenzauberin

    @Selbstdenker
    Super Link, danke!
    Mehrere Historiker haben schon auf die Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und Sozialismus hingewiesen, darunter H.J. Fest. Der größte Coup der Linken bestand wohl darin, durch gezielte öffentliche Desinformation den Nationalsozialismus als etwas im Wesen ganz Anderes als den Sozialismus zu darzustellen. Tatsächlich sind die Parallelen erdrückend, sogar die Flagge der Nazis und der Sozis hat diesselbe Farbe.

  5. Thomas Holzer

    @mariuslupus 17:03h
    Aus Ihrem Beitrag: “………..wie ihre braunen Gegenüber,…………..”

    Eben nicht! Gegenüber, sondern “Brüder” im Ungeiste, sie sind Konkurrenten, aber niemals Gegner!
    Z.B.: Ein Bierbrauer ist dem anderen ein Konkurrent, aber die Antialkoholiker sind ihre Gegner, Feinde

  6. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Ein Gegenüber ist kein Gegner, kein Feind. Ist jemand den ich sehe, aber nicht bekämpfe. Die Gegner, die Feinde, beider, der braunen und den roten, waren in der Weimarer Republik die Konservativen.
    Bei den Kämpfen der Rotfront und der SA, ging es darum, wer zuerst den totalitären Staat errichten wird.

  7. Weninger

    @mariuslupus
    Große Teile der Konservativen konnten es sich aber mit den NS durchaus besser richten, waren sie nicht gerade jüdisch wurden sie kaum enteigent oder gar in Lager gesperrrt, betätigten sich viele äußerst erfolgreich in der NS-Wirtschaft mit Hilfe von Sklavenarbeit und führten ihre geschäfte nach 1945 munter fort.

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