Der seltsame Schuldkomplex der Europäer

Von | 23. August 2017

“Wie der französische Romanautor und Essayist Pascal Bruckner 2006 in seinem Buch La tyrannie de la pénitence erklärte, empfinden viele Europäer persönliche Schuld wegen des Trios Imperialismus, Faschismus und Rassismus, auch wenn sie selbst keinen Anteil an diesen Übeln hatten. Für manche ist schon weiße Hautfarbe ein Zeichen der Schuld. Entsprechend fühlen sie sich gezwungen, Nicht-Westlern unbegrenzte Toleranz entgegenzubringen. Die Tatsache, dass auch nicht-westliche Völker Sünden begangen haben, zählt für sie nicht – worin eine gewisse Arroganz, ja sogar Rassismus verborgen liegt: Nur weiße Sünden zählen…” (hier)

28 Gedanken zu „Der seltsame Schuldkomplex der Europäer

  1. elfenzauberin

    Fragt man einen gestanden Linken, ob er nicht ein wenig stolz auf Mozart und Schubert sei, erhält man die stereotype Antwort:
    “Nein, ich habe ja keinen Anteil daran.”
    Und ich sage dann immer: “Aber für Adolf Hitler schämen Sie sich schon, oder?”

  2. Thomas Holzer

    @elfenzauberin
    Nennt man so eine “Haltung” landläufig nicht schizophren? 😉

  3. mariuslupus

    Weil der Kommunismus den Nationalsozialismus besiegt hat, ist der Kommunismus, in seiner Version als Sozialismus, zum Identifikationsobjekt für alle Linken geworden. Die Tatsache, dass sich eigentlich zwei faschistische Ideologien bekämpft haben, wurde nach dem Ende des zweiten Welkrieges bei Seite geschoben.
    Damit haben die Sozialisten die Oberhoheit über die Werte der Gesellschaft in Westeuropa übernommen, und dieser Gesellschaft, die kollektive Scham für die Schulden der Vergangenheit verordnet.
    Seit dem Ende des III. Reiches ist es bereits die vierte Generation die sich schämen soll und sich auch schämt. Sehr zum Vorteil der gegenwärtigen Machthaber. Wer sich schämt hat Schuldgefühle, wer Schuldgefühle hat, kann mit dem Appell an seine Gefühle und Ausschaltung des kritischen Verstandes, als Büsser manipuliert werden.

  4. stiller Mitleser

    in F ist das postkoloniale Argument noch viel virulenter, jeder Politiker muß dazu ritualisiert Stellung beziehen

  5. Karl Markt

    @Elfenzauberin, Thomas Holzer

    Hitler war Politiker, Mozart Künstler. Hitler wurde gewählt und repräsentierte die Weltanschauung und den Zeitgeist von Millionen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Also eigentlich ein großer. Und wer heute deutschnational wählt, also 50% bei der Bundespräsidentenwahl, hat mit Hitler so viel gemeinsam wie ein kleiner Klaviervirtuose.

    Und die “Schizophrenie“ (die keine ist, wie eben erklärt) lässt sich tadellos umkehren. Auf Mozart sind Sie stolz, für Hitler können Sie nichts.

  6. Karl Markt

    …hat mit Hitler so viel gemeinsam wie ein kleiner Klaviervirtuose mit Mozart.

    Also mehr als nichts….

  7. elfenzauberin

    @Karl Markt

    Uih, da haben wir einen wunden Punkt getroffen!

    Die Nationalsozialisten sind in Wahrheit nichts anderes als Sozialisten. Es ist ja nicht nur die rote Flagge, die zeigt, dass die beiden Strömungen einander ähnlich sind. Hitler hat in einer Rede einmal selbst gesagt, er sei Sozialist und die NSDAP hat sicherlich nicht aus Jux, Gaude oder Sarkasmus den Sozialismus als Eigenbezeichnung gewählt, in der sie sich eben als nationalSOZIALISTISCHE deutsche Arbeiterpartei bezeichnete. Aber es wird noch lustiger! Es gab Scharen von Sozialisten, die geschlossen zur NSDAP überliefen. Man nannte sie damals die Boulettenstürmer (außen braun, innen rot). Diese Leute haben oft nicht einmal das Parteilokal gewechelt, sondern schlicht und einfach die rote Hakenkreuzfahne rausgehängt. Die übergelaufenen Sozis sahen auch keinen Bruch in ihrer Tradition – man durfte neben sozialistisch auch national sein.

    Beide Strömungen verfügen über weitere wesentliche Gemeinsamkeiten. Sowohl die Sozis als auch die Nazis stellen das Kollektiv über das Individuum, die Wirtschaft soll ans Gängelband genommen und die persönliche Freiheit beschnitten werden, bei beiden immer im Namen des Kollektives. Die Neiddebatte, die von der SPÖ immer wieder befeuert wird und in der Forderung nach einer Erbschafts- und Vermögenssteuer gipfelt, stößt genau in dasselbe Horn. Sehen wir weiter:die Indoktrinierung der Kinder in öffentlichen Schulen war sowohl den Sozis als auch den Nazis ein dringendes Anliegen.

    Die größte Unterlassung, die in junger Vergangenheit begangen wurde, bestand darin, die Sozialisten und Kommunisten nicht ausreichend zu entnazifizieren. Deswegen haben wir heute eine Antifa, die in der Art der SA-Sturmtruppen alles kurz und klein schlägt und sich dabei noch im Recht fühlt.

  8. waldsee

    @elfenzauberin 16:16
    Text “” Sowohl die Sozis als auch die Nazis stellen das Kollektiv über das Individuum””
    Auch bei Religionen sehe ich starke Tendenzen in diese Richtung,viell. weil sie die “Vorläufer ” sind?
    (siehe The coast of utopia)

  9. Thomas Holzer

    @Karl Markt 11:16h
    Dann erklären Sie mal den Franzosen, daß diese nicht auf Napoleon stolz sein dürfen…

  10. mariuslupus

    @Gerald Steinbach
    Aber routiniert ist er schon. Die Routine wird auch in der Zukunft brauchen. In der Zukunft, in der Terror des Islams, ein fester Bestandteil des europäischen Alltags sein wird. Die Zukunft, die Schulz und seine Genossen für viele Menschen in Westeuropa, bereits versaut haben.

  11. Karl Markt

    @Thomas Holzer

    Mit Vergnügen 🙂

    @Elfenzauberin
    Also waren ja doch alles irgendwie Nazis, dass ist eh meine Stoßrichtung.
    Die Entnazifizierung war wirklich nicht gründlich genug, sonst hätten nicht ein paar übriggebliebene SSler die FPÖ gründen können. Und was ist jetzt mit den Leuten, die die FPÖ wählen? Sind das jetzt auch Nazis, so wie die Sozis, oder sind alle Nazis, nur nicht die FPÖler, damit Sie fein raus sind?

  12. Karl Markt

    @Elfenzauberin
    “Es gab Scharen von Sozialisten, die geschlossen zur NSDAP überliefen. “

    Also mussten sie “überlaufen“, um endlich Nazi sein zu können.
    Zwei augenscheinliche Dinge übersehen sie wohl:
    – sie waren wenigstens nicht von Anfang an dabei
    – eine sozialistische Partei muss man zuerst verlassen, um endlich ein Nazi sein zu können. Ist man schon einer, gründet man zB die FPÖ.

  13. astuga

    Vieles beruht auf einem Mangel an Geschichtsverständnis bzw. Faktenwissen.
    Wie auch einer westlichen Idealisierung selbst brutalster Fremdherrschaft (etwa auch wenn Europäer die Opfer waren), immer dann wenn es sich bei den Tätern um Nichteuropäer gehandelt hat.
    Dazu kommt noch, dass man die historischen Europäer immer als aus ihrer Zeit herausgehoben beurteilt und vor allem verurteilt (Columbus und die Conquistadoren waren Verbrecher… Anm: aber die Imperien der Inka und Azteken offenbar auf die Verteilung von Süßigkeiten gegründet).
    Bei allen anderen fallen Genozide, Pogrome oder Imperialismus hingegen scheinbar unter Folklore.

    Außerdem wird bei Europäern generalisiert (einer ist böse, also sind alle böse), bei anderen wird relativiert und idealisiert (die Azteken haben doch gar nicht so viele Menschenopfer gemacht, außerdem waren sie gut in Astronomie…).

    Der ehemalige indische Professor für britische und amerikanische Kultur an der Universität Toulouse Ibn Warraq sagt in seinem Buch „Defending the West“ : „Während die französische Präsenz (in Ägypten) weniger als vier Jahre dauerte, bevor sie schmählich von den Briten und Türken vertrieben wurden, waren die Osmanen seit 1517 insgesamt 280 Jahre lang die Herrscher von Ägypten. Auch wenn wir die späteren britischen und die französischen Protektorate mitzählen, war Ägypten nur 67 Jahre lang unter westlicher Kontrolle, Syrien 21 Jahre lang und der Irak nur 5 Jahre.
    Saudi-Arabien war nie unter westlicher Kontrolle.
    Wenn man dies mit dem südlichen Spanien vergleicht, das 781 Jahre lang unter muslimischem Joch war, Griechenland 381 Jahre lang und die herrliche, neue, christliche Hauptstadt Byzanz, die immer noch in muslimischen Händen ist. Aber offensichtlich gibt es weder in der spanischen noch in der griechischen Politik eine Art Opferbegriff dafür.“

    Paul Fregosi schreibt: „westliche Kolonisierung in der Nähe von muslimischen Ländern dauerte 130 Jahre, ungefähr von den Jahren um 1830 bis zu den Jahren um 1960. Muslimische Kolonisierung in der Nähe europäischer Länder dauerte 1.300 Jahre, von den Jahren um 600 bis in die Mitte der 1960er Jahre. Aber seltsamerweise sind es die Muslime, die am meisten verbittert sind über den Kolonialismus und die Demütigungen, denen sie unterworfen waren und es sind die Europäer, die dieser Scham und Schuld eine sichere Heimat geben. Es sollte genau anders herum sein.“

    Der Historiker William J. Durant, The Story of Civilization (1935)
    Die islamische Eroberung Indiens ist möglicherweise das blutigste Ereignis in der Weltgeschichte.
    Es ist eine entmutigende Erzählung, denn die Moral daraus lautet, dass Zivilisation ein wertvolles Gut ist, dessen empfindliche und komplexe Ordnung und Freiheit jederzeit zerstört werden können.
    Durch Barbaren die von außen kommen erobern, und sich im Inneren vermehren.
    In einem singulären Anflug von Selbstkritik unter Muslimen hat der Historiker al-Biruni vor Jahrhunderten in seinem Buch al-Hindsa (über Indien) dieser Bewertung vorgegriffen, wenn er schreibt (aus dem Gedächtnis zitiert), die Grausamkeit und Gier der Muslime hat die Beziehungen zu den Hindus (bzw Indern) für immer vergiftet.

    Und so entschuldigen sich Europäer heute immer noch für die Sklaverei…
    Obwohl sie selbst über Jahrhunderte ebenfalls Opfer davon waren, und außerdem die einzige (!) Zivilisation in der Menschheitsgeschichte bilden, in welcher die Sklaverei aktiv bekämpft und letztlich kriminalisiert und verboten wurde.

  14. astuga

    @Gerald Steinbach
    Herr Schulz hat vor nicht langer Zeit Palästinenserpräsident Abbas stehend applaudiert…
    Und das obwohl dieser in seiner Rede vor dem EU-Parlament in bester Stürmer-Manier davon fantasierte, dass Juden die Brunnen vergiften.

  15. Gerald Steinbach

    astuga
    Beim Schulz habe ich das Gefühl der würde überall applaudieren solange der futtertrog dabei garantiert ist und er dadurch nie wieder mehr als Buchhändler arbeiten muss, denn so easy hat er damals die kohle nicht verdient wie jetzt

  16. namor

    @astuga
    Beeindruckende Übersicht, danke dafür.

    Sieferle spricht in Finis Germania vom Mythos Auschwitz und meint damit, dass die Deutschen ihr Selbstverständnis über eben Auschwitz generieren. Salopp der Gründungsmythos des neuen Deutschland. Er war nicht der erste und sicher nicht der letzte die meinen, es wäre besser sich (auch) über positive Momente zu definieren.

    Man verkennt die Vorzüge einer Schuldgesellschaft, Europa hat gezeigt wie man aus der untilgbaren christlichen Erbschuld zu ungeahnten Höhen steigt. Demütige Bürger die sich abplagen und Ablass entrichten ohne je auf den Gedanken zu kommen sie wären Opfer, sind sie doch der ewige Täter.

  17. astuga

    @Karl Markt
    “Und die “Schizophrenie“ (die keine ist, wie eben erklärt) lässt sich tadellos umkehren. Auf Mozart sind Sie stolz, für Hitler können Sie nichts.”

    Blödsinn!
    Das ist außerdem keine Argumentation, sondern eine Unterstellung.
    Sich mit einem Land oder einer Kultur zu identifizieren ist immer ein Akt der Aneignung.
    Redlich und sinnvoll handelt da nur der, der umfassend alle Aspekte anerkennt und sich zu eigen macht.
    Jemand der dabei nur auf den Faschismus fixiert ist, ist ein Depp – egal ob als Neonazi oder sog. Antifaschist.
    Und id Regel stecken ja dann dahinter auch ganz andere Motive (und wenig anständige), als der Wunsch sich umfassend und auch kritisch mit der eigenen Geschichte zu befassen.

    Auf der untersten Ebene hat jegliche (!) Einseitigkeit bei Geschichtsbetrachtung viel mit persönlichen Komplexen und Eitelkeiten zu tun.
    Auf einer übergeordneten damit, ein “Geschäftsmodell” zu erschließen, oder an ein sich lohnendes Narrativ anzukoppeln.

  18. mariuslupus

    @Elfenzauberin
    Die Entnazifizierung hat es tatsächlich gegeben. Die Resultate waren einerseits vom Zeitgeist abhängig, aber auch individuell unterschiedlich. Ausserdem ein Prozess, wie eben die Entnazifizierung, kann nur abgeschlossen sein, wenn entsprechende Ergebnisse vorlegen. Es ist nicht möglich, das Weltbild eines Individuums zu quantifizieren. Aber, man hat es versucht.
    Ganz anders im Falle der DDR Diktatur. Die DDR war ein faschistischer Staat, dem es gelungen ist das viele Menschen im Westen glaubten, dass im Ersten Arbeiter und Bauern Staat am deutschen Boden, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit herrscht. Nur Dank der Nachwirkung der erfolgreichen DDR Propaganda war es möglich dass es keine EntSEDisierung gegeben hat. Diese totalitäre Ideologie wurde mit der “Wiedervereinigung” in die ursprüngliche BRD übernommen. Nur so war es möglich, dass aus dem DDR Personal Nachlass ganze Seilschaften in die politische Landschaft Deutschlands übernommen wurden.
    Mit einer nachweislich zersetzenden Wirkung, auf die nie besonders Stabile demokratische Landschaft Deutschlands.
    Österreich hat diese massive ideologische und Machtpolitische Unterwanderung, durch im Kampf erprobte sozialistische Kader nicht erleiden müssen. Dafür hat man sich ähnliche Probleme, mit den staatlich hochgepäppelten Linken, durch die eigene politische Kurzsichtigkeit eingehandelt.

  19. GeBa

    Jetzt weiß ich nicht, habe ich nicht auf Absenden geklickt oder wurde der Kommentar gelöscht?
    Ich schreib so ähnlich:

    Das Mauthausen Komitee schießt sich auf die FPÖ ein wegen ihrer Aussagen gegen die Türken.
    Haben die nicht genug zu tun mit dem Verfolgen des Antisemitismus der Muslime in Europa?

  20. Karl Markt

    @GeBa

    “Die Muslime“ sind nicht die unmittelbaren Nachfolger (geistig wie biologisch, so war Jörg Haider zB Kind bekennender Nationalsozialisten, die FPÖ in Amstetten hat 2011 nicht dafür gestimmt, Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen) genau jenes Vereins, der Mauthausen veranstaltet hat.
    Insofern ist es schon verständlich, dass das Mauthausen Komitee die FPÖ besonders scharf in der Linse hat.

    Aber ja, auch viele Muslime sind nicht politisch korrekt und haben noch keinen seltsamen Schuldkomplex wie die Europäer.

  21. astuga

    @GeBa
    Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees ist eben nicht nur SPÖ… hüstel, ORF-Publikumsrat und Stiftungsrat, sondern auch Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Gewerkschaft.

    Anm.: Dass er auch noch Träger der Marietta und Friedrich Torberg-Medaille ist bringt Herrn Torberg wahrscheinlich im Grab zum rotieren.
    Den dem waren linke wie rechte Spinner gleichermaßen verhasst.
    Was ihm die öst. Linke nie verziehen hat.

  22. astuga

    “Ich halte nichts davon, die Nazis so zu bekämpfen, dass sich die Kommunisten darüber freuen (und vice versa).
    Man muss sich’s immer gleichzeitig mit beiden Spielarten der totalitären Pest verderben, sonst taugt die ganze Kämpfer-Attitüde nichts.” Friedrich Torberg

    Was er wohl heute zum Islam sagen würde und zum Verhalten der europäischen Politiker?

  23. Karl Markt

    @astuga, GeBa

    “Das sei nur einer “von sehr vielen Fällen” gewesen. Als weitere Beispiele nannte Mernyi FPÖ-Politiker, die “den in Mauthausen ermordeten Widerstandskämpfer Richard Bernaschek verhöhnen, oder einer unbequemen Journalistin eine Vergewaltigung wünschen, oder Flüchtlinge als ‘Erd- und Höhlenmenschen’ beschimpfen, oder dazu auffordern, zu einer türkischen Hochzeit eine Autobombe zu bringen”.“

    Aber verteidigen Sie es, zeigen Sie sich solidarisch mit der FPÖ, fühlen Sie ihre Opferrolle und wundern Sie sich über die Nazikeule.

  24. astuga

    Anständig sind derartige Vorwürfe nur dann, wenn man Details nennt und Konsequenzen für diese Personen berücksichtigt…

    Für den Sozialisten und EU-Parlamentspräsidenten Schulz hatte es jedenfalls keine Konsequenzen als er Herrn Abbas trotz dessen Aussage Juden würde Brunnen vergiften stehend applaudierte.
    Auch die judenfeindliche Islamdemo kürzlich in Wien hatte keine Konsequenzen.
    Gewaltaufrufe der jungen Grünen hatten keine Konsequenzen, die Parteiführung hat sich niemals distanziert (abgesehen von Peter Pilz).
    Dass der sog. Austro-Jihadist und IS-Schlächter Mohamed Mahmoud lange bei sozialistischen Vorfeldorganisationen aktiv war hatte keine Konsequenzen etc. pp.

    Sagen Sie Herr Markt, sehen sie auch überall Nazis und Idi Amin am Werk?
    So wie der Lausbub unseres ungewählten Kanzlers?

  25. GeBa

    Wenn man eine anonyme Umfrage unter den Österreichern machen würde, könnte das Komitee einpacken!

    Wen kratzt es heute noch, ob Hitler posthum die Staatsbürgerschaft aberkannt wird, er wurde nun einmal in Braunau geboren und das war damals wie heute Österreich. Ich bin 1947 geboren und habe kein Schuldgefühl warum auch? Außerdem steht es weder mir noch jemand anderem aus der Nachkriegsgeneration zu, Menschen die in dieser Zeit gelebt haben, zu bewerten. Denn JEDEM ist das Hemd näher als der Rock. Hätte ich damals gelebt und wäre arbeitslos gewesen, hätte ich auch hoffnungsvoll in die Zukunft gesehen. Dass sich vieles andere entwickelt hat als die Bürger wünschten, dafür kann man sie doch nicht pauschal alle als Nazi bezeichnen. Alles als Hetze und rechtsradikal zu bezeichnen, ist ja so sehr Mode geworden, dass man es fast werden WILL !
    Ich habe die Schnauze voll von Beschuldigungen der Linken an alles, das nicht in ihrem Fahrwasser mitschwimmt.
    Und ihre Aussage, Herr Markt, ist ganz herzig, gell?
    Aber ja, auch viele Muslime sind nicht politisch korrekt und haben noch keinen seltsamen Schuldkomplex wie die Europäer.

  26. GeBa

    Ach ja und eines noch, dass man den Widerstandkämpfern heute Denkmäler setzt und Millionen Soldaten, die elendiglich krepiert sind, als Nazi beschimpft, das ist wohl auch diesem komischen Komitee zu verdanken.
    Ja, agusta, die politische Linie ist verfolgbar

  27. astuga

    @GeBa
    Ich habe noch nie erlebt, dass man jemandem aus dieser Generation einen Strick daraus gedreht hat, weil er oder sie damals Stalin angehimmelt hat, oder sogar vorsätzlich in die Sowjetunion gefahren ist.
    Zu einer Zeit als die Kommunisten bereits die ersten Massenmorde vollzogen hatten (was jeder damals wissen konnte) aber noch kein einziges Naziverbrechen erfolgt war.

    Denn beispielsweise das Karl Renner-Institut der SPÖ ist meines Wissens noch nicht umbenannt worden.
    Aber da hat ja auch der Genosse “Gusi” den Vorsitz, passt irgendwie…
    http://derstandard.at/1362108370032/Der-Anschluss-und-der-Judenhass-einer-SPOe-Ikone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.