Der Sozialist und sein Friseur

Von | 14. Juli 2016

“Haarsträubende Enthüllung in Paris: Der französische Präsident Francois Hollande leistet sich einen Friseur für fast 10.000 Euro im Monat. Die Regierung bestätigte am Mittwoch in Paris einen entsprechenden Pressebericht. Die Kosten trägt der Staat und damit der Steuerzahler. In den sozialen Netzwerken machten sich unter dem Hashtag “Coiffeurgate” Spott und Empörung breit….” (hier)

19 Gedanken zu „Der Sozialist und sein Friseur

  1. sokrates9

    Wenn Parvenüs nach oben fallen spielt das Geld (der Steuerzahler) keine Rolle mehr!

  2. Thomas F.

    Da sieht man, wie wertvoll bei Faymann allein schon die Frisur war.

  3. mariuslupus

    Würde Herr Hollande dem Teil seiner Tête die unter der Frisur sich befinden sollte ,soviel Aufmerksamkeit
    widmen, müsste er sich seine Bestätigung nicht bei abenteuerlichen Treffen mit Schauspielerinen, holen.

  4. Fragolin

    Politiker, die in einer Demokratie aus ihrer Wahl keinen Arbeitsauftrag sondern einen Herrschaftsanspruch ableiten, sind fehl am Platz und sofort aus ihren Ämtern zu entfernen.
    Ach nein, geht ja gar nicht, da würde ja gähnende Leere im Oberstübchen des Staates herrschen.
    Und wie sehr würden wir sie vermissen…

  5. Reini

    Wenn dann müssen alle Politiker einen Frisör beigestellt bekommen! – Gleichberechtigung, … ein eigenes Firmenauto wäre nicht schlecht, eine schöne Villa, eventuell einen “Zweitfrau”, den Urlaub lässt man sich von Firmen bezahlen bzw. einladen, kann auf Steuerkosten in der Welt herumreisen, … man wird noch fürs Scheißebauen bezahlt ohne Konsequenzen!! …so ein Politkerleben ist nicht schlecht!

  6. Falke

    Typisch Sozialist/Kommunist: Da kann der Staat noch so defizitär sei, da kann es der Bevölkerung noch so schlecht gehen – für die eigene Bequemlichkeit/Schönheit/Tasche ist nichts zu teuer. Kennen wir bereits seit vielen Jahrzehnten von Brejnew über Ceausescu bis Kim Jong-un, dazu von den verschiedensten schwarzafrikanischen Staatsführern, Königen und Kaisern nach der “Befreiung” vom Kolonialjoch.

  7. Fragolin

    @Falke
    Das ist eben der gerechte, wohl erworbene Lohn für die unermüdliche Arbeit zum Wohle des Fortschritts, der Gerechtigkeit und Fairness, gegen neoliberale kapitalistische Ausbeuter und Spekulanten, Superreiche und Ostküstenjuden, Faschisten, Rassisten und heteronormative Genderophobe, rassistische islamophobe Rechtspopulisten und demokratiefeindliche Verfassungsextremisten. Da nimmt es auch nicht Wunder, dass diese Feinde des segensreichen Sozialismus und seiner gottgesandten Vorkämpfer sofort aggressive und hassegtriebene Neiddebatten losbrechen.

  8. Falke

    @Fragolin
    “demokratiefeindliche Verfassungsextremisten” 🙂 muss ich mir merken 😉

  9. Rennziege

    Fast zehntausend Eulen pro Monat, laut französischen Quellen in einem zehnjährgen Vertrag festgeschrieben — für die paar Haar’, die den François H. noch zieren! Man staunt Bauklötze.
    Unser türkischer Friseur am Lake Muskoka, dessen Kunden wir alle sind, nimmt 18 Can$ für einen perfekten Messerhaarschnitt, komplett mit vorheriger Haarwäsche; bei Langhaarigen wie meiner Wenigkeit kostet’s 25. Dazu noch, freiwillig und gern, 25% Tip aus Kundenzufriedenheit, und der Kittel is’ g’flickt. Aber Kommunisten haben ja große Übung darin, ungefragt in Stereuzahlers Taschen zu wühlen.

  10. Christian Peter

    @Rennziege

    ’25 kanadische Dollar für einen perfekten Haarschnitt’

    Auch das ist Luxus – bei der Mähne eines François Hollande wäre ein Kurzhaarschnitt mit der Haarschneidemsschine die vernünftigste und für den Steuerzahler verträglichste Lösung.

  11. astuga

    Hollande ist wenigstens amtierender Präsident.

    Hat eigentlich schon mal jemand ausgerechnet, wie viel uns der Chauffeur, und das Büropersonal unseres Ex-Präsidenten kostet?

  12. Fragolin

    @Falke
    Das Schlimnme ist, dass man gar keine Chance mehr hat, sich solches auszudenken, weil man ständig von der Realität eingeholt und niedergepeitscht wird. Der Begriff “Verfassungsextremisten” kam bei einer Reportage über die “Demokratiefeindlichkeit” der AfD zur Sprache, mit der gleichzeitigen Forderung, diese deshalb vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Eine Partei für verfassungswidrig zu erklären, weil sie die Einhaltung der Verfassung fordert, kann auch nur in einem Land geschehen, in dem Patrioten als Staatsfeinde gelten. Oder salafistische Hetze von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, Kritik daran aber als Hetze bestraft wird.

  13. Falke

    @Fragolin
    Ja, ich war auch entsetzt (aber gar nicht so überrascht) dass die AfD nunmehr vom Verfassungsschutz überwacht werden soll. Wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, wird halt kriminalisiert. Das Verlangen, dass Gesetze und die Verfassung eingehalten werden, ist ja neuerdings populistisch, demokratiefeindlich, rassistisch und kriminell – nicht nur in Deutschland.

  14. Fragolin

    @astuga
    Stimmt, aber das besondere Leckerli ist die Tatsache, eine Partei vom Verfassungsschutz überwachen lassen zu wollen, die die Einhaltung der Verfassung fordert – also eigentlich auf der gleichen Seite steht. Da sieht man mal, dass der Verfassungsschutz nicht die Verfassung schützen soll sondern nur die Pfründe der Systemparteien – man muss erst durch diese Spießrutengalerie, um “dazugehören” zu dürfen.
    Was mir wieder einmal bestätigt, dass das Gründen einer Partei das falsche Mittel ist, um eine Parteiendiktatur zu besiegen. Demokratie und Parteien passen nicht zusammen und schließen sich gegenseitig aus.

  15. sokrates9

    Der empörte Österreicher möge daran denken dass das Büro, Dienstauto und Fahrer für den armen Pensionisten Fischer und unseren arbeitslosen Bundeskanzler Feymann mindestens das Dreifache kosten!!!

  16. astuga

    @Fragolin
    Stimmt, unter diesem Aspekt ist das besonders pikant.
    Und natürlich dient die Diskussion und der Aktionismus drum herum auch einer politischen Instrumentalisierung.
    Nach der Devise: Seht her, die AfD ist so böse, dass wir sie sogar überwachen müssen.

  17. astuga

    @sokrates9
    So ist es, auch unsere Politiker wissen seit jeher, wie man sich für persönliche Zwecke an öffentlichen Geldern bedient.
    Und im Vergleich zu Hollande und seinem Coiffeurgate sind Fischer und Faymann nochmals deutlich schlimmer.

  18. wbeier

    Fragolin 19:44 hat geschrieben >Der Begriff „Verfassungsextremisten“ kam bei einer Reportage über die „Demokratiefeindlichkeit“ der AfD zur Sprache<
    Ist ja sehr pikant bei einem Staat der keine Verfassung und seit WK2 nicht einmal einen Friedensvertrag hat.
    Wer das Deutsche Grundgesetz (nicht die Präambel dazu) durchliest, fällt in der Fassung von 1991 das Fehlen des geographischen Geltungsbereiches auf. Bezug wird nur auf das Deutsche Volk genommen und dieses wird nun in der Sprachregelung und normativ zum Begriff "Bevölkerung" umgeleitet.
    Damit fehlen zwei Säulen des Staatsbegriffs: Das Staatgebiet und das Staatsvolk……… und dann fragen irgendwelche Trottel was bei "Deutschland schafft sich ab" eigentlich genau abgeschafft wird.

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