Der Sozialstaat ist nicht unbegrenzt belastbar

Von | 28. Juli 2015

“….Da 80 Prozent der unterdessen bereits 238.000 Mindestsicherungsbezieher entweder überhaupt keinen oder maximal Hauptschulabschluss haben und damit eher nicht unter besser bezahlten Jobs wählen können, stellt sich eben immer öfter die ökonomisch für den Einzelnen durchaus sinnvolle Frage, ob es sich auszahlt, für eine Differenz von 100 oder 150 Euro im Monat arbeiten zu gehen…..”(hier)

8 Gedanken zu „Der Sozialstaat ist nicht unbegrenzt belastbar

  1. sokrates

    Wenn wir mit unseren Sozialsystem ueberleben wollen, muesen wir auch die Frage stelen ob wir uns Europaesche Werte leisten koennen:Da haben doch Linke Gutmenschen am Eugh durchgesetzt, dass Homosexuellen, die verfolgt werden Asylanspruch haben,! Man braucht doch nur den Iran hernehmen, wo es zuden Islamischen Vergnuegubgen gehoert, Homosexuelle auf Baukraenen aufzuhaengen! Der Iran hat 70 Mio Einwohner, 10% sind angebl7ch Homosexuell, somit haetten diese Anspruch auf Asyl in Oestereich! 7 Mio koennen nach Österreich kommen und wir koennen es nicht verhindern! Nachdem die Schleppermafia aufwacht, sind solche Invasionendurchaus Denkbar! Fazit:Die europaeischen Gutmenschenwerte muessen dringend hinterfrsgt werden!

  2. H.Trickler

    Damit man ernsthaft und sachlich über diese schwierige Frage diskutieren könnte, müsste man belastbare Daten haben: Was gehört auch für einen weniger begabten Arbeitnehmer zum minimalen Lebensstandard und was kostet es?
    Gehören Ferien im Ausland, ein Auto, Convenience Food, Restaurantbesuche usw. dazu? Welchen Betrag für ein Hobby, fürs Rauchen oder andere Genussmittel?

  3. Thomas Holzer

    Wofür ein “weniger begabter” Arbeitnehmer sein Einkommen ausgibt, sollte wohl ihm überlassen sein.
    Natürlich ist der Sozialstaat nicht unbegrenzt belastbar; aber mir mögen bitte Herr Urschitz und/oder Herr Schelling erklären, wo bei über 400.000 Arbeitslosen die Jobs für die “weniger begabten” Bezieher der Mindestsicherung herkommen sollen.
    Es lässt sich halt sehr leicht von der “sozialen Hängematte” faseln.

  4. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Verstehe ich Sie Recht? Weil es nicht sicher ist, wo man Jobs für diese Leute herbekommen soll, ist es besser, der Staat alimentiert sie dauerhaft? Das hätte ich jetzt von Ihnen nicht erwartet.
    Wenn der Staat seine Finger aus dem Arbeitsrecht nimmt und solche idiotischen Gesetze wie den Kündigungsschutz ab 50 kippt (Warum wohl werden die Leute mit 49 gekündigt und finden nirgends mehr einen Job?), erledigen sich etliche Probleme von selbst. Ich kenne einige Kleinunternehmen, die gerne Leute einstellen würden, wenn die rechtliche Situation ihnen nicht jede Form der Flexibilität stehlen würde und sie es sich leisten könnten, so hohe Löhne zu zahlen, dass ein Arbeitsloser froh über den Job wäre. Und das Arbeiter so teuer sind liegt nicht an ihrem Nettolohn, das muss ich wohl kaum erwähnen. Wann immer man auf Missstände trifft, findet man auch ein Gesetz, einen staatlichen Eingriff, der diesen Missstand erst geschaffen hat. Die Midestsicherung ist die Ablasszahlung der Verursacher des Problemes, die sie nicht einmal aus eigener Tasche zu zahlen brauchen – sie wird bezahlt mit genau jenen Steuern, die den Leistenden abgepresst werden, bis kein motivierender Mehrverdienst mehr übrigbleibt.

  5. Thomas Holzer

    @Fragolin
    1.) Ihren Argumenten bezüglich “Verkomplizierung” des Arbeitsrechtes, und nicht nur dessen, stimme ich unumwunden zu
    2.) über kurz oder lang werden wir aber über ein BGE nicht herumkommen, denke ich
    3.) daß aber genau die Politikerdarsteller, welche für die Misere verantwortlich sind, auf die Bezieher von Sozialleistungen “eindreschen”, ist aber auch bezeichnend

  6. Astuga

    Die sozial gerechte Welt ist möglich!
    Das sieht man an Kuba und Venezuela…

  7. Fragolin

    @Thomas Holzer

    Das BGE wäre die absolute Katastrophe.
    Wer würde es auszahlen? Der Staat. Endlich hätte er den ultimativen Schalthebel.
    Wovon wird es bezahlt? Wer hat die Tauben gebraten, die im Schlaraffenland ins Maul fliegen? Wer den Wein gekeltert, der dort in den Bächen fließt?
    Der Staat kann nur die Unternehmensgewinne konfiszieren und dann “gerecht” verteilen.
    Ich muss gestehen, bei dem Gedanken wird mir schlecht…

  8. FDominicus

    @Fragolin, Ich könnte mir vorstellen das es auf zwei Arten gemeint ist. Mit dem BGE kann es nur schneller in den Abgrund gehen. Und zweitens wen wie angeblich so “soziale” Staaten haben aber keine produktiven Arbeitsplätze mehr… Auch hier läuft es auf dassselbe hinaus. Das BGE ist tatsächlich ein Kulmination in “sozialen” Staaten und wenn es kommt, wird das nicht lange bestehen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.